„Noch diese Woche“ Regierungschef Wüst kündigt drastische Corona-Maßnahme für NRW an

Nach Krawallen in Genk Polizei mit Großaufgebot bei Risikospiel des 1. FC Köln

Fans des 1. FC Köln gegen Greuther Fürth

Damit die Fans das Derby am Sonntag (24. Oktober 2021) genießen können, wird die Kölner Polizei mit starken Kräften vor Ort sein. Das Symbolfoto zeigt FC-Fans beim Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth am 1. Oktober 2021. 

Der 1. FC Köln empfängt am Sonntag Leverkusen. Die Kölner Polizei wird bei dem Risikospiel im Rhein-Energie-Stadion mit einem Großaufgebot im Einsatz sein. 

Köln. Das Derby zwischen FC und Bayer 04 Leverkusen am kommenden Sonntag (24. Oktober) wirft seine Schatten voraus. Die Kölner Polizei bereitet sich intensiv auf das Risikospiel vor, damit es nicht zu schockierenden Szenen, wie im belgischen Genk kommt. Beim Spiel der Kölner U19 gegen KRC Genk hatten vermummte Ultras des 1. FC Köln den Platz gestürmt. 

Am Freitag (22. Oktober 2021) gab die Polizei bekannt, dass sie beim Bundesliga-Derby mit mehr als 500 Einsatzkräften vor Ort sein wird. Auch Diensthunde und Pferde werden eingesetzt. 

Kölner Polizeidirektorin: Gewalt durch Chaoten wird unterbunden

Polizeidirektorin Mareike de Valck wird den Einsatz rund um das Risikospiel leiten und stellt vorab klar, dass die Polizei alles dafür tun wird, um Gewalt, die Chaoten beim Platzsturm in Genk am vergangenen Dienstag (19. Oktober) gezeigt haben, von vornherein zu unterbinden. 

„Die wahren Fans haben sich nach einer schwierigen Zeit wieder auf Fußballspiele gefreut“, sagt sie. Die Spieler und ihr neuer Trainer hätten bei toller Stimmung im Stadion eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass Erfolge in der Spielzeit auf dem Platz erkämpft werden. Mareike de Valck stellt klar: „Ein Foul außerhalb des Spielfeldes ist Körperverletzung oder Landfriedensbruch. Dagegen gehen wir als Polizei vor und hoffen auch, dass die vielen friedlichen Fußballanhänger die Chaoten ebenfalls ausgrenzen – sie ins Abseits stellen.“

Nach Krawallen in Genk: Kölner Polizei identifiziert 23 Männer 

Die Polizei hat deshalb für inzwischen identifizierte Beteiligte der Auseinandersetzungen in Genk Stadionverbote beim 1. FC Köln angeregt und für die weitere Aufarbeitung eine Ermittlungsgruppe beim Kriminalkommissariat 45 eingerichtet.

In Zusammenarbeit mit den „Szenekundigen Beamten“ (SKB) der Polizei Köln ist es den Ermittlern inzwischen gelungen, anhand der Video- und Fotoaufnahmen aus Genk 23 Männer aus dem Umfeld von Ultra-Gruppierungen zu identifizieren. Die Auswertungen dauern laut Polizei noch an.

Kölner Staatsanwaltschaft prüft Verfolgung der Taten in Deutschland

Fünf der Identifizierten stehen im Verdacht, an den Gewaltaktionen in Genk auf dem Spielfeld beteiligt gewesen zu sein. Ihnen wird ein Bereichsbetretungsverbot unter anderem für das Stadionumfeld, die An- und Abreisewege sowie Teile der Kölner Innenstadt zugestellt. Auch ein Strafverfahren ist eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Köln prüft, ob die Taten in Deutschland verfolgt werden können.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.