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270 Prozent mehr BestellungenNeuer Boom in Köln: Von wegen Pommes oder Pizza

Fahrradkuriere von Uber Eats und Lieferando

Copyright: IMAGO/Hanno Bode

Fahrradkuriere von Uber Eats und Lieferando

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270 Prozent mehr Bestellungen in einem Jahr – eine neue Liste zeigt, was sich Kölner am liebsten kommen lassen.

Currywurst, Schnitzel, Pizza Margherita – schön und gut. Aber wer in Köln übers Handy sein Essen bestellt, tippt gerade auffällig oft auf ein anderes Wort: Chicken.

Laut aktuellen Zahlen von Uber Eats sind die Bestellungen von Hähnchengerichten in der Domstadt binnen eines Jahres um 270 Prozent gestiegen. Damit liegt Köln bundesweit auf Platz zwei beim Wachstum – nur eine Stadt legt noch schneller zu: Nürnberg mit 296 Prozent.

Sonntag ist der Top-Tag für Chicken-Bestellungen

Der Trend ist kein reines Kölner Phänomen, aber die Domstadt zeigt ihn besonders deutlich. Deutschlandweit sind Chicken-Bestellungen bei Uber Eats zwischen 2024 und 2025 um 134 Prozent gestiegen – mehr als doppelt so schnell wie Pizza (plus 56 Prozent), deutlich vor Burger (plus 37 Prozent) und Sushi (plus 36 Prozent). Inzwischen entfallen 26,3 Prozent aller Essensbestellungen auf der Plattform bundesweit auf die Chicken-Kategorie.

Beim absoluten Bestellvolumen liegt Köln laut Uber Eats auf Platz vier der deutschen Städte – hinter Berlin, Düsseldorf und Frankfurt, aber vor Hannover. Dass die Domstadt trotz dieser bereits hohen Ausgangsbasis beim Wachstum fast an der Spitze mitmischt, überrascht: Der Chicken-Boom ist demnach kein Phänomen, das sich auf Berlin und Co. beschränkt.

Innerhalb der Chicken-Welle sticht ein Subtrend besonders heraus: Korean Fried Chicken. Bundesweit wuchsen die Bestellungen der knusprigen koreanischen Variante um 158 Prozent – fast dreimal so schnell wie die Chicken-Kategorie insgesamt. Auch das Gastro-Angebot zieht nach: Die Zahl der Restaurants mit „Chicken“ im Namen hat sich deutschlandweit binnen eines Jahres auf 1225 Betriebe verdoppelt.

Wer wann zuschlägt, folgt einem klaren Muster: Sonntag ist bundesweit der Top-Tag für Chicken-Bestellungen, dicht gefolgt vom Freitag, und die meisten Bestellungen gehen zwischen 17 und 21 Uhr raus – mit Höhepunkt um 18 Uhr.

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Die Zahlen stammen aus den internen Bestelldaten von Uber Eats selbst – nicht aus einer unabhängigen Studie.

Absolute Bestellzahlen für Köln nennt das Unternehmen nicht, nur die Wachstumsrate im Vergleich zum Vorjahr. Wie groß der Kölner Chicken-Markt tatsächlich ist, bleibt also offen. Dass der Lieferdienst mit solchen Zahlen auch fürs eigene Geschäft trommelt, gehört zur Einordnung dazu.

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