„Videos für Gott“ Kölsche Anita (34) spendet Corona-Trost

Die Kölnerin engagiert sich online für den Glauben an Jesus Christus.

Anita aus Köln-Kalk möchte mit ihren Videos zum Thema Glauben anderen Menschen Mut machen.

Die Kölner Fußpflegerin Anita fand durch private Schicksalsschläge eine neue Aufgabe. Ihre Videos zum Thema Glauben, in denen sie anderen Menschen Trost spenden will, erklärt die Kalkerin bei EXPRESS.de.

Corona und die dunkle Jahreszeit: Das drückt doppelt bitter auf die Stimmung und das Gemüt der Menschen.

Auch der Kölner Kosmetikerin Anita M. ging es nach einer Trennung und privaten Schicksalsschlägen lange schlecht. Ehe sie eine neue Aufgabe für sich entdeckte und nun andere dazu animieren möchte, ihrem Beispiel zu folgen.

Kalker Kosmetikerin macht Online-Clips zum Glauben an Jesus

Denn in einer Zeit, in der die Gottesdienste immer schlechter besucht werden, sich immer mehr Menschen vom christlichen Glauben abwenden und gar in Scharen aus der Kirche austreten, setzt Anita als eine Art kölsche Online-Madonna ein Zeichen gegen diese Entwicklung.

Ähnlich wie die Macher der Kölner „Plaudernummer“ ist sie online erreichbar, bekennt sich zweisprachig in Videos, die sie in den sozialen Netzwerken teilt, zum christlichen Glauben und erzählt ihre persönliche Geschichte. Die Resonanz sei inzwischen spürbar und ermutige sie weiterzumachen, schildert die zweifache Mutter gegenüber EXPRESS.de.

„Vor etwa einem halben Jahr hat mir Gott ans Herz gelegt, Videos zu machen. Denn zuvor hatte ich versucht, Kunden während der Arbeitszeit zu ermutigen, von Gott und Jesus zu erzählen. Dazu gab ich Beispiele von dem, was Gott für mich getan hat. Bis eines Tages meine Mutter sagte: ‚Kannst du dich bitte in deiner Freizeit mit deinen Kunden treffen und von Gott zu erzählen, hier sollst du wenig reden und mehr arbeiten‘“, beginnt Anita schmunzelnd zu erzählen.

Gesagt, getan. 

Eines Abends fasste sich Anita ein Herz, setzte sich mitten in der Corona-Pandemie vor eine Kamera und begann, das erste Video für die sozialen Netzwerke aufzunehmen. Darin zitiert sie Bibelstellen, bekennt sich zu Jesus und beschreibt schonungslos offen, wie der Glauben ihr half, aus einer persönlichen Lebenskrise herauszukommen.

Auch wenn die Klickzahlen noch zu Anfang überschaubar sind, lässt sich die 34-Jährige nicht beirren: Jede einzelne Rückmeldung freue sie und es würden immer mehr. Anita: „Was sich seitdem verändert hat, ist, dass all die Menschen von früher, die ich zehn oder teilweise vierzehn Jahre nicht mehr gesehen hatte, mir schrieben.“

Die Kölnerin berichtet berührend weiter: „Sie entschuldigten sich für ihr Verhalten. Viele Menschen schrieben mir, wie toll sie finden, was ich tue und dass sie meine Videos zu richtigen Zeit gesehen haben, so dass ich ein Segen sein konnte. Viele fragen mich, ob ich für sie beten kann. Menschen erzählen mir ihre Geschichten.“

Den ersten Videos sollen noch viele weitere folgen, kündigt sie an: „Ich weiß, dass ich erst am Anfang stehe und das ich viel Geduld aufbringen muss.“

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