Swiss SenseGetrennt oder gemeinsam schlafen: Was ist besser für Schlaf und Beziehung?

Ein Paar schläft gemeinsam in einem großen Bett unter zwei separaten Bettdecken.

Copyright: Swiss Sense (KI-generiert)

Gemeinsam oder getrennt schlafen: Viele Paare suchen nach der passenden Balance zwischen Nähe und ungestörtem Schlaf.

„Sleep Divorce“, schon der Begriff klingt erst einmal nach Beziehungskrise. Dabei ist getrenntes Schlafen gar nicht so selten: Laut der ElitePartner-Studie 2023 schläft rund jedes zehnte Paar in Deutschland überwiegend in getrennten Zimmern.

Denn guter Schlaf ist wichtig für unsere körperliche und mentale Gesundheit – und kann auch der Beziehung guttun. Getrennt zu schlafen bedeutet deshalb nicht automatisch emotionale Distanz. Für manche Paare ist es schlicht eine bewusste Entscheidung für ruhigere Nächte.

Doch was ist besser für Schlaf und Beziehung: gemeinsam oder getrennt schlafen?

Warum schlafen Paare überhaupt getrennt?

Die Gründe für getrenntes Schlafen können ganz unterschiedlich sein. Häufig geht es weniger um die Beziehung als um unterschiedliche Schlafbedürfnisse:

  1. Schnarchen: Geräusche des Partners können den Schlaf immer wieder unterbrechen.
  2. Unruhiger Schlaf: Häufiges Drehen und Bewegen kann den anderen wachhalten.
  3. Unterschiedliche Schlafrhythmen: Einer geht früh ins Bett, während der andere länger wach bleibt.
  4. Verschiedene Temperaturbedürfnisse: Während einer schnell friert, braucht der andere ein kühleres Schlafzimmer.
  5. Unterschiedliche Komfortbedürfnisse: Matratze, Härtegrad oder Liegegefühl passen nicht immer für beide gleichermaßen.
  6. Beruf und Alltag: Schichtarbeit oder sehr unterschiedliche Arbeitszeiten können gemeinsames Schlafen erschweren.

Gemeinsam oder getrennt schlafen: Was ist besser?

Ob Paare besser gemeinsam oder getrennt schlafen, lässt sich nicht pauschal beantworten. Beide Varianten können Vorteile haben, entscheidend ist, wodurch sich beide Partner langfristig erholter fühlen.

Gemeinsam schlafen: Die Vorteile

  1. Nähe und gemeinsame Zeit im Bett bleiben erhalten
  2. Kann ein Gefühl von Nähe und Geborgenheit fördern
  3. Eine Studie beobachtete mehr und stabileren REM-Schlaf beim gemeinsamen Schlafen
  4. Schlafphasen der Partner können sich stärker synchronisieren
  5. Praktisch, wenn beide ähnliche Schlafgewohnheiten haben

Getrennt schlafen: Die Vorteile

  1. Weniger Störungen durch Schnarchen oder Bewegungen
  2. Jeder kann seinem eigenen Schlafrhythmus folgen
  3. Temperatur, Licht und Schlafumgebung lassen sich individuell einstellen
  4. Matratze und Schlafkomfort können unabhängig voneinander gewählt werden
  5. Kann für besonders leichte Schläfer mehr nächtliche Ruhe bedeuten

Was sagt die Forschung?

Ein Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel untersuchte in einer Schlaflaborstudie zwölf junge, gesunde Paare über vier Nächte hinweg, jeweils allein und gemeinsam schlafend. Das Ergebnis: Beim gemeinsamen Schlafen zeigte sich rund zehn Prozent mehr REM-Schlaf sowie längere und weniger unterbrochene REM-Phasen. Auch die Schlafphasen der Partner waren stärker synchronisiert. Gleichzeitig registrierten die Forschenden beim gemeinsamen Schlafen mehr Beinbewegungen.

Die Ergebnisse zeigen damit nicht, dass gemeinsames Schlafen grundsätzlich besser ist. Sie deuten jedoch darauf hin, dass die Anwesenheit des Partners bestimmte Aspekte des Schlafs, insbesondere den REM-Schlaf und die Synchronisation der Schlafphasen, beeinflussen kann.

Quelle: Drews et al., Frontiers in Psychiatry, 2020

Welche Alternativen gibt es zum getrennten Schlafen? 4 Tipps für Paare

Getrennte Schlafzimmer müssen nicht gleich die erste Lösung sein. Oft können schon einige Veränderungen dafür sorgen, dass beide Partner ruhiger schlafen und trotzdem das Bett miteinander teilen.

1. Zwei separate Matratzen statt einer großen wählen: Bei unterschiedlichen Schlafbedürfnissen können zwei einzelne Matratzen eine sinnvolle Lösung sein. In einem Doppelbett mit 180 × 200 cm lassen sich beispielsweise zwei Matratzen in 90 × 200 cm kombinieren. So kann jeder Partner den passenden Härtegrad und Liegekomfort wählen. Gleichzeitig werden Bewegungen weniger direkt auf die andere Bettseite übertragen. Eine störende Besucherritze lässt sich beispielsweise mit einer Liebesbrücke oder einem durchgehenden Topper überbrücken.

2. Ein größeres Bett wählen: Manchmal fehlt schlicht der Platz für erholsamen Schlaf. Eine größere Liegefläche – beispielsweise 200 × 200 cm statt 160 × 200 cm – gibt beiden Partnern mehr persönlichen Schlafraum, ohne auf das gemeinsame Bett verzichten zu müssen.

3. Ein teilbares Doppelbett nutzen: Teilbare Betten können gemeinsam wie ein klassisches Doppelbett genutzt und bei Bedarf voneinander getrennt werden. Modelle mit Rollen lassen sich einfach auseinander- und wieder zusammenschieben. Dadurch können Paare flexibel zwischen Nähe und mehr persönlichem Schlafraum wechseln.

Teilbares Boxspringbett Home 406 Split von Swiss Sense mit Rollen in einem modernen Schlafzimmer.

Copyright: Swiss Sense — Werbe-/PR-Bilder, vom Advertiser selbst angeliefert

Boxspringbett Home 406 Split von Swiss Sense

4. Ohrstöpsel gegen nächtliche Geräusche ausprobieren: Ist Schnarchen oder ein unterschiedlicher Schlafrhythmus das Hauptproblem, können Ohrstöpsel störende Geräusche reduzieren und eine einfache Alternative zum getrennten Schlafzimmer sein.

Schlafberatung für Paare: Gemeinsam schlafen trotz unterschiedlicher Bedürfnisse

Wer trotz unterschiedlicher Schlafbedürfnisse weiterhin gemeinsam schlafen möchte, kann sich beim Kauf von Bett und Matratze persönlich beraten lassen. Swiss Sense bietet Paaren die Möglichkeit, verschiedene Betten, Matratzen und Komfortlösungen gemeinsam auszuprobieren und das Bett passend zu den individuellen Bedürfnissen beider Partner zu konfigurieren.

Der Schlafspezialist blickt auf mehr als 100 Jahre Erfahrung zurück und hat bereits über 2 Millionen Kunden beim Kauf ihres Bettes begleitet. Auch in Nordrhein-Westfalen ist Swiss Sense in zahlreichen Städten vertreten, darunter Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen und Bonn. Bei einer kostenlosen Schlafberatung in Bonn können Paare verschiedene Lösungen direkt vor Ort ausprobieren und gemeinsam herausfinden, welche Kombination für beide am besten passt.

Fazit: Nähe und guter Schlaf müssen kein Widerspruch sein

Eine pauschal bessere Lösung gibt es nicht. Ob Paare gemeinsam oder getrennt besser schlafen, hängt vor allem von ihren individuellen Schlafbedürfnissen ab. Wer durch Schnarchen, unterschiedliche Schlafrhythmen oder Bewegungen des Partners regelmäßig wach wird, kann von getrennten Schlafplätzen profitieren. Wer dagegen gut nebeneinander schläft, muss auf die Nähe eines gemeinsamen Bettes nicht verzichten.

Und auch unterschiedliche Schlafbedürfnisse bedeuten nicht automatisch „Sleep Divorce“: Zwei separate Matratzen, individuelle Härtegrade, mehr Platz oder ein flexibel teilbares Bett können dabei helfen, Nähe und erholsamen Schlaf miteinander zu verbinden. Entscheidend ist am Ende nicht, ob ein Paar in einem oder zwei Betten schläft – sondern ob beide morgens erholt aufwachen.