Corona-Zoff in Elsdorf Supermarkt schmeißt Männer raus – und die werden richtig dreist

Supermarkt_Krefeld_Symbol

An und in einem Supermarkt in Elsdorf wurde es am Donnerstag (21. Januar) hitzig. Unser Symbolfoto wurde 2016 in einem Markt in Krefeld aufgenommen.

Elsdorf – Mit Maske in den Supermarkt, in die Bahn oder auf Ämter – zumindest daran haben wir uns in der harten Corona-Zeit schon gewöhnt. Für drei Männer aus Elsdorf (Rhein-Erft-Kreis) war selbst dieser Standard am Donnerstag (21. Januar) bereits zu viel verlangt. Als sie dann ermahnt worden, nahm die Situation erst richtig Fahrt auf.

  • Männer in Elsdorf ohne Maske im Supermarkt
  • Hausverbot von der Filialleitung
  • Polizei vor Ort und die Lage wird hitzig

Die drei Männer – 23, 27 und 31 Jahre alt – waren gegen 13.10 Uhr vom Filialleiter aus einem Supermarkt an der Eifelstraße geworfen und mit einem Hausverbot belegt worden. „Aufgrund ihres Verhaltens gegenüber Kunden und Nichtbeachten der Corona-Regelungen”, wie ein Sprecher der Polizei erklärt.

Elsdorf: Männer sorgen für Stress mit Polizei an Supermarkt

Auch die Polizei selbst wurde eingeschaltet. Die Beamten sprachen gegen die drei Männer einen Platzverweis aus, dem sie zunächst auch nachkamen. Allerdings war der Fall damit noch lange nicht erledigt.

Gegen 17.50 Uhr zeigte das Trio, dass es aus dem Vorfall am Mittag nichts gelernt hatte. Erneut pöbelten die Männer, schon deutlich alkoholisiert, vor dem Supermarkt Passanten an. Außerdem betraten sie ohne Mund-Nasen-Schutz das Geschäft.

Polizei greift erneut in Elsdorf ein: Diesmal wehren sich die Männer

Erneut musste die Polizei einschreiten. Anders als am Mittag widersetzten sich die Männer diesmal aber den Maßnahmen der Beamten und leisteten Widerstand. Darum wurden sie in Gewahrsam genommen.

Eine Richterin ordnete die Entnahme einer Blutprobe an. Die Beamten fertigten Anzeigen wegen Hausfriedensbruches und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. 

Wesseling: Polizei stellt Fahrräder sicher und findet noch mehr

Nur wenige Stunden später musste die Polizei auch bei einem Fall in Wesseling-Urfeld eingreifen:

Dort waren zwei Männer (34, 48) aufgefallen, die gegen 22.30 Uhr vier Fahrräder auf der Waldstraße schoben. Eines der Räder war als gestohlen gemeldet, zu den anderen drei Rädern machten die Männer unplausible Angaben, so dass der Verdacht des Diebstahls bestand und die Polizisten dazu veranlasste, alle Räder sicherzustellen.

Damit nicht genug: In der Kleidung der Männer fanden die Beamten zwar keine Eigentumsnachweise, dafür allerdings Drogen. Nach der Aufnahme ihrer Personalien entließen die Beamten die Männer vor Ort. Sie erwartet ein Strafverfahren wegen Fahrraddiebstahls und Besitzes von Betäubungsmitteln. (tw)

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