Eine Frau kletterte am Donnerstag auf die Kölner Südbrücke und setzte sich auf den höchsten Bogen. Die Bahnstrecke musste zeitweise gesperrt werden.
Einsatz in KölnFrau klettert auf Brücke – Bahnverkehr zeitweise gestoppt

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Eine Frau sitzt auf der Südbrücke. Der Bahnverkehr wurde zeitweise gestoppt.
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Gefährlicher Moment an der Kölner Südbrücke: Dort, auf dem mittleren, höchsten Bogen der Eisenbahnbrücke, sitzt eine Frau. Ungesichert, in 20 bis 30 Metern Höhe über dem Rhein. Gegen 17 Uhr wird die Polizei alarmiert.
Die Kölner Polizei bestätigte den Einsatz gegenüber unserer Redaktion. Die zuständige Bundespolizei schaltete sofort die Deutsche Bahn ein, die Strecke wurde umgehend für den Zugverkehr gesperrt.
Motiv bislang unklar
Auch die Wasserschutzpolizei rückte an, kontrollierte die Lage vom Rhein aus. Minutenlang blieb unklar, was die Frau vorhatte. Dann, etwa 20 Minuten später, stand die Frau auf und ging in Richtung Brückenende. Sie kletterte selbstständig herunter. Die Polizei nahm sie sofort in Empfang.
Vor Ort prüften die Beamten zunächst, ob die Frau ärztliche Hilfe benötigte. Ihre Beweggründe für die Aktion sind bislang nicht bekannt. Nach jetzigem Ermittlungsstand gibt es jedoch keine Hinweise auf einen suizidalen Hintergrund, wie der Polizeisprecher erklärt.
Die Bundespolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Der Zugverkehr auf der Südbrücke soll nach und nach wieder anlaufen. (mg)
