Auf dem Albertus-Magnus-Platz sinkt's. Die Uni erklärt jetzt, warum.
Müffel-Alarm auf ZentralcampusGrund für Gestank an Kölner Uni gefunden

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Im Juli 2025 sah die Baustelle am Albertus-Magnus-Platz so aus.
Auf dem Albertus-Magnus-Platz herrscht Müffel-Alarm! Viele haben sich in den letzten Wochen gefragt: Warum stinkt es an der Uni so?
Jetzt hat die Kölner Universität selbst die Antwort auf Instagram gegeben.
„Das Erdreich war lange Zeit unter Luftabschluss. Es ist feucht und enthält immer noch recht viel organische Substanz. Entsprechend finden hier anaerobe Abbauprozesse von Mikroorganismen statt – sprich es gärt im Boden“, erklärt Michael Bonkowski, Leiter des Instituts für Terrestrische Ökologie. Mit der Öffnung der Abdeckung würden die Fäulnisgase an die Luft gelangen und stinken.
Die Uni saniert seit März 2025 bis voraussichtlich Herbst 2026 den Albertus-Magnus-Platz, der damit ein neues Gesicht erhalten wird. Der Platz liegt vor dem Hauptgebäude der Universität. Als Zentralcampus ist er nicht nur Knotenpunkt des inneruniversitären Verkehrs, sondern auch Begegnungsstätte. Die Sanierung zielt daher darauf ab, eine höhere Aufenthaltsqualität zu schaffen, unter anderem mit einem neuen Belag (Naturstein), Bänken und mehr Grün.
Bereits mehr als 1350 Userinnen und User freuen sich über die Erklärung der Gestanks-Ursache und haben Herzchen verteilt. „Ich dachte auch schon, dass ich mit meinem neuen Rad irgendetwas mit zur Uni genommen habe. Manchmal sind die Dinge einfach so, wie sie sind – es gibt Schlimmeres“, postet einer launig.
„Riecht genauso, wenn man Mistplatten aus der Box holt“, so ein weiterer Kommentator. Ein anderer meint: „Und nein, es liegt nicht an dem Geruch von harter Arbeit mitten in der Uni Köln.“ (iri)

