Beliebtes Restaurant in KölnSchilder plötzlich schwarz: Die Polizei schaut genau hin

Das ehemalige Arslan-Restaurant in Ehrenfeld

Das Arslan-Restaurant in Ehrenfeld, Venloer Straße Ecke Gürtel. Der Name wurde von den Reklameschildern entfernt.

von Ayhan Demirci (ade)

Köln – Das Restaurant Arslan (seit 1977): In bester Ehrenfelder Ecklage Venloer Straße/Gürtel befindet sich einer der ältesten und beliebtesten Türken Kölns.

Kunden und Passanten wundern sich dieser Tage, dass von den Reklameschildern an der Fassade das Arslan-Logo verschwunden ist. Jetzt ist alles schwarz.

arslan

Ehrenfelds zentrale Kreuzung: Im Erdgeschoss des roten Eckhauses befindet sich das „Arslan“. Die Venloer Straße 50 Meter weiter stadtauswärts befinden sich das Polizeirevier und gegenüber das „Kebapland“.

Was dahintersteckt, wird allen Fans des gegrillten Fleischs schmecken. Denn: Das mittlerweile verkaufte „Arslan“ sattelt um, die neuen Besitzer setzen auf den Kebap-Boom und richten bald einen Holzkohlegrill ein.

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Rauchschwaden vom Kebapland setzen Polizisten zu

Pikant an der Sache: In dem Häuserblock befindet sich auch das Ehrenfelder Polizeirevier, in dem die Beamten seit Jahren an den Rauchschwaden des populären „Kebapland“ leiden, die – lecker hin oder her – in die Büros ziehen. Der Chef des Grills investierte Zehntausende Euro in immer stärkere Filteranlagen im superlangen Schornstein.

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Der Schornstein des „Kebapland“

Es qualmt von Mittag bis Mitternacht: Der Schornstein des „Kebapland“.

Wenn dann im völlig umgebauten „Arslan“, das auch einen neuen Namen bekommen wird, der neue Grill angeschmissen ist, wird die Polizei genau hinschauen, wie und wohin genau die Kebapwinde aus dem (noch zu errichtenden) Schornstein in ca. 20 Metern Höhe wehen ...