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Beerdigung der Queen Kölnerin mit seltenem Foto: So wurde Elizabeth II. ihre Brieffreundin

Brief der Queen Elizabeth an Monika Kampmann

Der Brief an Monika Kampmann aus dem Buckingham Place.

Es ist eine irre Geschichte: Die Kölnerin Monika Kampmann (76) wurde einst von Queen Elizabeth II. in den innersten Zirkel des berühmten Ascot-Pferderennens in England berufen.

Alles begann mit einem Lächeln, damals am 25. Mai 1965 in Köln. Denn die junge Schülerin Monika von der Kölner Ursulinenschule war die „Star-Fotografin“ beim Besuch von Queen Elizabeth II. in Köln. Sie durfte für die Schule fotografieren und hatte dafür eine Sonder-Erlaubnis bekommen.

Die Königin muss die Nachwuchs-Fotografin wohl sofort gesehen haben, denn sie lächelte der jungen Monika Kampmann so sehr in die Kamera, dass es eine Wonne war.

Queen Elizabeth II. mit Kölns OB Theo Burauen am 25. Mai 1965 in Köln

Dieses Foto öffnete Monika Kampmann wohl ein Tür in den Buckingham Palace: Königin Elizabeth II. 1965 mit Kölns damaligem Oberbürgermeister Theo Burauen (†1987)

„Jahrzehnte später habe ich mich daran erinnert. Da habe ich der Queen 2005 einfach einen Brief geschrieben und das Foto von damals anbei gelegt“, erinnert sich Monika Kampmann, die inzwischen in Rösrath lebt. Der Tod der Queen hat auch bei der 76-Jährigen viele Gefühle ausgelöst. „Dieses Pflichtbewusstsein bis zum letzten Atemzug. Die Frau hat mir einfach imponiert“, sagt sie beim EXPRESS.de-Besuch.

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Monika Kampmann ist eine Musikerin, die mit ihrem Repertoire zum erlauchten Kreis der feinen und leisen kölschen Liedermacher gehört. Dass sie aber mal eines Tages zum erlauchten Kreis von Queen Elizabeth gehören würde – für sie bis heute unvergesslich.

Denn: „Die Queen antwortete damals wirklich auf mein Schreiben“, erzählt sie lachend und legt als Beweis den Schriftverkehr mit ihrer „Brieffreundin Elizabeth“ vor.

Monika Kampmann 2006 in Ascot in England

Monika Kampmann 2006 in Ascot beim Pferderennen. Hinter ihr die Loge von Queen Elizabeth II.

Darin wurde ihr mitgeteilt, dass die Queen sie und eine Begleitperson für den innersten Zirkel am „Ladies Day“ für das weltberühmte Pferderennen in Ascot vorgeschlagen hat.

Kampmann: „Ich konnte das gar nicht glauben, aber es stimmte wirklich.“ Nach ein paar Telefonaten und Schreiben mit der deutschen Botschaft war sie 2006 mit einer Kollegin tatsächlich in Ascot, natürlich mit einem Hut in ihrer Lieblingsfarbe Lila.

„Es gab Schampus aus Plastikbechern. Den habe ich aus Prinzip aber nicht genommen. Die Queen wurde erst mit dem Auto über das Geläuf gefahren, dann nahm sie in der Loge über uns Platz. Ein ziemlich auserwählter Kreis.“

Monika Kampmann war ein Ascott mit diesem Hut zu Gast.

Den Hut von damals hat Monika Kampmann immer noch zu Hause aufgestellt.

Bis heute hat Kampmann ihren Hut zu Hause aufgestellt, er erinnert sie jeden Tag an die schönen Stunden bei der Queen. Persönlich Elizabeth II. die Hand geschüttelt hat sie zwar nicht. Aber die Queen zweimal aus nächster Nähe gesehen zu haben, können auch nicht viele von sich behaupten.

Für ihre Lebensleistung verneigt sich Monika Kampmann vor Elizabeth II. „Aber bald schreibe ich auch mal König Charles. Wer weiß, ob ich nicht auch von ihm eine Antwort bekomme.“ Vielleicht geht es ja dann mal wieder nach Ascot mit ihrem Hut – denn der steht Kampmann doch sehr gut.

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