170 Mitarbeitende, 63 davon im Technikbereich: Die rüsten ihre Belegschaft für die digitale Energiewende. Wie sich die Berufsbilder wandeln und warum Techniker hier besonders gefragt sind.
Stadtwerke BrühlWie digital sind technische Berufe 2026?

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Die Stadtwerke Brühl machen ihre Anlagen und Netze sowie ihre Mitarbeitenden fit für die Zukunft.
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Als Betreiber kritischer Infrastruktur bieten die Stadtwerke Brühl krisen- und zukunftssichere Jobs. Einige Kolleginnen und Kollegen sind schon seit ihrer Ausbildungszeit bei den Stadtwerken Brühl. Sie wissen das kollegiale Arbeitsumfeld und den Wert ihrer Arbeit zu schätzen. Neue Mitarbeitende profitieren von den eingespielten Teams, die multikulturell, interdisziplinär und vertrauensvoll zusammenarbeiten. „Bei den Stadtwerken sichern wir nicht nur die Versorgung, sondern treiben aktiv die Energiewende vor Ort voran“, erklärt Anlagenmechaniker Jascha Göring. „Wir verbessern damit ganz konkret die Lebensqualität der Menschen in Brühl. Das gibt unserer täglichen Arbeit auf den Anlagen und im Netz eine besondere Bedeutung und einen tiefen Sinn.“
Die Energiewelt wandelt sich
Mit kontinuierlichen Investitionen in moderne Technik machen die Stadtwerke Brühl ihre Anlagen und Netze sowie ihre Mitarbeitenden fit für die Zukunft. Denn Versorgungssicherheit und Technische Sicherheit bedeuten, permanent die Infrastruktur zu ertüchtigen, instand zu halten und bei Bedarf zu erweitern. Das gilt zum Beispiel, wenn neue Bebauungen einzubinden sind oder wenn die Technik auf den aktuellen Stand gebracht wird.

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Anlagenmechaniker Jascha Göring sagt: „Wir verbessern damit die Lebensqualität der Menschen in Brühl.“
Digitalisierung der Netzarbeit
Stadtbus und den Bäderbetrieb KarlsBad mitgezählt arbeiten rund 170 Mitarbeitende bei den Stadtwerken Brühl. Im Bereich Technik sind es 63 Kollegen und Kolleginnen. Viele von ihnen sind tagtäglich im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Sie koordinieren den Bau und den Betrieb der Anlagen und Netze für die Sparten Strom, Gas, Wasser und Fernwärme – auch mittels modernster Technik. „Die Digitalisierung unserer Netze schreitet immer weiter voran, dadurch erkennen wir Störungen schneller und können diese gezielter beheben“, erklärt Marco Follmann, Bereichsleiter Technik. Dadurch steigen auch die Anforderungen in den Berufsfeldern. Automatisierung, Modernisierung der Netzinfrastruktur und Cybersicherheit werden für die Verwaltung dezentraler Energieerzeuger immer wichtiger.
Mitgestalten statt nur mitarbeiten
Im Vergleich zu anderen Jobs werden Techniker bei den Stadtwerken daher auch in Zeiten von generativer künstlicher Intelligenz weiterhin dringend benötigt. Der Bedarf an qualifiziertem Personal steigt sogar: Regelmäßig werden externe Fachkräfte wie aktuell einen Meister/Techniker (m/w/d) im Bereich Elektrotechnik in Stellvertreterfunktion dringend gesucht. Mitten im Wandel sind die Aufgaben besonders reizvoll und umfänglich. Mitarbeitende können aktiv die Zukunft der Energiewende mitzugestalten und ihre Ideen einbringen. Mahsan Darvishali Zadeh, Projektingenieurin Elektrotechnik, hat sich daher bewusst für den Bereich Netzvertrieb/Planung GIS und die Stadtwerke Brühl entschieden: „Die Technik im Verteilnetz entwickelt sich ständig weiter und man kann Dinge wirklich mitgestalten. Man arbeitet nicht nur im System, sondern entwickelt es aktiv weiter – hin zu einem zukunftsfähigen Energiesystem. Die Energiewende findet genau hier statt: im Verteilnetz! Neue Einspeiser, Elektromobilität und Speicher bringen immer wieder neue Aufgaben mit sich.“ Die Digitalisierung bietet somit viele Möglichkeiten, Prozesse zu verbessern und Lösungen praktisch umzusetzen.
Karriere machen
Um den Anforderungen gerecht zu werden fördern die Stadtwerke durch gezielte Weiterbildungen die persönliche Entwicklung ihrer Mitarbeiter und ermöglichen so attraktive Karriereperspektiven.
Dabei kommt die Work-Life-Balance bei den Stadtwerken Brühl nicht zu kurz: 33 Tage Urlaub, Bezahlung im Rahmen des Tarifvertrags für Versorgungsbetriebe sowie attraktive Zusatzleistungen vermögenswirksame Leistungen oder eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge. Ergänzt wird dies durch Programme zur Gesundheitsvorsorge.
