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Waterdrop Filter M6HG im Praxistest Erfahrungsbericht zur komfortablen Auftisch-Umkehrosmoseanlage

Im Mittelpunkt dieses siebentägigen Praxistests steht die Waterdrop Filter M6HG, eine Auftisch-Umkehrosmoseanlage mit integrierter Heißwasserausgabe. Ich untersuche, wie sich das Gerät im normalen Innenbetrieb bewährt, wenn kein fester Wasseranschluss vorhanden ist und dennoch aufbereitetes Wasser mit verschiedenen Temperaturen zur Verfügung stehen soll. Dabei berücksichtige ich unter anderem Gehäuse, Bedienung, Tankhandhabung, Filterprozess, Glaskrug, Pflegeaufwand und Sicherheitsfunktionen.

Das Konzept richtet sich vor allem an Haushalte, Mietwohnungen, Büros, Ferienunterkünfte und Wohnmobile. Die Anlage lässt sich ohne Bohrungen oder Eingriffe in die Kücheninstallation aufstellen, benötigt jedoch eine stabile, waagerechte Fläche sowie eine geerdete Steckdose. Für den täglichen Gebrauch mit moderatem Verbrauch ist die Lösung interessant; bei größeren Mengen gehören das Nachfüllen des 4,0-Liter-Rohwassertanks und das Leeren des 1,5-Liter-Abwasserbereichs zur regelmäßigen Routine.

Zur Waterdrop Filter M6HG und ihren Funktionen weitergehen

Technische Einordnung der Auftischanlage

Die Waterdrop Filter M6HG trägt auch die Bezeichnung WD-M6HG und arbeitet als installationsfreie Auftischanlage mit integriertem Heißwasserspender. Laut Produktdarstellung erfolgt die Aufbereitung in acht Stufen. Dazu gehören PP-Vlies, Voraktivkohle, eine Kalkschutzkomponente, die Umkehrosmosemembran, ein Aktivkohle-Nachfilter, eine Mineralisierungsschicht, eine zweite PP-Stufe und eine UV-Behandlung.

  • RO-Membran: angegebene Trenngrenze von 0,0001 µm
  • Kapazität der Membran: 75 GPD, entsprechend nominell etwa 284 Litern pro Tag
  • Verhältnis von Rein- zu Abwasser: 3:1
  • Rohwasser: Tankvolumen 4,0 Liter
  • Konzentratwasser: separater Bereich mit 1,5 Litern Fassungsvermögen
  • Glaskrug: abnehmbar und für ungefähr 1,2 Liter ausgelegt
  • Automatische Befüllung: Nachproduktion bei einem Füllstand unter rund 0,6 Litern
  • Temperaturen: Raumtemperatur, 45 °C, 75 °C, 85 °C und 95 °C am deutschen Testgerät
  • Ausgabemenge: ab 150 ml bis zur maximalen beziehungsweise fortlaufenden Abgabe
  • Bedienung: Touchfeld an der Vorderseite mit Temperatur-, Mengen-, Filter- und Funktionsanzeige
  • Abmessungen: 40,39 × 23,62 × 36,83 cm
  • Leergewicht: 9,98 kg
  • Filterkartusche: M6RFG mit empfohlenem Wechselintervall von ungefähr zwölf Monaten
  • Garantie: ein Jahr freiwillige Herstellergarantie zusätzlich zu gesetzlichen Verbraucherrechten

Funktionen, die im täglichen Gebrauch zählen

Die Anlage benötigt weder einen festen Zulauf noch einen separaten Abfluss. Das erleichtert die Verwendung in gemieteten Räumen, setzt aber voraus, dass die beiden Wasserbereiche regelmäßig kontrolliert werden. Die dunkle Gehäuseausführung besteht überwiegend aus Kunststoff beziehungsweise Polymer, während der Krug aus Glas gefertigt ist.

Aufbereitung mit Mineralisierung und UV-Stufe

Nach der Umkehrosmose werden laut Hersteller unter anderem Kalium, Calcium, Natrium, Magnesium, Strontium, Zink und Kieselsäure wieder eingebracht. Das Wasser ist dadurch nicht ausschließlich mineralarm. Zusätzlich durchläuft es eine UV-Behandlung, deren Aktivität durch eine Anzeige am Gerät kenntlich gemacht wird.

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Komfort durch Glaskrug und Favoritenspeicher

Der etwa 1,2 Liter fassende Krug kann aus seiner Aufnahme genommen und zum Servieren oder Kühlen in den Kühlschrank gestellt werden. Eine aktive Kühlung besitzt die M6HG nicht. Häufig verwendete Kombinationen aus Temperatur und Wassermenge lassen sich über den Favoritenmodus speichern.

Sinkt der Inhalt des Krugs laut Produktdarstellung unter ungefähr 0,6 Liter, startet die Anlage selbstständig die Nachproduktion. Das reduziert manuelle Eingriffe bei wiederkehrender Nutzung. Gleichzeitig bleibt das System auf Tanks angewiesen, weshalb der Komfort bei hohem Verbrauch durch zusätzliche Wasserwege begrenzt wird.

Kontrolle über Display und Sicherheitsfunktionen

Das vordere Bedienfeld informiert über Temperatur, Menge, Filterstatus, UV-Behandlung, laufende Filtration sowie den Zustand von Rohwassertank und Glaskrug. Die Heißwassersperre wird bei Einstellungen ab etwa 45 °C automatisch aktiviert. Vor einer Ausgabe muss sie bewusst aufgehoben werden, was eine unbeabsichtigte Abgabe erschwert.

Ausstattung und Lieferdetails der M6HG beim Hersteller ansehen

So prüfe ich die Waterdrop Filter M6HG

Rahmenbedingungen und Kriterien

Ich verwende die Anlage sieben Tage lang als Einzeltester in einem normalen Innenraum. Die Aufstellung erfolgt auf einer stabilen, waagerechten Fläche neben einer geerdeten Steckdose. Bewertet werden nicht Laborwerte, sondern die nachvollziehbare Handhabung im Alltag, der Platzbedarf, der Ablauf der Erstinstallation und die Pflege der zugänglichen Bauteile.

  • Schutz der bedruckten Verpackung und Übersichtlichkeit des Lieferumfangs
  • Haptik von Gehäuse, Krug, Deckel, Tropfschale und Aufnahmen
  • Filtereinbau, Verriegelung, Tankbefüllung und erster Spülvorgang
  • Reaktion des Touchfelds und Verständlichkeit der Symbole
  • Produktion von Reinwasser und getrennte Führung des Konzentratwassers
  • Temperaturauswahl, Mengenwahl und Heißwassersicherheit
  • Erreichbarkeit von Tank, Filter, Krug und Tropfschale
  • Geräuschwahrnehmung bei Filtration, Nachfüllung und Erhitzung
  • Reinigung von Rohwassertank, Schwimmer, Sieb und Glaskrug

Durchführung über sieben Tage

Am ersten Tag dokumentiere ich Verpackung, Zubehör, Gehäuse, Krug und Bedienelemente. Danach prüfe ich, wie viel Raum die Tiefe von rund 40,4 cm auf der Arbeitsfläche beansprucht. Bei der Wahl des Standorts vermeide ich Außenbedingungen, starke Wärmequellen und direkte Sonneneinstrahlung.

Am zweiten Tag setze ich die Kartusche anhand der Markierung ein und verriegle sie durch Drehen. Der Rohwassertank wird bis zur MAX-Markierung mit kommunalem Leitungswasser gefüllt. Beim Einschalten beginnt die automatische Spülung; das dabei anfallende Wasser wird aufgefangen und nicht getrunken.

Zwischen dem dritten und fünften Tag nutze ich Raumtemperatur sowie die verfügbaren Heizstufen. Dabei prüfe ich Ausgabemengen ab 150 ml, beobachte Temperatur- und Mengenanzeige und verwende den Glaskrug sowohl in der Aufnahme als auch entnommen auf der Arbeitsfläche. Zusätzlich dokumentiere ich, wann die automatische Nachfüllung einsetzt und wie sich die getrennten Tanks bei mehreren Entnahmen auswirken.

Am sechsten Tag stehen Reinigung und Wartung im Mittelpunkt. Ich entnehme Krug und Rohwassertank, kontrolliere Silikonabdeckung, Schwimmerkugel und Filtersieb und wische die Tropfschale aus. Dabei achte ich darauf, ob sich die Komponenten ohne übermäßigen Kraftaufwand entnehmen und wieder einsetzen lassen.

Am letzten Testtag fasse ich Bedienlogik, Platzbedarf, Tankroutine und Sicherheitsfunktionen zusammen. Der Zeitraum erlaubt eine realistische Einschätzung der täglichen Nutzung, sagt jedoch nichts Belastbares über langfristige Ausfallraten oder die tatsächliche Lebensdauer der Kartusche aus.

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Ergebnisse aus dem Praxistest

Auspacken und erster Eindruck

Die M6HG wird in einem großen, bedruckten Waterdrop-Filter-Karton geliefert. Das Gerät liegt nicht in einer Blisterverpackung, sondern wird als größere Auftischanlage im Karton geschützt. Im Paket befinden sich die M6RFG-Kartusche, die abnehmbare Tropfschale, die Anleitung sowie Informations- und Servicekarten.

Krug und Deckel gehören konstruktiv zum System und können getrennt gehandhabt werden. Auch die Tropfschale lässt sich als eigenständiges Teil entnehmen. Der Lieferumfang wirkt dadurch überschaubar. Die dunkle Außenhülle vermittelt einen funktionalen Eindruck, während der Glaskrug durch sein Gewicht vorsichtig behandelt werden sollte.

Aufstellung und Bedienkomfort

Mit einer Breite von etwa 23,6 cm lässt sich das Gerät vergleichsweise platzsparend positionieren. Die Tiefe von ungefähr 40,4 cm beansprucht jedoch einen deutlich sichtbaren Bereich der Arbeitsplatte. Das Leergewicht von 9,98 kg erlaubt grundsätzlich ein Umstellen, wobei gefüllte Tanks das Handling erschweren.

Besondere Aufmerksamkeit verdient der Platz oberhalb des Geräts. Der Rohwassertank wird nach oben herausgehoben, und auch die Filterkartusche wird in dieser Richtung gewechselt. Unter einem niedrigen Hängeschrank kann die Anlage deshalb nur dann dauerhaft stehen, wenn zum Herausnehmen von Tank und Filter ausreichend Bewegungsraum vorhanden ist. In einer passenden Umgebung gelingt die Handhabung ohne Schwierigkeiten.

Touchfeld und gespeicherte Einstellungen

Das Bedienfeld zeigt Temperatur und Wassermenge gleichzeitig. Ergänzend erscheinen Hinweise zu Filter, UV-Einheit, Filtration, Rohwassertank und Krug. Dadurch lässt sich der Betriebszustand besser einordnen, ohne den Ablauf manuell überwachen zu müssen.

Nach kurzer Eingewöhnung ist die Bedienung verständlich. Temperatur und Menge werden ausgewählt, anschließend kann eine häufig benötigte Kombination im Favoritenmodus abgelegt werden. Bei heißeren Einstellungen verlangt die Kindersicherung einen zusätzlichen bewussten Bedienvorgang. Dieser Schritt verlängert die Ausgabe geringfügig, unterstützt aber den sicheren Umgang.

Feine Auswahl bei Wasser und Temperatur

Die Bedienlogik erlaubt neben den direkt anwählbaren Programmen eine Anpassung von Temperatur und Menge. Das hilft, wenn unterschiedlich große Trinkgefäße verwendet werden oder eine bestimmte Wärmestufe regelmäßig benötigt wird. Im Vergleich zu einer einfachen Ausgabe mit wenigen festen Programmen entsteht dadurch mehr Spielraum.

Die gespeicherte Favoritenkombination verkürzt wiederkehrende Eingaben. Die Anlage bleibt dabei ohne verschachtelte Menüs bedienbar. Wie schnell der Vorteil spürbar wird, hängt davon ab, ob ihr regelmäßig dieselbe Menge und Temperatur nutzt.

Filtration und Verwendung des Glaskrugs

Die Aufbereitung läuft über mehrere aufeinanderfolgende Stufen. Die Umkehrosmosemembran bildet den zentralen Teil, anschließend folgen laut Systemdarstellung unter anderem Aktivkohle, Mineralisierung und UV-Behandlung. Während der Wasserproduktion blinkt die Filtrationsanzeige; bei aktiver UV-Stufe leuchtet das entsprechende Symbol.

Der Glaskrug nimmt ungefähr 1,2 Liter auf und kann vollständig aus der Halterung genommen werden. Für das Servieren am Tisch ist das praktisch, ebenso für die Kühlung im Kühlschrank. Die Anlage selbst besitzt keine aktive Kühlung und gibt daher kein unmittelbar gekühltes Wasser aus. Mit etwas Vorausplanung lässt sich dieses Merkmal im Alltag gut berücksichtigen.

Bei einem Füllstand unter etwa 0,6 Litern kann die automatische Nachproduktion einsetzen. Im Test reduziert das die Zahl manueller Startvorgänge. Der Rohwassertank muss bei höherem Verbrauch trotzdem nachgefüllt werden, und das Konzentratwasser verlangt eine separate Entleerung.

Heißwasser im täglichen Einsatz

Das deutsche Testgerät stellt Raumtemperatur sowie 45 °C, 75 °C, 85 °C und 95 °C bereit. Damit lassen sich warmes Trinkwasser, Tee, Kaffee und Instantgerichte abdecken. Die höchste Einstellung bleibt jedoch unter dem Siedepunkt von 100 °C; sprudelnd kochendes Wasser erzeugt die M6HG nicht.

Die Ausgabe beginnt bei 150 ml. Für einzelne Tassen verhindert das unnötig große Mengen. Die Temperatur im Gefäß kann wegen Wärmeverlusten und der Ausgangstemperatur des Trinkgefäßes von der Anzeige abweichen. Das ist bei heißem Wasser grundsätzlich möglich und sollte bei empfindlichen Anwendungen eingeplant werden.

Zu Beginn einer Ausgabe können sich die ersten Milliliter etwas anders anfühlen, weil Wasserweg und Gefäß die gewählte Temperatur erst annehmen. Die Sperrfunktion erschwert eine unbeabsichtigte Heißwasserausgabe. Nach dem Zapfen bleiben Auslauf und wasserführende beziehungsweise beheizte Bereiche möglicherweise warm.

Besonderheit bei wechselnden Höhenlagen

Die Anlage bietet eine Anpassungsmöglichkeit für unterschiedliche Höhenlagen. Mit zunehmender Höhe siedet Wasser bereits bei geringeren Temperaturen, was bei der maximalen Heiztemperatur berücksichtigt werden kann. Für den normalen Kücheneinsatz bleibt diese Funktion eher im Hintergrund.

In einem Wohnmobil, einer Ferienwohnung oder einer höher gelegenen Region kann die Anpassung dennoch nützlich sein. Sie erweitert den vorgesehenen Einsatzrahmen, ohne dass dafür ein anderer Aufbau der Anlage erforderlich ist.

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Wasserverbrauch und Tankroutine

Der Rohwassertank fasst 4,0 Liter, der Bereich für Konzentratwasser 1,5 Liter. Das Verhältnis von drei Teilen Reinwasser zu einem Teil Abwasser bedeutet rechnerisch, dass bei der Aufbereitung zusätzliches Wasser anfällt. Die getrennte Führung macht den Ablauf nachvollziehbar, verlangt aber Aufmerksamkeit bei häufiger Nutzung.

Wenn das Gerät zum Wasserwechsel auffordert, wird der verbliebene Inhalt vollständig ausgegossen und durch frisches Leitungswasser ersetzt. Ein fortlaufendes Nachfüllen des bereits konzentrierteren Wassers ist laut Anleitung nicht vorgesehen. Das Konzentrat kann für bestimmte Reinigungsarbeiten verwendet werden; auch das Gießen wird als Möglichkeit genannt, wobei Wasserzusammensetzung und Pflanzenart berücksichtigt werden sollten.

Pflege und Kartuschenwechsel

Rohwassertank, Schwimmer und Filtersieb müssen regelmäßig sauber gehalten werden. Die Tropfschale sollte ungefähr einmal pro Woche ausgewischt werden. Nach einer Nichtbenutzung von mehr als zwei Tagen empfiehlt die Anleitung, Wasser aus Tank und Krug zu erneuern und die relevanten Bereiche zu reinigen.

Für eine intensivere Tankreinigung ist eine etwa 30-minütige Behandlung mit Zitronensäure beziehungsweise geeignetem Entkalker vorgesehen. Alkohol, Benzin, Aceton, Stahlwolle und aggressive Scheuermittel gehören nicht an die Anlage. Der M6RFG-Filter wird als Twist-&-Pull-Kartusche gewechselt; nach dem Einsetzen und Verriegeln folgt eine erneute Spülung.

Der empfohlene Wechsel erfolgt ungefähr nach zwölf Monaten. Der genannte Einzelpreis von etwa 69,99 € macht die laufenden Kosten grundsätzlich planbar. Tatsächliche Standzeit und Intervall können von Wasserqualität und Verbrauch abhängen.

Automatische Spülung als Wartungshilfe

Die Spülfunktion steht nicht nur bei der ersten Inbetriebnahme zur Verfügung. Auch nach dem Filterwechsel kann der entsprechende Ablauf gestartet werden. Das Gerät führt damit durch einen wesentlichen Wartungsschritt, ohne dass mehrere unübersichtliche Eingriffe nötig sind.

Für den Kartuschentausch genügen das Einsetzen, Verriegeln, Bereitstellen frischen Wassers und Starten der vorgesehenen Spülung. Zusammen mit der Filterstatusanzeige ergibt sich ein Wartungsablauf, der auch ohne technische Vorkenntnisse verständlich bleibt. Etwa 15 Tage vor dem berechneten Filterende beginnt die Anzeige laut Anleitung zu blinken.

Sicherheit und zulässige Wasserwerte

Die M6HG ist für kommunales Leitungswasser vorgesehen. Genannt werden eine Zulauftemperatur von 5 bis 38 °C, ein TDS-Wert unter 500 ppm, ein pH-Bereich von 6,5 bis 8,5 sowie eine Trübung unter 1 NTU. Für die Stromversorgung ist eine geerdete Steckdose erforderlich; der Schutzkontakt darf nicht verändert oder umgangen werden.

Die UV-C-Einheit ist nicht für eigenständige Arbeiten durch Nutzerinnen und Nutzer bestimmt. Das Gehäuse sollte deshalb nicht geöffnet werden. Trotz Sperrfunktion bleibt heißes Wasser eine Verbrühungsquelle, während Heizelemente und wasserführende Teile nach der Ausgabe warm sein können.

Die M6HG mit Glaskrug und Heißwasserausgabe beim Anbieter aufrufen

Für welche Nutzung passt die M6HG?

Die Kombination aus Tankbetrieb, Glaskrug und mehreren Heizstufen passt zu Haushalten mit regelmäßigem, aber nicht außergewöhnlich hohem Verbrauch. Auch in Büros, Ferienwohnungen und Wohnmobilen kann die installationsfreie Konstruktion hilfreich sein. Vor der Aufstellung solltet ihr die Tiefe, den Platz über dem Gerät und die Nähe zu einer geerdeten Steckdose prüfen.

Weniger unkompliziert wird der Betrieb, wenn täglich sehr große Wassermengen benötigt werden. Dann fallen Tankbefüllung und Abwasserentleerung häufiger an. Diese Routine ist kein versteckter Arbeitsschritt, sondern ergibt sich aus der Konstruktion mit getrennten Behältern und fehlendem Festanschluss.

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Persönliche Bewertung nach dem Test

Nach sieben Tagen fällt mir vor allem das Zusammenspiel aus Aufbereitung, Glaskrug und Heißwasserausgabe auf. Die Anlage kann ohne Montage an verschiedenen Innenorten betrieben werden und bietet dennoch mehr Auswahl als ein einfacher Wasserspender. Der abnehmbare Krug erweitert den praktischen Nutzen, weil er am Tisch verwendet oder im Kühlschrank gekühlt werden kann.

Für mich liegt der größte Alltagsnutzen in der Verbindung aus automatischer Krugbefüllung, auswählbarer Temperatur und entnehmbarem Glasbehälter.

Die Tankroutine bleibt der Punkt, den ihr vor der Anschaffung realistisch einplanen solltet. Die Waterdrop Filter M6HG ist installationsfrei, aber nicht frei von Pflegeaufwand. Rohwasser wird nachgefüllt, Konzentratwasser wird geleert und der Krug muss nach längeren Pausen hygienisch berücksichtigt werden. Wie stark das auffällt, hängt vor allem von eurem Verbrauch ab.

Die Bedienung erschließt sich nach kurzer Eingewöhnung, während der notwendige Freiraum oberhalb des Geräts vor der Aufstellung geprüft werden sollte.

Positiv bewerte ich die gleichzeitige Anzeige von Temperatur und Menge. Der Favoritenmodus verkürzt wiederkehrende Eingaben, und die automatische Sperre unterstützt den sicheren Umgang mit heißem Wasser. Die höchste Einstellung von 95 °C deckt viele Anwendungen ab, ersetzt aber kein kochendes Wasser.

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Häufige Fragen zur Waterdrop Filter M6HG

Wie arbeitet die Anlage?

Leitungswasser durchläuft Vorfilter, Umkehrosmosemembran, Aktivkohle, Mineralisierung und UV-Behandlung. Das aufbereitete Wasser gelangt in den 1,2-Liter-Glaskrug und kann bei sinkendem Füllstand automatisch nachproduziert werden. Zusätzlich gibt das Gerät Raumtemperatur oder voreingestellte Temperaturen bis etwa 95 °C aus.

Ist ein Wasseranschluss erforderlich?

Nein. Das Leitungswasser wird in den 4,0-Liter-Rohwassertank eingefüllt, während Konzentratwasser in einem getrennten 1,5-Liter-Bereich gesammelt wird. Für den Betrieb sind daher keine Bohrungen oder Arbeiten am Wasserhahn nötig. Benötigt werden eine stabile Fläche und eine geerdete Steckdose.

Wie groß ist der Glaskrug?

Der abnehmbare Behälter fasst ungefähr 1,2 Liter. Bei einem Füllstand unter rund 0,6 Litern kann die automatische Befüllung starten. Für kaltes Wasser wird der Krug nach der Aufbereitung in den Kühlschrank gestellt, da die Anlage keine aktive Kühlung besitzt.

Welche Temperaturen stehen bereit?

Das deutsche Gerät bietet Raumtemperatur sowie 45 °C, 75 °C, 85 °C und 95 °C. Die Auswahl erfolgt am vorderen Touchfeld. Die höchste Stufe eignet sich für viele Tee-, Kaffee- und Instantanwendungen, entspricht aber nicht 100 °C.

Wie wird der Filter gewechselt?

Die M6RFG-Kartusche wird nach oben herausgezogen und das neue Element durch Ausrichten und Drehen verriegelt. Anschließend wird der vorgesehene Spülvorgang durchgeführt. Waterdrop Filter empfiehlt den Tausch ungefähr alle zwölf Monate; die Anzeige weist laut Anleitung etwa 15 Tage vor dem berechneten Ende darauf hin.

Was kostet die Ersatzkartusche?

Der Einzelpreis wird mit ungefähr 69,99 € angegeben, im Abonnement mit etwa 66,49 €. Strom, Leitungswasser und mögliche Reinigungsmittel sind darin nicht enthalten. Die tatsächlichen laufenden Kosten hängen deshalb zusätzlich von Verbrauch und Pflege ab.

Wie wird das Gerät erstmals gestartet?

Nach dem Entfernen der Verpackung wird der Filter an der Markierung eingesetzt und durch Drehen gesichert. Danach wird der Rohwassertank bis zur MAX-Markierung gefüllt. Beim ersten Einschalten spült sich das System automatisch; dieses Wasser wird aufgefangen und nicht getrunken.

Was geschieht nach einer längeren Pause?

Bei mehr als zwei Tagen Nichtbenutzung sollen Tank und Glaskrug geleert beziehungsweise mit frischem Wasser versorgt und die relevanten Bereiche gereinigt werden. Ein erneuter Spülvorgang ist ebenfalls vorgesehen beziehungsweise sinnvoll. So bleibt stehendes Wasser nicht unnötig lange im System.

Wie wird die Heißwasserausgabe gesichert?

Ab ungefähr 45 °C aktiviert sich laut Anleitung automatisch die Kindersicherung. Für die Abgabe muss die Sperre bewusst aufgehoben werden. Trotzdem besteht Verbrühungsgefahr, und warme Bauteile sollten nach dem Zapfen nicht direkt berührt werden.

Wie viel Abwasser fällt an?

Das angegebene Verhältnis beträgt 3:1 zugunsten des Reinwassers. Auf drei Teile aufbereitetes Wasser kommt rechnerisch ungefähr ein Teil Konzentratwasser. Der separate Bereich nimmt 1,5 Liter auf. Spülvorgänge können den praktischen Gesamtverbrauch erhöhen.

Kann das Konzentrat verwendet werden?

Für bestimmte Reinigungsarbeiten ist eine Wiederverwendung möglich. Auch zum Gießen kann das Wasser grundsätzlich eingesetzt werden, wobei Mineralgehalt, örtliche Wasserwerte und Pflanzenart berücksichtigt werden sollten. Die Wiederverwendung vermindert den praktischen Verlust, ändert aber nichts am technischen Verhältnis.

Wie erfolgt die Reinigung?

Rohwassertank, Schwimmer, Filtersieb, Krug und Tropfschale werden regelmäßig gepflegt. Die Tropfschale sollte ungefähr wöchentlich ausgewischt werden. Für den Tank nennt die Anleitung eine etwa 30-minütige Behandlung mit Zitronensäure oder geeignetem Entkalker. Alkohol, Benzin, Aceton, Stahlwolle und aggressive Scheuermittel sind nicht vorgesehen.

Was zeigt die UV-Anzeige?

Das Symbol weist darauf hin, dass die integrierte UV-Behandlung aktiv ist. Die UV-C-Einheit gehört zum dargestellten Filtrationsprozess und darf nicht eigenständig geöffnet oder bearbeitet werden. Bei Problemen sollte der Kundendienst beziehungsweise Fachpersonal kontaktiert werden.

Was ist bei fehlender Krugerkennung zu prüfen?

Zunächst sollte der Glaskrug korrekt in seiner Aufnahme stehen. Kontakt- und Sensorbereiche müssen sauber und trocken sein; auch Deckel und Halterung sollten keine störenden Wasserreste aufweisen. Nach erneutem Einsetzen kann ein Neustart helfen. Bleibt die Fehlanzeige bestehen, ist der Support die geeignete Anlaufstelle.

Welche Abmessungen und welches Gewicht hat das Gerät?

Die M6HG misst 40,39 cm in der Tiefe, 23,62 cm in der Breite und 36,83 cm in der Höhe. Leer wiegt sie 9,98 kg. Neben der Arbeitsfläche muss besonders der obere Bereich frei bleiben, damit Tank und Filter vertikal entnommen werden können.

Wie funktioniert der Favoritenmodus?

Eine bevorzugte Kombination aus Temperatur und Menge wird über die Favoritentaste gespeichert. Dafür werden die gewünschten Werte ausgewählt und anschließend gesichert. Über die Sterntaste lässt sich die Kombination später schneller aufrufen.

Wie laut arbeitet die M6HG?

Während Filtration, Krugbefüllung und Erhitzung sind Pumpe und Wasserführung wahrnehmbar. In Ruhephasen arbeitet die Anlage nicht dauerhaft. Ein verbindlicher dB(A)-Wert wird nicht veröffentlicht. Die persönliche Wahrnehmung hängt daher auch von Aufstellfläche und Umgebung ab.

Welche Garantie gilt?

Waterdrop Filter nennt eine freiwillige Herstellergarantie von einem Jahr. Gesetzliche Verbraucherrechte gegenüber dem Verkäufer bestehen davon unabhängig. Zusätzlich werden Kundensupport, 30 Tage Rückgabe und kostenloser Standardversand genannt.

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Waterdrop Filter als Marke

Waterdrop Filter bezeichnet 2015 als Beginn der eigenen Marke und konzentriert sich nach eigener Darstellung auf Wasseraufbereitung für Haushalte und Point-of-use-Anwendungen. Das Unternehmen gibt an, in mehr als 82 Ländern vertreten zu sein und über 296 erteilte Patente sowie mehr als 200 Zertifizierungen zu verfügen. Diese Angaben stammen vom Unternehmen und sind in diesem Bericht nicht unabhängig geprüft.

Zum Markenprofil gehören kompakte Systeme, Umkehrosmosemembranen, Ersatzfilter sowie Funktionen wie Mineralisierung, UV-Behandlung und Heißwasserausgabe. Die M6HG setzt dieses Konzept als Auftischgerät mit getrennten Tanks und herausnehmbarem Glaskrug um.

Das Sortiment umfasst Auftisch- und Untertischlösungen, tanklose Systeme, Kühlschrankfilter, Ersatzkartuschen sowie Geräte mit heißem oder mineralisiertem Wasser. Waterdrop Filter kommuniziert außerdem das Ziel, Einwegflaschen zu vermeiden, und nennt selbst mehr als eine Milliarde ersetzte Einweg-Plastikflaschen. Auch diese Zahl ist als Herstellerangabe einzuordnen.

Für deutsche Kundinnen und Kunden nennt die Marke 24/7-Kunden- beziehungsweise technischen Support, 30 Tage Rückgabe, 30 Tage Preisgarantie und kostenlosen Standardversand. Bei Wartung, Fremdfiltern oder nicht bestimmungsgemäßer Nutzung können die Garantiebedingungen Einschränkungen vorsehen.

Fazit zur Waterdrop Filter M6HG

Die Waterdrop Filter M6HG verbindet eine mehrstufige Wasseraufbereitung mit einem abnehmbaren Glaskrug und mehreren Heißwasserstufen. Die Installation bleibt unkompliziert, weil weder fester Zulauf noch Abfluss erforderlich sind. UV-Behandlung, Mineralisierung, Favoritenmodus, automatische Krugbefüllung und die Statusanzeigen erweitern den praktischen Nutzen.

Besonders passend erscheint die Anlage für Mietwohnungen, kleinere Haushalte, Büros, Ferienunterkünfte und Wohnmobile mit regelmäßigem, aber überschaubarem Verbrauch. Voraussetzung sind eine stabile Stellfläche, eine geerdete Steckdose und genügend Raum oberhalb des Geräts. Wer den Rohwassertank und den Konzentratbereich regelmäßig kontrolliert, kann die tägliche Nutzung gut in die eigene Routine integrieren.

Auf Grundlage des einwöchigen Tests spreche ich eine Kaufempfehlung aus. Die M6HG überzeugt vor allem durch ihre unkomplizierte Inbetriebnahme, die flexible Ausgabe und den praktischen Glaskrug. Der vorhandene Pflege- und Tankaufwand bleibt überschaubar, sollte aber vor der Anschaffung zum vorgesehenen Verbrauch passen.

Die Waterdrop Filter M6HG abschließend beim Hersteller ansehen