Die Kölner Polizei hat ein ungewöhnliches Beweismittel beschlagnahmt. Ein Roboter soll eine Jugendliche sexuell belästigt haben.
Kurioser Vorfall in Köln16-Jährige begrabscht: Wurde Roboter zum Sex-Ferkel?

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Die Kölner Polizei hat diesen Roboter beschlagnahmt.
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Ein Roboter begrabscht eine 16-Jährige? Auf den Kölner Ringen soll genau das passiert sein! Wie die Polizei am Montag (12. Oktober) meldet, soll der rot-goldene Roboter das Mädchen am Gesäß berührt und Stoßbewegungen gegen ihren Po ausgeführt haben!
Der 16-jährige Besitzer und sein Begleiter (19) sollen den mutmaßlichen Übergriff gefilmt, live in den sozialen Medien gestreamt und moderiert haben. Der Roboter war für seinen „Auftritt“ sogar bekleidet, trug 'ne dicke Goldkette, Sonnenbrille, Unterhemd und Joggingbuxe.
Roboter-Auftritt geht viral – auch in Köln gefilmt
Der Roboter – entweder in rot-goldener Iron-Man-Ausführung oder schlicht in weiß-blau – geht derzeit unter anderem auf TikTok viral. Ab schlappe 1500 Euro kann man ihn für einen Tag mieten. Im Preis inbegriffen ist auch ein Operator. Wer ihn kaufen will, muss gleich mehrere tausend Euro auf den Tisch legen.
Für Aufmerksamkeit und Klicks scheint sich das zu lohnen. Auf einem TikTok-Video ist zu sehen, wie die Kölner Polizei in der Innenstadt einen Roboter, der offenbar einen Anzug trägt, abführt.
„Für uns ist das ein ausgesprochen ungewöhnlicher Einsatz“, erklärte ein Polizeisprecher gegenüber EXPRESS.de. „In Köln ist uns bislang kein vergleichbarer Einsatz bekannt.“
Der Vorfall auf den Ringen passierte in der Nacht zu Sonntag (11. Oktober). Nach bisherigen Informationen hatte sich die Jugendliche zwischen 23.45 Uhr und Mitternacht mit ihren Freundinnen (17, 18) vor einem Schnellrestaurant an der Ecke Palmstraße/Hohenzollernring aufgehalten. Der circa 1,20 Meter große Roboter soll sich ihr dann von hinten genähert und sie begrabscht haben.
Zeugen alarmierten die Polizei. Als die Kräfte wenig später die Beteiligten an der Ecke Magnusstraße/Hohenzollernring antrafen, hatte der 16-Jährige aus Wegberg den Roboter gerade im Kofferraum eines VW verstaut. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten das ungewöhnliche Beweismittel.
„Wie der Roboter zum Tatzeitpunkt arbeitete und ob jemand seine Bewegungen gezielt steuerte, untersucht nun die Kriminalpolizei“, erklärte ein Polizeisprecher. Neben dem Roboter seien auch zwei Mobiltelefone der Tatverdächtigen beschlagnahmt worden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Beleidigung auf sexueller Grundlage. (iri)
