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„Gefahr für Leib und Leben“Wetterlage spitzt sich zu: Schulen in NRW bleiben dicht

Aktualisiert

Die Wetterlage in Köln und NRW spitzt sich in der Nacht zu Montag zu. Das NRW-Schulministerium hat daher angeordnet, dass Schülerinnen und Schüler am Montag zu Hause bleiben sollen. 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor extremer Glätte und Blitzeis.

Vor allem am Montagmorgen (12. Januar) kann es auf den Straßen und Bürgersteigen in Köln und in Nordrhein-Westfalen sehr glatt werden. Der DWD warnt für Köln bis 10 Uhr vor einer hohen Glättegefahr durch plötzlich gefrierenden Regen und Eisansatz. Es bestehe „Gefahr für Leib und Leben“.

Montag kein Präsenzunterricht wegen Glättegefahr

Das Schulministerium ordnete am Sonntag (11. Januar) deshalb an, dass Schülerinnen und Schüler zu Hause bleiben sollen, es findet kein Präsenzunterricht statt.

„Diese Entscheidung hat das Schulministerium getroffen, die Schulen hierüber heute per Mail informiert und die Schulen gebeten, in den dafür im Erlass vorgesehenen Distanzunterricht zu wechseln“, heißt es in einer Mitteilung.

Für ganz NRW warnt der Deutsche Wetterdienst am Sonntagabend vor einer hohen Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz.

Für ganz NRW warnt der Deutsche Wetterdienst am Sonntagabend vor einer hohen Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz.

„Die Gesundheit und Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler haben für uns oberste Priorität. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschieden“, erläuterte NRW-Schulministerin Dorothee Feller. „Wir haben die Entscheidung zur Aussetzung des Präsenzunterrichts bereits auf der Grundlage der landesweiten Vorabwarnung getroffen, damit wir die Schulen, Eltern und Kinder so früh wie möglich informieren konnten.“


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Glatteis ist laut dem Unwetter-Erlass des Ministeriums ausdrücklich als Grund dafür vorgesehen, Schülerinnen und Schüler in den Distanzunterricht zu schicken.

Notbetreuung in den Schulen

Schülerinnen und Schüler, die trotz der Anordnung in die Schulen kommen, sollen dort eine angemessene Betreuung erhalten. Für Eltern und Schülerinnen und Schüler können Schulen zum Beispiel auf ihrer Homepage weitere Informationen anbieten. (mt/mg)