Ein 42-jähriger Mann soll in Köln seine Frau brutal getötet haben. Die Staatsanwaltschaft äußert sich zu den Gründen.
66 Stiche und SchnitteMann (42) soll Ehefrau in Köln getötet haben – „in seiner Ehre verletzt“

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Vor dem Kölner Landgericht muss sich derzeit ein 42-jähriger Mann verantworten. Er soll seine Ehefrau getötet haben.
In Köln soll ein 42-Jähriger seine Ehefrau erstochen haben – offenbar aus verletzter Ehre.
Am Mittwoch (18. Januar 2023) begann vor dem Kölner Landgericht der Prozess gegen den Angeklagten wegen Mordes.
Prozess in Köln: Ehefrau wollte sich endgültig von ihm trennen
Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft hat er seiner Frau am Ostermontag 2022 mit einem Messer 66 Stich- und Schnittverletzungen zugefügt und sie so getötet.
Laut Anklage lebte das Ehepaar bereits seit zwei Jahren getrennt. Am Tattag sei der Angeklagte mit dem Entschluss nach Köln gereist, um seine Frau zu töten, da sie sich „endgültig von ihm trennen und scheiden lassen“ wollte. Der Angeklagte habe hingegen gewollt, dass seine Frau und die beiden vier und sechs Jahre alten Kinder zu ihm nach Bochum ziehen.
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Als die 36-Jährige „wahrheitswidrig“ behauptet habe, sie habe einen neuen Freund und wolle sich scheiden lassen, sei der Mann wütend geworden und habe sich „in seiner Ehre verletzt“ gefühlt. Er habe es nicht zulassen wollen, „von ihr in dieser Weise gedemütigt zu werden“.
Im Schlafzimmer soll der 42-Jährige seine Ehefrau getötet haben
Als die ebenfalls anwesende Cousine des Opfers kurz ins Bad ging, soll der Angeklagte die Gelegenheit genutzt und mit seiner Frau ins Schlafzimmer gegangen sein. Dort habe er die Tür von innen verschlossen und die 36-Jährige getötet.
Der Angeklagte wollte sich vor Gericht zunächst nicht zu den Vorwürfen äußern. Der Prozess ist mit weiteren fünf Verhandlungstagen bis Ende Februar terminiert. (dpa/mt)
