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SodaStream Ultimate Multi-Drink im Test und Erfahrungsbericht Getränke bequem dosieren

Nach sieben Tagen mit der SodaStream Ultimate Multi-Drink steht für mich fest: Der elektrische Getränkesprudler nimmt mehrere einzelne Arbeitsschritte aus der Getränkezubereitung heraus. Wasser einfüllen, Kohlensäure auswählen, drink mix dosieren und anschließend alles von Hand mischen entfällt weitgehend. Stattdessen stelle ich ein Gefäß unter den Dosierkopf, wähle Menge und Intensität und erhalte stilles Wasser, Sprudel oder ein aromatisiertes Getränk direkt im Glas.

Als gelernte Köchin achte ich bei einem Küchengerät besonders auf überschaubare Abläufe, verlässliche Dosierung und eine Pflege, die sich in den Alltag integrieren lässt. Genau unter diesen Gesichtspunkten nutze ich das Gerät eine Woche lang in meiner Küche und zusätzlich in meinem Arbeitsumfeld in einem kleinen Gasthof nahe Berlin. Dabei bereite ich einzelne Portionen ebenso zu wie mehrere Getränke nacheinander.

Hier könnt ihr die SodaStream Ultimate Multi-Drink näher ansehen und die Zubereitung per Knopfdruck ausprobieren.

Die wichtigsten Ergebnisse aus dem Praxistest

Die größte Stärke des Geräts liegt in der Kombination aus Wasserförderung, Karbonisierung und automatischer Geschmackszugabe. Die drei Funktionen greifen in einem einzigen Ablauf ineinander. Im Test lässt sich die Bedienung schnell nachvollziehen, weil Portionsgröße, Sprudelstärke und Aromaintensität getrennt voneinander gewählt werden.

  • Direkte Ausgabe: Das fertige Getränk läuft unmittelbar in ein Glas, eine Karaffe oder eine passende Flasche.
  • Drei Mengen: S liefert 236 ml, M 473 ml und L 710 ml.
  • Vier Kohlensäurestufen: Zur Auswahl stehen still, leicht, mittel und stark.
  • Sechs Geschmackspositionen: Der Regler bietet 0, 1, 2, 3, 4 und B für Boost.
  • Mehrere Portionen: Der herausnehmbare Tank fasst 1,42 Liter kaltes Wasser.
  • Elektronische Kontrolle: Tank, drink mix-Flasche und CO₂-Füllstand werden über Anzeigen überwacht.

Besonders praktisch ist, dass ich für ein stark sprudelndes, aber mild aromatisiertes Getränk nicht mehrere Abläufe kombinieren muss. Die Einstellungen bleiben unabhängig voneinander. Die feste Portionierung erleichtert außerdem wiederholbare Ergebnisse, wenn mehrere Personen dieselbe Geschmacksrichtung unterschiedlich intensiv bevorzugen.

Für welche Nutzung die Multi-Drink sinnvoll ist

Die SodaStream Ultimate Multi-Drink passt vor allem zu Haushalten, in denen regelmäßig Wasser, Sprudel und aromatisierte Getränke auf den Tisch kommen. Familien und Wohngemeinschaften profitieren von den drei festen Mengen und den getrennten Reglern. Auch wenn mehrere Getränke direkt hintereinander ausgegeben werden, erweist sich der 1,42-Liter-Tank als hilfreich, weil nicht nach jeder Portion Wasser nachgefüllt werden muss.

Im Alltag stelle ich das Glas direkt auf die verstellbare Basis. Eine spezielle Sprudelflasche muss nicht im Gerät befestigt werden. Dadurch kann ich unterschiedlich hohe Gläser, Karaffen und passende To-Go-Flaschen unter dem Auslass positionieren. Für die große L-Portion braucht ihr ein entsprechend geräumiges Gefäß. Bei Eiswürfeln muss zusätzlich Platz im Glas bleiben.

Wer ausschließlich gelegentlich stilles Wasser trinkt, nutzt nur einen Teil der Möglichkeiten. Für wechselnde Getränkewünsche spielt das System seine Vorteile stärker aus. Der Geschmacksregler auf Position 0 ermöglicht stilles oder sprudelndes Wasser ohne drink mix. Die Aromadosierung kommt erst dann hinzu, wenn ihr eine der anderen Einstellungen auswählt.

Technik und Ausstattung verständlich eingeordnet

Die SodaStream Ultimate Multi-Drink ist etwa 43 cm hoch, 19 cm breit und 37 cm tief. Sie wiegt ungefähr 4,5 kg. Damit nimmt sie auf der Arbeitsfläche sichtbar Raum ein, bleibt durch die vergleichsweise geringe Breite aber gut platzierbar. Das Gewicht sorgt beim Einsetzen von Tank und drink mix-Flasche für einen stabilen Stand.

  • Stromversorgung: externes Netzteil mit 24 V Gleichstrom und maximal 1,0 A
  • Leistungsaufnahme: maximal 24 W
  • Betriebsdruck: maximal 87 psi beziehungsweise 7,2 bar
  • Betriebstemperatur: maximal 40 °C
  • CO₂-System: Quick Connect
  • Wassertank: herausnehmbar, 1,42 Liter
  • Ruhemodus: nach ungefähr 10 Minuten ohne Bedienung

Der Tank darf ausschließlich mit stillem Wasser oder Wasser mit Eiswürfeln befüllt werden. Für die Karbonisierung verwende ich kaltes Wasser, da dies laut SodaStream ein besseres Sprudelergebnis unterstützt. Der CO₂-Zylinder wird nicht klassisch eingeschraubt, sondern über das Quick-Connect-System eingesetzt. Klassische Schraubzylinder sind mit diesem Gerät nicht kompatibel.

Zum Standard Pack gehören das Gerät, ein Quick-Connect-CO₂-Zylinder, der Wassertank, zwei drink mix-Aufsätze, zwei drink mixes, die Tropfschale und das Netzteil. Der Herstellerpreis liegt für dieses Paket bei ungefähr 200 Euro.

Auspacken und erster Eindruck

Das Gerät kommt in einem großen bedruckten SodaStream-Karton. Die einzelnen Komponenten liegen zusätzlich in kleineren Kartons und sind getrennt voneinander angeordnet. Hauptgerät, Tank, Zylinder, drink mix-Aufsätze, drink mixes, Tropfschale und Netzteil lassen sich beim Auspacken gut zuordnen.

Der Lieferumfang ist für die erste Inbetriebnahme vollständig zusammengestellt. Die zwei drink mix-Aufsätze erleichtern den Wechsel zwischen zwei vorbereiteten Flaschen. Zusätzlich liegt Bedienmaterial bei, das Montage, erste Spülung und Reinigung erklärt. Das schwarze Gehäuse mit silbernem Dosierkopf wirkt sachlich und hochwertig. Wegen der Höhe und Tiefe benötigt das Gerät allerdings einen festen Platz auf der Arbeitsfläche.

Der CO₂-Zylinder sitzt in der dafür vorgesehenen Aufnahme. Der Wassertank befindet sich im hinteren beziehungsweise seitlichen Bereich. Auf der gegenüberliegenden Seite wird die drink mix-Flasche unter dem Dosierkopf befestigt. Die Bedienelemente an der Front sind gut erreichbar und logisch aufgeteilt.

Installation und Vorbereitung vor dem ersten Getränk

Vor der ersten Nutzung entferne ich Verpackungsmaterial und Transportsicherungen. Anschließend stelle ich das Gerät auf eine flache, stabile Fläche, montiere die Tropfschale, spüle Tank und drink mix-Aufsatz aus, schließe das Netzteil an und setze den Quick-Connect-Zylinder ein.

Die drink mix-Flasche wird vorbereitet, indem ich den Verschluss abnehme und den passenden Aufsatz fest aufschraube. Danach setze ich die Flasche in die seitliche Aufnahme ein. Die elektronische Kontrolle unterstützt diesen Schritt. Weiß steht für einen betriebsbereiten Zustand, Orange weist auf eine fehlende oder noch nicht korrekt eingesetzte Komponente hin.

Vor dem ersten Getränk führe ich den vorgesehenen Spülzyklus durch. Dafür wähle ich S, still und Geschmacksstufe 2. Die ausgegebene Flüssigkeit entsorge ich anschließend. Diese Vorbereitung nimmt mehr Zeit in Anspruch als die spätere Getränkezubereitung, ist bei einem System mit Wasser- und drink mix-Führung aber sinnvoll.

So habe ich sieben Tage lang getestet

Ich prüfe das Gerät eine Woche lang auf einer stabilen Küchenarbeitsfläche. Dabei berücksichtige ich Verpackung, Lieferumfang, Verarbeitung, Aufstellung, Installation, Bedienung, Getränkezubereitung, Dosierung, Gefäßpositionierung, Reinigung und Alltagstauglichkeit. Zusätzlich achte ich darauf, ob die Kontrollanzeigen bei Tank, Zylinder und drink mix-Flasche nachvollziehbare Hinweise geben.

Am ersten Tag kontrolliere ich die sichtbare Verarbeitung und montiere die einzelnen Komponenten. An den folgenden Tagen bereite ich Getränke in den Größen S, M und L zu. Ich verändere dabei Kohlensäure- und Geschmacksstufen, nutze Position 0 ohne drink mix und führe einen Sortenwechsel mit anschließendem Vorbereitungsvorgang durch.

Da ich in einem kleinen Gasthof arbeite, beobachte ich das Gerät sowohl bei einer einzelnen Portion als auch bei mehreren Zubereitungen nacheinander. Dadurch lässt sich einschätzen, wie sich Tankvolumen, Bedienlogik und Reinigung in einem lebhafteren Ablauf verhalten. Die einwöchige Prüfung erlaubt eine Bewertung der direkt beobachtbaren Eigenschaften. Aussagen über mehrjährige Haltbarkeit oder den langfristigen CO₂-Verbrauch sind aus diesem Zeitraum nicht möglich.

Getränke im Alltag: Portion, Sprudel und Geschmack

Feste Größen erleichtern die Wiederholung

Die Auswahl zwischen S, M und L ist eindeutig. S entspricht 236 ml, M 473 ml und L 710 ml. Die größeren Mengen entstehen intern in mehreren 236-ml-Zyklen. M benötigt zwei, L drei solcher Zyklen. Ich stelle das jeweilige Gefäß auf die verstellbare Basis und passe die Höhe an.

Die direkte Ausgabe gehört im Test zu den angenehmsten Eigenschaften. Das Gefäß steht bereits an seinem Platz, während das Gerät Wasser, Kohlensäure und drink mix zusammenführt. Ihr solltet lediglich darauf achten, dass das Volumen des Gefäßes zur gewählten Portion passt.

Sprudelstärke und Aromamenge bleiben getrennt

Für die Kohlensäure stehen still, leicht, mittel und stark zur Verfügung. Das Gerät übernimmt die elektronisch gesteuerte Karbonisierung. Ich muss nicht nach Gefühl mehrfach eine Taste betätigen. Gleichzeitig kann ich die Geschmacksintensität unabhängig davon über die Positionen 0 bis 4 und B auswählen.

Bei S entsprechen die Stufen 1 bis 4 ungefähr 3, 6, 9 und 12 ml drink mix. Bei M sind es ungefähr 6, 12, 18 und 24 ml. Für L nennt SodaStream ungefähr 9, 18, 27 und 35 ml. Boost ergänzt eine weitere Portion. Die feste Abstufung macht es einfach, eine zuvor gewählte Intensität später wieder annähernd zu treffen.

Ein besonders wichtiges Alltagsthema: Reinigung und Sortenwechsel

Die Reinigung ist gut machbar, verlangt beim Wechsel zwischen verschiedenen drink mixes aber einen festen Ablauf. Der Aufsatz besteht aus Deckel, Pumpe, Düse und Halm beziehungsweise Rohr. Ich zerlege ihn nach einem Sortenwechsel, spüle die Teile mit warmem Wasser und lasse sie vollständig trocknen, bevor ich sie wieder zusammensetze.

Die vier Aufsatzteile und die zerlegbare Tropfschale sind spülmaschinengeeignet. Für enge Kanäle empfiehlt SodaStream zusätzlich eine kleine Bürste. Der Wassertank wird von Hand gereinigt. Das Gehäuse wische ich mit einem weichen, feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel ab.

Ein Klarwasser-Spülgang gehört zur empfohlenen Pflege. Bei zuckerfreien drink mixes genügt nach einem Flaschenwechsel typischerweise ein Boost-Zyklus. Bei anderen drink mixes können zwei Boost-Betätigungen erforderlich sein. Die Reinigung ist damit kein täglicher Kraftakt, bei häufigem Sortenwechsel nehme ich mir für Aufsatz und Kanäle jedoch bewusst Zeit.

Bedienung, Zubereitungszeit und Unterbrechung

Nach dem Einsetzen von Tank und drink mix-Flasche wähle ich Getränkegröße, Kohlensäure und Geschmack und drücke die Starttaste. SodaStream gibt eine Zubereitungszeit von ungefähr 30 Sekunden an. Diese Zeit bezieht sich auf den eigentlichen Ausgabevorgang, wenn alle Komponenten bereits eingesetzt sind. Vorbereitung, Sortenwechsel und Reinigung kommen bei Bedarf hinzu.

Wenn ich während der Ausgabe erneut die Starttaste drücke, pausiert der Vorgang. Nach ungefähr 5 Sekunden Pause wird die laufende Zubereitung abgebrochen und beim nächsten Start neu begonnen. Diese Funktion erweist sich als praktisch, wenn das Gefäß noch einmal ausgerichtet werden muss.

CO₂, Anzeigen und praktische Hinweise

Der Hersteller nennt für einen Zylinder bis zu 120 Portionen mit jeweils 236 ml. Das entspricht ungefähr 28 Litern. Die tatsächliche Reichweite hängt von Portionsgröße und Kohlensäurestufe ab. Bei M und L werden mehrere Zyklen genutzt, während höhere Sprudelstufen mehr Kohlendioxid benötigen.

Nach dem Wechsel des Quick-Connect-Zylinders halte ich die Carbonation-Level-Taste ungefähr 3 Sekunden gedrückt. Dadurch wird der Füllstandsindikator zurückgesetzt. Die elektronische Anzeige informiert über einen niedrigen CO₂-Füllstand. Im Test bewerte ich vor allem die verständliche Anzeige und den unkomplizierten Zylinderwechsel, nicht die vollständige Lebensdauer einer Kartusche.

Nach ungefähr 10 Minuten ohne Bedienung wechselt das Gerät in den Ruhemodus. Ein Tastendruck aktiviert es wieder. Bei schwacher Kohlensäure prüfe ich zunächst Wassertemperatur, gewählte Stufe und Zylinderfüllstand. Bei schwacher Aromaausgabe kontrolliere ich Montage, Flaschenfüllung und Düse.

Sicherheit im täglichen Gebrauch

Der Wassertank darf nur stilles Wasser oder Wasser mit Eis enthalten. Der drink mix gehört in die vorgesehene Flasche und nicht in den Tank. Der CO₂-Zylinder darf nicht verändert oder großer Hitze ausgesetzt werden. Elektrische Komponenten und Netzteil dürfen nicht in Wasser getaucht werden.

Orange Kontrollanzeigen weisen je nach Situation auf eine fehlende oder nicht korrekt eingesetzte Komponente, zu wenig Wasser oder einen niedrigen Füllstand hin. Die Bedienungsanleitung nennt für Probleme mit Wasser, CO₂ und drink mix konkrete Prüfschritte. Diese Hinweise lassen sich im Alltag gut umsetzen, sollten aber vor der ersten Nutzung gelesen werden.

Mein persönlicher Eindruck nach einer Woche

Am stärksten fällt mir auf, wie viele einzelne Handgriffe die SodaStream Ultimate Multi-Drink in einen Ablauf zusammenfasst. Ich wähle die Einstellungen, stelle das Gefäß unter den Dosierkopf und bekomme anschließend ein fertig dosiertes Getränk. Bei mehreren Portionen hintereinander ist das angenehmer, als Wasser zu sprudeln und jede Menge drink mix einzeln abzumessen.

Ich stelle Portion, Sprudelstärke und Geschmack vor dem Start ein und muss das fertige Getränk anschließend nicht mehr von Hand mischen.

Die getrennte Steuerung von Kohlensäure und Geschmack empfinde ich als besonders gelungen. Ein Getränk kann stark sprudeln und mild aromatisiert sein, während eine weitere Portion mit weniger Kohlensäure und intensiverem Geschmack zubereitet wird. Auch der herausnehmbare Kühlschranktank ist praktisch, wenn kaltes Wasser vorbereitet werden soll.

Die zusätzlichen Handgriffe am drink mix-Aufsatz bleiben der einzige Bereich, dem ich im Alltag etwas mehr Aufmerksamkeit widme. Die Einzelteile lassen sich jedoch zerlegen, ausspülen und teilweise in der Spülmaschine reinigen. Dadurch bleibt die Pflege für mich gut beherrschbar.

Beim Sortenwechsel plane ich die Reinigung des Aufsatzes bewusst ein, die zerlegbaren Teile machen diesen Schritt überschaubar.

Häufige Fragen zur SodaStream Ultimate Multi-Drink

Kann das Gerät auch stilles Wasser ausgeben?

Ja. Dafür wählt ihr die Kohlensäurestufe „still“. Soll kein drink mix hinzukommen, steht der Geschmacksregler auf 0. Die Größen S, M und L bleiben auch bei stillem Wasser verfügbar.

Wie wird ein Getränk automatisch zubereitet?

Das Gerät fördert Wasser aus dem 1,42-Liter-Tank, karbonisiert es mit der gewählten Stufe und dosiert anschließend den ausgewählten drink mix. Das fertige Getränk läuft direkt in das daruntergestellte Gefäß.

Welche drink mix-Flaschen sind vorgesehen?

Das Dosiersystem ist für vorgesehene SodaStream-drink mix-Flaschen in transparenten 440-ml-Flaschen ausgelegt. Die Verbindung erfolgt über spezielle Aufsätze. Zwei Aufsätze gehören zum Standard Pack, zusätzliche Zweierpacks sind erhältlich.

Wie wird eine neue Flasche eingesetzt?

Ihr entfernt den Verschluss, schraubt den passenden Aufsatz fest auf und setzt die Flasche in die seitliche Aufnahme ein. Nach dem Wechsel kann ein Priming-Vorgang erforderlich sein, damit der neue drink mix bis zur Düse gelangt.

Wie kalt muss das Wasser sein?

Kaltes Wasser unterstützt die Karbonisierung. Der Tank kann dafür im Kühlschrank bereitgestellt werden. Eiswürfel dürfen ebenfalls hinein. Andere Flüssigkeiten gehören nicht in den Wassertank.

Wie viele Geschmacksstufen stehen bereit?

Der Regler bietet 0, 1, 2, 3, 4 und B für Boost. Position 0 lässt den drink mix weg. Die Stufen 1 bis 4 erhöhen die Dosierung schrittweise, während Boost eine zusätzliche Portion ausgibt.

Wie viel drink mix wird bei Stufe 4 verwendet?

Bei S sind es ungefähr 12 ml, bei M ungefähr 24 ml und bei L ungefähr 35 ml. Die Dosierung richtet sich damit nach der gewählten Getränkemenge. Boost ergänzt eine weitere Portion.

Wie wird der CO₂-Zylinder eingesetzt?

Der Quick-Connect-Zylinder wird in die vorgesehene Aufnahme eingesetzt und nicht eingeschraubt. Nach einem Wechsel haltet ihr die Carbonation-Level-Taste etwa 3 Sekunden. Schraubzylinder sind nicht kompatibel.

Wie wird der drink mix-Aufsatz gereinigt?

Der Aufsatz wird in Deckel, Pumpe, Düse und Halm beziehungsweise Rohr zerlegt. Die Teile werden mit warmem Wasser gespült und vollständig getrocknet. Eine kleine Bürste hilft bei engen Kanälen. Die Komponenten sind spülmaschinengeeignet.

Darf der Wassertank in die Spülmaschine?

Nein. Der Tank wird von Hand gereinigt. Tropfschale und drink mix-Aufsätze können dagegen in die Spülmaschine. Das Gehäuse wird mit einem weichen, feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel abgewischt.

Was bedeutet eine orange Anzeige?

Orange weist darauf hin, dass eine Komponente fehlt, nicht richtig sitzt oder Aufmerksamkeit benötigt. Prüft in diesem Fall Tank, Wasserstand, CO₂-Zylinder und drink mix-Flasche.

Welche Gefäße passen unter den Auslass?

Geeignet sind Gläser, Karaffen und passende To-Go-Flaschen, sofern sie unter den Dosierkopf passen. Die verstellbare Basis unterstützt unterschiedliche Höhen. Genannt werden unter anderem Crystal-, ENSO-, Fresh-, FUSE- und Fizz&go-Easy-Mix-Behälter.

SodaStream als Marke

SodaStream ist auf die Getränkezubereitung zu Hause spezialisiert und gehört seit der abgeschlossenen Übernahme im Jahr 2018 zu PepsiCo. Die Marke verbindet Wassersprudler mit wiederverwendbaren Behältern, austauschbaren CO₂-Zylindern und dosierbaren drink mixes.

Zur Entwicklung der Produktlinie gehören das Quick-Connect-System, elektrisch gesteuerte Karbonisierung, wiederbefüllbare CO₂-Zylinder und verschiedene Flaschen- und Behältersysteme. Bei der Ultimate Multi-Drink kommen der herausnehmbare Tank, elektronische Anzeigen und die drink mix-Aufsätze hinzu.

Die deutsche Produktpalette umfasst manuelle und elektrische Wassersprudler, Flaschen, Glaskaraffen, CO₂-Zylinder, drink mixes und Zubehör. Für die SodaStream Ultimate Multi-Drink nennt die deutsche Produktseite zwei Jahre gesetzliche Gewährleistung, kostenlose Lieferung und Rückgabe sowie eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie. Die Garantiebedingungen schließen unter anderem unsachgemäße Nutzung, nicht freigegebene Zylinder oder Flaschen sowie nicht autorisierte Reparaturen aus.

Fazit zum Test

Die SodaStream Ultimate Multi-Drink erweist sich im einwöchigen Test als vielseitiger elektrischer Getränkesprudler mit einem klaren Schwerpunkt auf automatischer Zubereitung. Wasser, Kohlensäure und drink mix werden in einem Ablauf zusammengeführt. Die direkte Ausgabe, die drei Portionsgrößen und die getrennte Einstellung von Sprudel und Geschmack bringen im Alltag einen deutlich spürbaren Komfort.

Der 1,42-Liter-Tank ermöglicht mehrere Portionen hintereinander. Die Anzeigen unterstützen bei der Einrichtung und machen Hinweise zu Tank, drink mix-Flasche und CO₂-Füllstand nachvollziehbar. Die Reinigung des drink mix-Aufsatzes verlangt beim Sortenwechsel etwas Aufmerksamkeit, bleibt dank der zerlegbaren und teilweise spülmaschinengeeigneten Teile jedoch gut in den Alltag integrierbar.

Meine Erfahrungen fallen insgesamt positiv aus. Wenn ihr regelmäßig aromatisierte Getränke, Sprudelwasser und stilles Wasser zubereitet und dabei feste Portionsgrößen schätzt, bietet die SodaStream Ultimate Multi-Drink einen nachvollziehbaren praktischen Mehrwert. Für diese Nutzung spreche ich eine Kaufempfehlung aus.

Entdeckt die SodaStream Ultimate Multi-Drink und bereitet eure Getränke individuell auf Knopfdruck zu.