Zum elften Mal will der Kölner Weihnachtscircus in diesem Jahr sein Publikum verzaubern. Die Macher haben für das Familienfest wieder ein Gesamtkunstwerk zusammengestellt.
11. Kölner WeihnachtscircusStar-Clown trifft auf Illusions-Spezialisten

Copyright: Daniela Decker
Die Produzenten des Kölner Weihnachtscircus, Ilja und Katja Smitt, präsentierten am Donnerstag (3. September 2026) einige der Artisten der diesjährigen Ausgabe.
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Theater, Ballett, Artistik, Musik, Kostüme, Licht – alles zusammen sind seit Jahren die Zutaten für den Kölner Weihnachtscircus. Was 2015 mit rund 15.000 Besuchern begann, ist heute eine der wichtigsten Produktionen Deutschlands.
Die Veranstaltung ist ein Garant für Weltklasse-Artisten, handwerkliche Perfektion und besondere Momente, die das Publikum lange in Erinnerung behält. Das blau-weiße Palastzelt auf dem Deutzer Messeparkplatz gehört zum Jahresende fest zum Kölner Stadtbild.
11. Kölner Weihnachtscircus: 63 Vorstellungen mit über 60 Artisten
In diesem Jahr feiern die Produzenten Katja und Ilja Smitt kölsches Jubiläum. Zum elften Mal steigt der Weihnachtscircus. Erwartet werden wieder mehr als 100.000 Menschen, die sich in den 63 Vorstellungen verzaubern lassen. Gänsehaut und Lachtränen wechseln sich rasant ab.
„Wir fühlen uns wohl in der Stadt und haben eine Verbindung zu Köln gefunden“, sagte Ilja Smitt am Donnerstag (3. September 2026) bei der Programmvorstellung im Gürzenich. „Bei uns gibt es mehr als Zirkus. Wir sind inzwischen eine Millionenfirma geworden und haben das Budget, um das Beste, was es gibt, nach Köln zu holen. Wir wollen Qualität bieten.“
Vom 27. November bis zum 3. Januar ist es wieder so weit. Mehr als 60 Artistinnen und Artisten aus aller Welt werden für ein Gesamtkunstwerk sorgen. „Wir bringen die Schönheit der Welt nach Köln. Jeder Act wird von uns noch einmal transformiert, mit eigenen Kostümen und spezieller Musik“, sagt Katja Smitt.
Hinter der Produktion stehen in Summe über 250 Menschen. Unterschiedliche Nationalitäten, kulturelle Hintergründe und künstlerische Traditionen kommen in Köln zusammen. Sie alle eint die Leidenschaft für ein Gesamterlebnis. „Wir bieten Tempo und Abwechslung im Programm“, verspricht Ilja Smitt. Zwölf verschiedene Nummern sind in der zweieinhalbstündigen Show geplant.

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Das Gesicht der elften Weihnachtscircus-Ausgabe ist Star-Clown César Dias (r.). Produzent Ilja Smitt ist darauf besonders stolz.
Aus aller Welt kommen die Künstler in die Kölner Manege. Zugpferd ist der Portugiese César Dias. „Ich wollte kein traditioneller Clown mit roter Nase und großen Kostümen sein. Stattdessen wollte ich mehr Eleganz verkörpern.“
Für seine Kunst gab es jüngst die Bronze-Auszeichnung beim „Oscar der Zirkuswelt“. Bei der US-TV-Show „America’s Got Talent“ steht er gerade im Viertelfinale. Die Zirkus-Macher haben den Vertrag mit dem 43-Jährigen bereits vor drei Jahren unterschrieben. „Wir wollten ihn unbedingt und sind sehr stolz, dass er dabei ist“, sagt Ilja Smitt.
Seine Frau schwärmt auch von João Godinho, der poetische Momente am Trapez kreiert. „Er ist einer unserer Diamanten“, schwärmt die künstlerische Leiterin. Emotional wird es auch beim chinesischen Duo „Ballet on the Shoulders“, bei dem die Artistin in Spitzenschuhen auf dem Kopf ihres Partners agiert. Schwerelosigkeit als Kunstform.

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Während die Uhr heruntertickt, muss sich der Berliner Illusionist Peter Valance aus seiner Zwangsjacke befreien.
Für Aufregung sorgt der Berliner Illusionist Peter Valance. Als Höhepunkt wird er eine Entfesselungsnummer präsentieren. Zwei Minuten bleiben ihm, um sich aus einer Zwangsjacke zu befreien, ehe die mörderischen Klauen über ihm zusammenklappen. Das Duo Kvas kehrt auf vielfachen Wunsch nach drei Jahren zurück, um seine Kopf-auf-Kopf-Akrobatik aufzuführen.
Zwei Ensembles reisen aus der Mongolei an, um spektakuläre Kunststücke unter anderem mit dem Schleuderbrett vorzuführen. Das Jonglage-Kollektiv Luxor ist ebenso wie Leonid Beljakov mit seiner Hundenummer dabei. Die Akrobaten der Double-Russian-Swing fliegen von Schaukel zu Schaukel, fünf Reck-Artisten und zwei Brüder in ihrer Rola-Bola-Nummer stehen für älteste Zirkuskunst.
Kölner Weihnachtscircus: vom 27. November 2026 bis 3. Januar 2027. Tickets ab 19,50 Euro. Bei allen Mittwochs- und Donnerstagsvorstellungen bis zum 18. Dezember gibt es zwei Tickets zum Preis von einem.
