Corona-Stunk Bittere Entscheidung: Kölner Kult-Format gibt auf 

Die Stunksitzung fällt erneut aus

Das Ensemble der Stunksitzung hat seine Vorstellungen bis Mitte Januar abgesagt. 

Nach der Absage des Sitzungskarnevals streichen nun auch die Stunker die  Segel.

Corona und kein Ende. Völlig konsterniert saßen die Protagonisten der Stunksitzung am Mittwochabend in ihrer Stammkneipe, dem Filos in der Südstadt.

Sie konnten sich beim Fußball schauen über den späten FC-Sieg durch Doppelpacker Anthony Modeste in Wolfsburg kaum freuen, denn kurz zuvor hatten sie gemeinsam eine folgenreiche Entscheidung getroffen.

E-Werk Köln: Stunksitzung fällt jetzt auch aus

„Wir haben beschlossen, abzusagen“, so ein Vertreter der Kultsitzung traurig zu EXPRESS.de, „So macht das alles keinen Sinn“.

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Bitter: Eigentlich wäre die Premiere morgen! Die Truppe steckte bis zuletzt in den Proben, hatte tolle Nummern akribisch vorbereitet. Unter anderem sollte Kardinal Rainer Maria Woelki für seine Verfehlungen zum Teufel geschickt werden, auch dem Thema Mietwucher in Köln wollten sich die Stunker in ihrer berüchtigten Weise annehmen.

Nun aber fallen Corona-bedingt bis 10. Januar insgesamt zwölf Sitzungen im E-Werk flach. Bitter für alle Freunde des Formats, die schon Karten gekauft und sich auf die Premiere gefreut hatten.

„Wir bedauern das sehr, aber müssen die Entscheidung akzeptieren und tragen sie mit. Ausschlaggebend war das Statement der Landesregierung und des Festkomitees Kölner Karneval“, so E-Werk-Geschäftsführer Willy Wirtz.

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