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Update

Köln-NeubrückBomben-Entschärfung erfolgreich

Das Foto zeigt Sarah Kück (Einsatzleitung Kommunaler Ordnungsdienst der Stadt Köln), Marcel Biewald (KBD), Michael Hilgers (KBD) und Nadine Kordowski (KOD).

Das Foto zeigt Sarah Kück (Einsatzleitung Kommunaler Ordnungsdienst der Stadt Köln), Marcel Biewald (KBD), Michael Hilgers (KBD) und Nadine Kordowski (KOD).

Aktualisiert

Wieder ist in Köln eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Jetzt gab es Entwarnung.

Bombenfund im rechtsrheinischen Köln! Bei Sondierungsarbeiten ist am Vormittag im Bereich Rather Kirchweg/Pohlstadtsweg in Neubrück ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. 

Des handelt sich um eine amerikanische Zweieinhalb-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder, die noch heute entschärft werden musste. Nachdem die Freigabe zur Entschärfung gegen 13.50 Uhr erteilt wurden, gibt die Stadt jetzt Entwarnung. Die Bombe wurde erfolgreich entschärft.

Bombenfund in Köln-Neubrück: Evakuierungsradius steht

Dafür musste der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf und das Kölner Ordnungsamt sind vor Ort. 

Das Ordnungsamt entschied über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Der endgültige Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit einem Radius von 300 Metern festgelegt.

Evakuierungsradius

Für diesen Bereich ist der Evakuierungsradius nach dem Bombenfund am Mittwoch (4. Februar 2026) festgelegt worden.

Betroffen von der Evakuierung war eine Flüchtlingsunterkunft mit 73 Personen. Eine Anlaufstelle wurde nicht eingerichtet.

Von Straßensperrungen ist als wichtige Verkehrsader der Neubrücker Ring sowie der Rather Kirchweg betroffen. Weitere Straßensperren befinden sich am Pohlstadtsweg und an der Astrid-Lindgren-Allee. Auch kleinere Fuß- und Feldwege könnten betroffen sein.

Betroffen bei der KVB:

Buslinie 157: fährt ab Haltestelle Merheim weiter die Olpener Straße bis zur Frankfurter Straße und endet in Ostheim.

Buslinie 179: wird ab der Haltestelle Kuthstraße nach Ostheim geleitet und endet dort.

Die im Evakuierungsgebiet liegenden Haltestellen Straßburger Platz, Rösrather Straße und Wiehler Straße werden nicht bedient.

Nach der Entschärfung werden jetzt alle Sperrungen schrittweise aufgehoben. Alle öffentlichen Verkehrsmittel können wieder ohne Einschränkungen fahren.

Erst am Montag (26. Januar 2026) sorgte ein Blindgänger an der A59 für stundenlangen Wirbel. Das Weltkriegsdelikt, das zwischen den Anschlussstellen Troisdorf-Spich und Köln-Lind gefunden wurde, musste gesprengt werden. Dazu wurden 60 Tonnen Sand angekarrt. Auch ein Lager von Amazon musste evakuiert werden. (iri)

Weitere Informationen folgen.

Einsatzkräfte der Feuerwehr bei einem Einsatz in Köln (Symbolfoto)

Großeinsatz in Köln-Ossendorf

Bauarbeiter unter Bagger eingeklemmt