Corona-Krise  Kölner Taxi-Unternehmen reagiert – und bietet neuen Service an

Taxi_Dienstleistung

Taxi-17-Fahrer Rolf Schneider (55) bringt Kunde Herbert Bilstein in Vogelsang die Lebensmittel.

Köln – Auch beim Kölner Taxiunternehmen Taxi 17 hat man sich auf die Corona-Krise eingestellt. Geschäftsführer Alexander Tritschkow: „Wir verzeichnen natürlich einen Rückgang bei den berufsbedingten Auftragsfahrten. Daher bieten wir nun den Kunden den Einkaufsservice an.”

Corona in Köln: Taxi-Unternehmen bieten neuen Service an

Bedeutet: Die Zentrale nimmt die Warenbestellung entgegen und ordert dann die Bestellung im Supermarkt. Teilweise gehen die Fahrer auch selbst mal die eine oder andere Besorgung machen.

Ein Kunde: Herbert Bilstein (71). Der ehemalige Agrar-Ingenieur sitzt aufgrund mehrerer Schussverletzungen, die er sich in Afrika zuzog, im Rollstuhl.

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„Ich bin auf Hilfe angewiesen und bin froh, dass es diesen Einkaufsservice gibt. Viele Kölner wie ich können oder wollen jetzt gar nicht in den Supermarkt.”

Corona in Köln: Auch Menschen mit wenig Geld sollen profitieren

Natürlich weiß Tritschkow, dass nicht jeder Kölner eine teure Fahrt bezahlen kann. „Wir machen das alles unterhalb des normalen Tarifs, damit sich das auch Menschen mit kleinem Geldbeutel leisten können.”

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