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Alles fing in Kölner Disco anJanine feiert nächsten Riesenerfolg und knackt Rekord

Janine Meyer mit ihrem Mann Michael beim Karneval. Beide lernten sich in einer Kölner Studentendisco kennen.

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Janine Meyer mit ihrem Mann Michael beim Karneval. Beide lernten sich in einer Kölner Studentendisco kennen.

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Neuer Rekord: Kölnerin Janine Meyer (48) triumphiert wieder beim Ötztaler Radmarathon – und das ist noch nicht alles.

Früher tanzte sie und machte Ballett – heute pulverisiert sie Streckenrekorde in den Alpen. Janine Meyer (48) aus Köln-Mülheim hat den Ötztaler Radmarathon zum vierten Mal in Folge gewonnen. Und wieder mit einem neuen Streckenrekord für die Frauenwertung.

227 Kilometer, 5500 Höhenmeter, vier Alpenpässe (Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch) – für die meisten Menschen ein Albtraum. Die Kölnerin absolvierte die Strecke am vergangenen Sonntag (30. August) in 7:15:46,2 Stunden. 4271 Sportler und Sportlerinnen aus 38 Nationen gingen gemeinsam an den Start.

Kölnerin Janine Meyer gewinnt erneut Radmarathon in Rekordzeit

Gleich zu Beginn hätten Spitzenfahrer wie Ex-Profi Anton Palzer (33) schon auf dem ersten Anstieg ein enormes Tempo vorgelegt, erzählt Meyer im Gespräch mit EXPRESS.de: „Die waren aber sowas von schnell weg und das Tempo war sehr hoch. Ich habe den ganzen Tag schon schwer gelitten.“

Turbulent wurde es unterwegs: Ein guter Freund, der mit ihr in einer Gruppe fuhr, kam zu Fall. „Ich bin noch halb in ihn rein, bin aber nicht gestürzt. Er lag am Boden und schrie direkt: ‚Fahr weiter‘“, erzählt Meyer.

Dass die 48-Jährige heute zu den stärksten Amateur-Radfahrerinnen der Welt gehört, war ihr nicht in die Wiege gelegt. „Ursprünglich komme ich vom Tanzen und habe davor als Kind Ballett gemacht. Als ich dann 2001 meinen Mann Michael in einer Studentendisco in Köln kennengelernt habe, bin ich durch seine Radleidenschaft selbst zum Radfahren gekommen. Mein erstes Rennrad war das Rad meiner Schwiegermutter – noch mit Rahmenschaltung“, erzählt sie dem „Tour Magazin“.

Heute trainiert sie nach den Plänen ihres Mannes Michael (50), der hauptberuflich Jurist ist und mittlerweile nebenbei auch andere Athletinnen und Athleten betreut.

Janine Meyer bei ihrer Triumphfahrt in Sölden. Erneut siegte die Kölnerin beim Ötztaler Radmarathon.

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Janine Meyer bei ihrer Triumphfahrt in Sölden. Erneut siegte die Kölnerin beim Ötztaler Radmarathon.

Ein Profivertrag? Fehlanzeige. Meyer arbeitet in Köln als Finanzbuchhalterin und pendelt fast täglich mit dem Rad zur Arbeit – fünf bis sieben Kilometer, bei jedem Wetter, auch im Winter. „Vorher oder im Anschluss wird dann noch eine Trainingsrunde rangehängt“, so Meyer.

Zudem werden auch in der Wohnung auf einem Rollentrainer wichtige Kilometer abgespult. Ein Zimmer der gemeinsamen Dreizimmerwohnung in Mülheim wure längst zum Trainings- und Werkstattraum umfunktioniert. Dort stehen auch die Pokale und Auszeichnungen der vielen Erfolge.

Denn der Ötztaler ist 2026 nicht der einzige Coup der Kölnerin: „Mallorca 312 habe ich dieses Jahr auch mit Streckenrekord gewonnen. Und den Maratona in den Dolomiten auch mit neuem Streckenrekord“, ist sie stolz. Drei der prestigeträchtigsten Jedermann-Radrennen Europas, drei Streckenrekorde – in einem einzigen Jahr.

Die Kölnerin Janine Meyer

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Die Kölnerin Janine Meyer arbeitet als Finanzbuchhalterin. In ihrer Freizeit sitzt sie am liebsten auf dem Fahrrad.

Bei so viel Training und Wettkampf – wie sieht es da mit Freizeit und Ausgehen aus? „Früher haben wir gerne Karneval gefeiert. Heute wird die Zeit anders genutzt – dann sind wir meist im Trainingslager und bereiten uns auf die Saison vor“, erklärt Meyer.

Aber ganz auf Alkohol wird nicht verzichtet. „Ich habe jetzt auch einen Sekt getrunken nach dem Sieg“, verrät sie.

An Ausruhen ist trotz des Sieges beim Ötztaler nicht zu denken: Bereits am Sonntag (6. September) steht der nächste Radmarathon an – in Kitzbühel, 216 Kilometer und 4600 Höhenmeter.

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