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Dukawey T20 Pro im Test Faltbares City-E-Bike mit 960-Wh-Akku und tiefem Einstieg

Das Dukawey T20 Pro verbindet die Eigenschaften eines City-E-Bikes mit einem faltbaren Rahmen, einem tiefen Einstieg und einer umfangreichen Ausstattung für tägliche Wege. Zum technischen Konzept gehören ein herausnehmbarer 960-Wh-Akku, 20-Zoll-Räder, hydraulische Scheibenbremsen sowie Möglichkeiten für den Gepäcktransport. In meinem siebentägigen Praxistest konzentriere ich mich nicht nur auf die technischen Angaben, sondern auch auf Montage, Bedienung, Fahrkomfort, Bremsverhalten, Faltmechanismus und die Nutzung bei typischen Erledigungen.

Als Zweiradmechatroniker und begeisterter Radfahrer prüfe ich, wie sich das E-Bike unter verschiedenen Alltagsbedingungen verhält. Dabei zeigt sich früh, dass das Modell vor allem auf Komfort und Reichweitenreserve ausgelegt ist. Gleichzeitig bringt die Ausstattung ein Eigengewicht von 28 kg mit. Besonders interessant ist das T20 Pro daher für Personen zwischen 150 und 180 cm, die einen tiefen Einstieg, Gepäckmöglichkeiten und einen herausnehmbaren Akku schätzen.

Das Dukawey T20 Pro ansehen und die Alltagstauglichkeit selbst einschätzen

Technische Eckdaten und Ausstattung

Das T20 Pro ist als faltbares City-E-Bike mit tiefem Durchstieg konzipiert. Der bürstenlose Hinterradnabenmotor besitzt eine Nenndauerleistung von 250 W; als Spitzenleistung werden 650 W angegeben. Das Herstellerdrehmoment beträgt 65 Nm. Die Motorunterstützung reicht bis 25 km/h, wobei sich die Intensität über PAS 0 bis 5 steuern lässt. PAS 0 deaktiviert die Unterstützung, während die Stufen eins bis fünf unterschiedliche Unterstützungsgrade bereitstellen.

  • Akku: herausnehmbarer 48-Volt-Akku mit 20 Ah und 960 Wh
  • Ladegerät: 48 V und 3 A
  • Ladezeit: ungefähr sechs bis sieben Stunden
  • Reichweitenangabe: bis zu 160 km unter günstigen Bedingungen
  • Rahmen: faltbare Aluminiumlegierung 6061 mit tiefem Einstieg
  • Räder: 20 × 3,0 Zoll große Chaoyang-Reifen
  • Federung: vordere Ölfeder-Stoßdämpfergabel
  • Bremsanlage: hydraulische Scheibenbremsen
  • Schaltung: Shimano-7-Gang-Kettenschaltung mit Shimano-TZ500-Schaltwerk
  • Kette: KMC-Edelstahlkette
  • Sensorik: wahlweise Drehmoment- oder Trittfrequenzsensor
  • Anzeige: Farb-LCD mit Strecken- und Geschwindigkeitsdaten
  • Zubehör: Frontkorb, Gepäckträger, Schutzbleche, Seitenständer und Scheinwerfer

Die Sattelhöhe lässt sich zwischen 830 und 980 mm verändern. Der Lenker ist in einem Bereich von 1.120 bis 1.170 mm einstellbar, die Überstandshöhe beträgt 390 mm. Der Radstand misst 1.125 mm, die fahrbereite Gesamtlänge 1.680 mm. Zusammengeklappt kommt das Fahrrad auf 950 × 450 × 750 mm. Angeboten wird es in Grün, Rot und Schwarz. Die maximale Gesamtzuladung beträgt 150 kg und bezieht sich auf fahrende Person und Gepäck zusammen.

Was im Alltag besonders auffällt

Die Stärke des T20 Pro liegt in der Verbindung mehrerer praktischer Eigenschaften. Der 960-Wh-Akku stellt eine umfangreiche Energiereserve bereit, ohne dass der Akku fest am Fahrrad verbleiben muss. Der Tiefeinstieg erleichtert das Auf- und Absteigen, was sich insbesondere bei häufigen Stopps im Stadtverkehr bemerkbar macht. Hinzu kommen Gepäcklösungen ab Werk, eine gefederte Front und breite Reifen.

  • Große Akkureserve: Die Herstellerangabe von bis zu 160 km ist als günstiger Maximalwert zu verstehen und nicht als pauschale Alltagsreichweite.
  • Anpassbare Unterstützung: Im Drehmomentmodus zählt die Pedalkraft, im Trittfrequenzmodus die Bewegung der Pedale.
  • Komfort im Stadtverkehr: Die 20 × 3,0-Zoll-Reifen und die vordere Ölfedergabel glätten typische Unebenheiten.
  • Niedrige Rahmenöffnung: Der offene Durchstieg erleichtert das Aufsteigen und Absteigen.
  • Gepäck ab Werk: Frontkorb, Heckträger und Schutzbleche sind bereits Bestandteil der Ausstattung.
  • Entnehmbarer Energiespeicher: Das Laden ist auch dann möglich, wenn das Fahrrad nicht an einer Steckdose steht.
  • Faltmöglichkeit: Das kleinere Packmaß erleichtert das Unterbringen, ersetzt wegen des Gewichts aber kein leichtes Tragesystem.
  • Farbdisplay: Angezeigt werden unter anderem Gesamt- und Tagesstrecke sowie Höchst- und Durchschnittsgeschwindigkeit.

Im Test erweist sich die Kombination besonders bei Einkäufen, kurzen Stadtwegen und längeren Ausfahrten als sinnvoll. Die Faltfunktion spielt vor allem beim Verstauen im Auto, Wohnmobil, Keller oder an einer ausreichend großen Abstellfläche ihre Rolle. Beim Tragen über Treppen bleibt das Gesamtgewicht hingegen deutlich wahrnehmbar.

Farbvarianten, technische Daten und verfügbare Ausstattung prüfen

Mein Testaufbau

Testaufbau des Dukawey T20 Pro

Bewertungskriterien

Für die Prüfung eines faltbaren City-E-Bikes sind neben dem Motor mehrere praktische Punkte entscheidend. Ich achte auf die Sicherheit der Verpackung, die Verständlichkeit der Montageanleitung und die Qualität der ersten Inbetriebnahme. Außerdem kontrolliere ich Rahmen, Lackierung, Faltstellen, Leitungen, Verschraubungen, Bremsanlage, Beleuchtung und Anbauteile.

  • Verpackung: Schutz des Rades und Übersichtlichkeit beim Auspacken
  • Erstmontage: Anleitung, Werkzeug und erforderliche Arbeitsschritte
  • Verarbeitung: Rahmen, Lack, Faltmechanik, Leitungen und Befestigungen
  • Ergonomie: Sattel- und Lenkerposition für 150 bis 180 cm Körpergröße
  • Fahrkomfort: Verhalten der Reifen, der Federgabel und des Tiefeinstiegs
  • Antrieb: PAS-Stufen und Charakteristik der beiden Sensor-Modi
  • Sicherheit: Bremsgefühl, Licht, Hupe und Schiebehilfe
  • Alltag: Gepäck, Seitenständer, Falten, Verstauen und Laden
  • Pflege: Akku, Reifen, Kette, Bremsen und Reinigung

Sieben Tage mit dem Faltrad

Während einer Woche nutze ich das T20 Pro auf befestigten Straßen, Radwegen und typischen unebenen Abschnitten im Stadtgebiet. Kurze Wege, Erledigungen mit Gepäck, wiederholtes Auf- und Absteigen sowie das Abstellen mit dem Seitenständer gehören zum Ablauf. Zusätzlich falte ich das Fahrrad mehrfach und prüfe, wie gut sich die Abmessungen mit einem möglichen Stauraum vereinbaren lassen.

Eine unabhängige Reichweitenmessung über 160 km findet innerhalb dieses Zeitraums nicht statt. Die tatsächliche Distanz pro Ladung hängt von Unterstützungsstufe, Gewicht, Temperatur, Reifen, Steigungen und Fahrweise ab. Deshalb bewerte ich die hohe Akkukapazität und die unkomplizierte Entnahme, ohne aus dem Herstellerwert eine feste Strecke für alle Nutzerinnen und Nutzer abzuleiten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Unterschied zwischen Faltbarkeit und Tragbarkeit. Mit Akku wiegt das T20 Pro 28 kg. Das Packmaß wird dadurch kleiner, das Fahrrad bleibt beim Anheben jedoch ein schweres E-Bike. Diese Einordnung ist für die Nutzung im Auto oder Wohnmobil ebenso wichtig wie für das regelmäßige Tragen über Treppen.

Auspacken und Zusammenbau

Verpackung und Lieferumfang des Dukawey T20 Pro

Das Fahrrad erreicht mich in einem Wellpappkarton. Weiße Schaumstoff-Formteile und weitere Schutzmaterialien sichern Rahmen, Anbauteile und empfindliche Bereiche. Die einzelnen Komponenten liegen getrennt beziehungsweise geschützt im Karton. Dadurch lässt sich das 28 kg schwere Rad kontrolliert entnehmen, ohne es hektisch aus der Verpackung heben zu müssen.

Zum Lieferumfang gehören das Fahrrad, Frontkorb, Schutzbleche, Ladegerät, Pedale, Bedienungsanleitung, Kabelschloss, Pumpe und Werkzeug. Die Montageabbildungen zeigen außerdem die relevanten Falt- und Befestigungsteile. Für die Erstmontage befinden sich damit die wesentlichen Bestandteile direkt im Paket.

Vor dem Aufbau kontrolliere ich die Faltstelle, die Federgabel, den Gepäckträger und die Leitungen am Lenker. Die Anordnung im Karton erleichtert diese Sichtprüfung. Gerade bei einem Fahrrad mit hohem Eigengewicht ist es hilfreich, wenn die Entnahme Schritt für Schritt erfolgen kann.

Montageschritte und erste Kontrolle

Die Anleitung beschreibt zunächst das Aufrichten und Sichern des Lenkers. Danach folgen Scheinwerferhalterung, Schutzblech, Sattelstütze, Sattel und Vorderrad. Der Frontkorb wird angeschraubt. Bei den Pedalen ist auf die Seiten zu achten: Das linke Pedal mit der Kennzeichnung „L“ wird gegen den Uhrzeigersinn eingeschraubt, das rechte Pedal mit „R“ im Uhrzeigersinn.

Mit dem mitgelieferten Werkzeug gelingt der Aufbau ohne besondere Schwierigkeiten. Vor der ersten Fahrt prüfe ich Verschraubungen, Bremsscheiben, Sattelklemmung, Schnellspanner, Lenkerposition und Beleuchtung. Der Akku kann während des Ladens im Fahrrad bleiben oder separat entnommen werden. Die Ladeanzeige leuchtet während des Vorgangs rot und wechselt bei voller Ladung auf Grün.

Die Anleitung empfiehlt, vor der ersten Nutzung vollständig zu laden und zunächst in einer kontrollierten Umgebung zu fahren. Zur Funktionskontrolle gehören Reifendruck, Reifen, Bremsen, Licht, Display, Bedienelemente, Schnellspanner und Befestigungen. Der angegebene Reifendruckbereich liegt zwischen 25 und 35 psi. Beim Falten wird die Sicherung nach vorn gedrückt, anschließend die Faltschnalle geöffnet und der Lenker separat eingeklappt. Für die Akkuentnahme wird der Schlüssel gedreht, während der Akku mit einer Hand gesichert wird.

Die Erstinbetriebnahme verläuft insgesamt unkompliziert. Einige Passagen der Anleitung behandeln allgemeine E-Bike-Themen und wirken nicht vollständig auf dieses Modell zugeschnitten. Für die Nutzung im Straßenverkehr orientiere ich mich daher an den konkreten Fahrzeugdaten und den geltenden Vorgaben für Pedelecs.

Montage des Dukawey T20 Pro

Erfahrungen aus dem Fahrbetrieb

Die ersten beiden Tage: Rahmen, Ergonomie und Bedienelemente

Der Aluminiumrahmen vermittelt nach dem Aufbau einen stabilen Eindruck. Der tiefe Durchstieg macht das Aufsteigen angenehm, insbesondere wenn ich den Lenker mit einer Hand halte und das Fahrrad kurz über die Bremse sichere. Die Sattelhöhe lässt sich zwischen 830 und 980 mm einstellen. Auch der Lenker bietet mit 1.120 bis 1.170 mm genügend Spielraum für eine aufrechte Haltung im Stadtverkehr.

Die vorgesehene Körpergröße von 150 bis 180 cm passt zur vorhandenen Rahmengröße. Schrittlänge und Armlänge beeinflussen die individuelle Passform trotzdem. Im Test ist die Sitzposition ohne komplizierte Arbeitsschritte angepasst. Das Farb-LCD bleibt gut ablesbar und zeigt Tagesstrecke, Gesamtstrecke sowie Geschwindigkeitswerte an.

Über die Tasten am Lenker bediene ich Ein- und Ausschaltung, Beleuchtung, Hupe und Unterstützungsstufe. Die Schiebehilfe ist auf ungefähr 6 km/h ausgelegt. Sie endet beim Bremsen oder sobald die Taste erneut betätigt wird. Dadurch bleiben die wichtigsten Funktionen während kurzer Fahrten und beim Rangieren erreichbar.

Die Tage drei und vier: Sensorik, Komfort und Verzögerung

Das T20 Pro erlaubt die Wahl zwischen Drehmoment- und Trittfrequenzsensor. Im Drehmomentmodus reagiert die Unterstützung stärker auf die Kraft, die ich in die Pedale gebe. Das Fahrgefühl orientiert sich dadurch eng an meiner eigenen Bewegung. Im Trittfrequenzmodus genügt die Pedalbewegung als Grundlage, wodurch die Unterstützung weniger von der jeweils eingesetzten Pedalkraft abhängt.

Im Stadtverkehr ist diese Umschaltung praktisch, weil Anfahren, gleichmäßiges Rollen und unterschiedliche Strecken nicht immer dasselbe Unterstützungsverhalten erfordern. Der Hinterradnabenmotor arbeitet mit einer angegebenen Nenndauerleistung von 250 W und einem Herstellerdrehmoment von 65 Nm. Die ausgewiesenen 650 W Spitzenleistung sind davon getrennt zu betrachten und entsprechen nicht der zulässigen Nenndauerleistung.

Die breiten Reifen rollen ruhig über typische Unebenheiten. Zusammen mit der vorderen Ölfeder-Stoßdämpfergabel entsteht auf Radwegen, Pflaster und abgesenkten Bordsteinen ein komfortabler Eindruck. Eine hintere Federung ist nicht vorgesehen. Deshalb übernehmen Sattel und Reifen einen Teil der verbleibenden Bewegungen.

Die hydraulischen Scheibenbremsen passen zur Gesamtmasse des Fahrrads. Der Hebel lässt sich kontrolliert betätigen, während die Verzögerung im normalen Stadtbetrieb sicher wirkt. Vor längeren Abfahrten kontrolliere ich weiterhin Beläge, Scheiben und Druckpunkt, wie es die Anleitung empfiehlt.

Fahrkomfort und Bremsen des Dukawey T20 Pro

Tag fünf: Transport von Einkäufen und Falten

Der Frontkorb erweist sich bei Einkäufen und kurzen Transportaufgaben als unmittelbar nützlich. Für ihn wird eine Traglast von 20 kg genannt. Zusätzlich steht ein hinterer Gepäckträger zur Verfügung, für den keine konkrete Traglast ausgewiesen ist. Die Gesamtzuladung von 150 kg schließt die fahrende Person und das gesamte Gepäck ein.

Schutzbleche halten Spritzwasser im Alltag zurück, und der Seitenständer erleichtert das Abstellen. Reifen, Akku und Ausstattung tragen zum soliden Eindruck bei, erhöhen aber auch das Gewicht. Für Auto, Wohnmobil und Keller ist das Falten hilfreich. Beim regelmäßigen Tragen über mehrere Treppen bleibt die Masse dagegen spürbar, was bei einem 28 kg schweren E-Bike mit großem Akku nachvollziehbar ist.

Das Packmaß von 950 × 450 × 750 mm sollte vor dem Kauf mit Kofferraum oder Stauraum abgeglichen werden. Dabei sind nicht nur die Innenmaße, sondern auch Öffnung, Radkästen und Ladehöhe relevant. Wird der Akku herausgenommen, verringert sich das Hebegewicht, die Außenmaße des gefalteten Fahrrads verändern sich jedoch nur gering.

Faltfunktion und Gepäcktransport des Dukawey T20 Pro

Tag sechs: Energieversorgung und Pflege

Der 48-Volt-Akku mit 20 Ah erreicht eine Kapazität von 960 Wh. Für ein faltbares City-E-Bike stellt das eine umfangreiche Reserve dar. Über Schloss und Schlüssel lässt sich der Energiespeicher vom Rad trennen und separat laden. Die angegebene Ladezeit von sechs bis sieben Stunden passt zum Laden über Nacht oder während eines längeren Aufenthalts.

Bis zu 160 km nennt der Hersteller als Reichweite. Dieser Wert hängt von günstigen Bedingungen ab und ist nicht mit einer verbindlichen täglichen Distanz gleichzusetzen. Bei einer Pendelstrecke von 24 km, also zwölf Kilometern je Richtung, beeinflussen Unterstützungsstufe, Gewicht, Steigungen, Temperatur und Fahrstil, wie viele Fahrten möglich sind. Im Test bewerte ich deshalb die Kapazität und die unkomplizierte Akkuentnahme.

Vor jeder Fahrt empfiehlt die Anleitung, Reifendruck, Reifenflanken, Bremsen, Beleuchtung, Display, Bedienelemente und Befestigungen zu prüfen. Kette, Ständer und bewegliche Lenkerteile werden bei Bedarf gepflegt. Für die Reinigung genügt ein Tuch; Wasserschlauch und Hochdruckreiniger sollen nicht verwendet werden. Der Akku lagert kühl und trocken und wird bei längerer Pause regelmäßig nachgeladen.

Akku und Pflege des Dukawey T20 Pro

Der siebte Tag: Gesamteindruck aus der Praxis

Nach einer Woche zeigt sich das T20 Pro als komfortorientiertes City-E-Bike mit großer Akku- und Gepäckreserve. Tiefeinstieg, breite Reifen, Federgabel und hydraulische Scheibenbremsen ergänzen sich im Alltag stimmig. Die wählbare Sensorcharakteristik erweitert die Bedienmöglichkeiten, weil sich zwei unterschiedliche Arten der Unterstützung nutzen lassen.

Das kompakte Faltmaß erleichtert das Verstauen, macht das Fahrrad aber nicht zu einem leichten Transportobjekt. Diese Eigenschaften schließen sich nicht aus: Das Rad lässt sich kleiner unterbringen, bleibt durch Akku und Ausstattung jedoch schwer. Für Auto, Wohnmobil, Keller oder eine ausreichend große Abstellfläche ist die Funktion sinnvoll.

Bei Regen nutze ich das Fahrrad nur unter den vom Händler genannten Bedingungen für leichten Niederschlag. Es ist spritzwassergeschützt, jedoch nicht für längere Nässe oder das Eintauchen in Wasser vorgesehen. Nach einer nassen Fahrt sollten Akkuanschlüsse und elektrische Kontakte trocknen. Der angegebene Betriebstemperaturbereich des Akkus liegt zwischen 0 und 43 °C.

Das T20 Pro für Stauraum, Pendelwege und Alltagseinsätze genauer ansehen

Mein persönlicher Eindruck

Persönlicher Eindruck vom Dukawey T20 Pro

Am stärksten fällt mir die Verbindung aus Komfort und Akkureserve auf. Der tiefe Einstieg macht das Aufsteigen unkompliziert, während der Frontkorb ohne zusätzliche Montage für Einkäufe zur Verfügung steht. Auf schlechteren Radwegen vermitteln die breiten Reifen Ruhe. Besonders positiv bewerte ich außerdem die Möglichkeit, zwischen Drehmoment- und Trittfrequenzsensor zu wechseln.

Der offene Rahmen und die breiten Reifen machen die Nutzung im Stadtverkehr angenehm unkompliziert.

Nach kurzer Eingewöhnung wirkt die Bedienung übersichtlich. PAS 0 bis 5, Licht, Hupe und Schiebehilfe liegen direkt am Lenker. Die Darstellung von Tages- und Gesamtdistanz unterstützt die Planung von Pendelwegen und Erledigungen. Weil sich der Akku entnehmen lässt, muss das komplette Fahrrad beim Laden nicht an der Steckdose stehen.

Die Akkureserve passt gut zu längeren Alltagstouren, während das Falten vor allem beim Unterbringen des Rades hilft.

Beim Treppentragen empfinde ich das Gewicht deutlich. Das ist angesichts von 28 kg und 960 Wh nachvollziehbar und hängt davon ab, ob das Rad getragen oder lediglich gefaltet verstaut wird. Während der Fahrt beeinträchtigt mich dieser Punkt nicht. Wer das Fahrrad regelmäßig über mehrere Etagen bewegen möchte, sollte die Masse jedoch vor dem Kauf realistisch einplanen.

Zusammenfassung öffentlicher Erfahrungen

Öffentliche Erfahrungen zum Dukawey T20 Pro

Die öffentlich auffindbare Erfahrungsbasis zum Dukawey T20 Pro ist noch begrenzt. Einzelne Käuferinnen und Käufer berichten auf der Händlerseite von einer sorgfältigen Verpackung, zügiger Lieferung, unkomplizierter Montage und einem stabilen Eindruck. Diese Rückmeldungen fallen positiv aus, ersetzen jedoch keine breit angelegte Langzeitbeobachtung.

Eine datenbasierte externe Einschätzung vergibt 4,2 von 5 Punkten und hebt Akku, Sensorwahl, Bremsen und Tiefeinstieg hervor. Als praktische Aspekte werden auch Gewicht und Faltmaß genannt. Das entspricht meinen Beobachtungen: Beim Verstauen ist die Faltfunktion nützlich, beim häufigen Heben bleibt das Fahrrad körperlich fordernd.

Häufige Fragen zum Dukawey T20 Pro

Häufige Fragen zum Dukawey T20 Pro

Für welche Körpergröße ist das Modell ausgelegt?

Der Hersteller nennt einen Bereich von 150 bis 180 cm. Sattel und Lenker sind innerhalb der angegebenen Bereiche verstellbar, sodass sich eine aufrechte City-Sitzhaltung einrichten lässt. Zusätzlich spielen Schrittlänge, Armlänge und persönliche Sitzvorlieben eine Rolle. Im Test gelingt die Anpassung schnell.

Welche Akkuwerte gelten?

Der herausnehmbare Akku arbeitet mit 48 V und 20 Ah und erreicht 960 Wh. Das Ladegerät liefert 48 V und 3 A. Der Hersteller nennt etwa sechs bis sieben Stunden Ladezeit und bis zu 160 km Reichweite. Die tatsächliche Distanz verändert sich je nach Strecke, Gewicht, Temperatur, Unterstützungsstufe und Fahrweise.

Wie arbeitet die Sensorumschaltung?

Der Drehmomentsensor berücksichtigt stärker die Pedalkraft. Der Trittfrequenzsensor orientiert sich an der Bewegung der Pedale. Laut Anleitung lässt sich der Modus durch längeres Drücken einer Bedientaste wechseln; im Display wird der Trittfrequenzmodus mit „ra“ markiert. Im Alltag kann die Auswahl beim Anfahren, auf ebenen Wegen und an moderaten Steigungen hilfreich sein.

Wie schwer ist das Fahrrad?

Inklusive Akku bringt das T20 Pro 28 kg auf die Waage. Der Akku kann separat herausgenommen werden, wodurch sich das Hebegewicht reduziert. Das Packmaß bleibt dadurch nahezu gleich. Die Faltfunktion ist deshalb in erster Linie für das Verstauen und nicht für häufiges Tragen gedacht.

Welche Unterstützungsstufen und Funktionen sind vorhanden?

Das Display unterscheidet PAS 0 sowie PAS 1 bis 5. Neben den Unterstützungsstufen stehen Licht, Hupe und Schiebehilfe zur Verfügung. Die Schiebehilfe arbeitet mit etwa 6 km/h und endet beim Bremsen oder durch erneute Tastenbetätigung. Das Farb-LCD zeigt außerdem Tages- und Gesamtdistanz sowie Geschwindigkeitswerte an.

Kann der Akku außerhalb des Fahrrads geladen werden?

Ja, der Akku lässt sich mit dem Schlüssel aus dem Fahrrad nehmen und an einem separaten Ort laden. Diese Lösung ist praktisch, wenn das Fahrrad im Keller, in einer Garage oder im Wohnmobil abgestellt wird. Während des Ladevorgangs leuchtet die Anzeige rot, bei voller Ladung grün. Die ungefähre Ladezeit liegt bei sechs bis sieben Stunden.

Welche Reifen und Federung sind verbaut?

Zum Einsatz kommen 20 × 3,0 Zoll große Chaoyang-Reifen. Die breite Ausführung vermittelt auf typischen Stadtwegen Stabilität und Komfort. Vorn arbeitet eine Ölfeder-Stoßdämpfergabel. Eine hintere Federung ist nicht angegeben, weshalb Reifen und Sattel einen Teil der verbleibenden Stöße aufnehmen.

Welche Bremsanlage nutzt das T20 Pro?

Das Fahrrad besitzt hydraulische Scheibenbremsen. Im normalen Stadtbetrieb lassen sie sich kontrolliert dosieren und passen zur Gesamtmasse des Rades. Hersteller und Scheibendurchmesser werden nicht näher genannt. Vor längeren Abfahrten sind Beläge, Scheiben und Druckpunkt zu prüfen.

Bremsanlage und Ausstattung des Dukawey T20 Pro

Wie viel Gepäck lässt sich transportieren?

Die zulässige Gesamtzuladung beträgt 150 kg und umfasst die fahrende Person sowie alle Gegenstände. Für den Frontkorb werden 20 kg genannt. Eine konkrete Traglast des hinteren Gepäckträgers ist nicht ausgewiesen. Für ein kontrolliertes Fahrverhalten sollte das Gepäck gleichmäßig und möglichst tief verteilt werden.

Wie wird das Fahrrad zusammengefaltet?

Das T20 Pro verfügt über einen faltbaren Rahmen und einen klappbaren Lenker. Vor dem Zusammenlegen sollten sicherer Stand, Kabel und lose Gegenstände kontrolliert werden. Die Faltanleitung beschreibt das Lösen der Sicherung und das Öffnen der Faltschnalle. Das resultierende Maß beträgt 950 × 450 × 750 mm.

Welche Hinweise gelten für den Straßenverkehr?

Für die Einstufung als Pedelec sind unter anderem eine Nenndauerleistung von 250 W, Unterstützung bis 25 km/h und das Ende der Motorhilfe beim Beenden des Tretens relevant. Die Anleitung enthält auch allgemeine Passagen zu Gasgriff und höheren Geschwindigkeitsbereichen. Für die konkrete Nutzung im Straßenverkehr sollte daher die Ausführung mit dem Händler geklärt und ausschließlich im gesetzlichen Rahmen gefahren werden.

Ist das Fahrrad regenfest?

Der Händler beschreibt das Modell als spritzwassergeschützt und für leichten Regen geeignet. Längere Nässe und das Eintauchen in Wasser sollen vermieden werden. Eine allgemeine IP-Schutzklasse für das komplette Fahrrad ist nicht angegeben. Nach einer nassen Fahrt werden Akkuanschlüsse und elektrische Kontakte getrocknet.

Welche Pflege ist erforderlich?

Vor der Fahrt sollten Reifendruck, Reifenflanken, Bremsen, Licht, Display, Schrauben, Schnellspanner und Sattelklemmung geprüft werden. Kette, Ständer und bewegliche Lenkerteile erhalten bei Bedarf Pflege. Für die Reinigung wird ein Tuch verwendet. Akku, Motor und Controller sollen nicht geöffnet oder selbst demontiert werden. Bei ungewöhnlichem Geruch oder Geräusch wird der Ladevorgang beendet.

Welche Fehlercodes können erscheinen?

Die Anleitung nennt 005 für einen Fehler am Bremshebel, 006 für eine Akku-Unterspannung, 007 für einen Stromkreisfehler und 008 für eine Störung am Drehgriff. 009 weist auf einen Controllerfehler hin, 010 auf einen Motorschaden. Bei Problemen werden zunächst zugängliche elektrische Schnellkupplungen kontrolliert. Bleibt die Störung bestehen, sind Händler oder Fachwerkstatt einzubeziehen.

Welche Garantiebedingungen werden genannt?

Die Produktdarstellung weist auf drei Jahre Garantie hin. In der ausführlichen Richtlinie sind die Fristen nach Bauteil gestaffelt: Für den Rahmen gelten 36 Monate, für Akku, Motor, Display, Controller und Ladegerät jeweils zwölf Monate. Sensor, Schalter, Drehgriff und Scheinwerfer sind mit sechs Monaten aufgeführt; Reifen, Sattel, Ständer und Pedale mit drei Monaten. Für Reklamationen verlangt der Shop Fotos oder Videos.

Was sollte vor dem Kauf geprüft werden?

Vor der Bestellung sind Körpergröße, Kofferraumöffnung, Stellfläche und Transportweg zu vergleichen. Das Fahrrad ist für 150 bis 180 cm vorgesehen, misst gefaltet 950 × 450 × 750 mm und wiegt mit Akku 28 kg. Auch Wohnmobil-Stauraum, Ladehöhe und mögliche Treppen sollten berücksichtigt werden. Für den Straßenbetrieb sind die konkrete Ausführung, 250 W Nenndauerleistung und 25 km/h Unterstützung maßgeblich.

Informationen zur Marke Dukawey

Marke Dukawey

Dukawey beschreibt sich als E-Bike-Marke, die seit 2021 Elektrofahrräder entwickelt und produziert. Nach eigenen Angaben gehören Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Qualitätskontrolle zum Unternehmensbereich. Als Leitgedanken nennt die Marke urbane Mobilität, vereinfachtes Pendeln, eine geringere Umweltbelastung und eine aktivere Lebensweise.

Zum Sortiment zählen City-E-Bikes, Falträder, Fatbikes und All-Terrain-Modelle. Als technische Schwerpunkte werden Motorleistung, Akkueffizienz, Rahmenkonstruktion und Fahrkomfort aufgeführt. Beim T20 Pro zeigen sich diese Punkte vor allem im 960-Wh-Akku, im faltbaren Rahmen und in der umschaltbaren Sensorik.

Der europäische Verkauf erfolgt über Gleecycle. Der Shop nennt Lieferungen aus EU-Lagern, mehrsprachige Betreuung und einen eigenen CITST-Qualitätssicherungsprozess. Dazu gehören Lieferantenprüfung, Produktionskontrollen, Musterprüfungen, Stichproben und die Nachverfolgung des Kundendienstes. Vor dem Kauf ist es sinnvoll zu klären, wer Ersatzteile, Reparaturen und Garantiefälle in Deutschland abwickelt.

Eine unabhängige Auszeichnung oder patentierte T20-Pro-Technologie ist in den vorliegenden Marken- und Produktinformationen nicht ausgewiesen. Für Garantiefragen sind die konkreten Shopbedingungen maßgeblich, da sich die Fristen nach Bauteil unterscheiden. Die Marke nennt Kundendienst und Nachbetreuung als Bestandteile ihres Angebots.

Der Shop Gleecycle

Gleecycle wurde nach eigenen Angaben im Juni 2021 gegründet und präsentiert sich als europäischer Online-Shop für E-Bikes. Das Sortiment umfasst City-, Falt-, Trekking-, Fatbike- und All-Terrain-Modelle. Der Shop stellt Leistung, Langlebigkeit, Gestaltung und ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis in den Mittelpunkt. Das T20 Pro ordnet sich dort wegen Tiefeinstieg, Faltbarkeit und Ausstattung in den City- und Faltradbereich ein.

Für den deutschen Markt wird der Versand aus lokalen EU-Lagern genannt. Die meisten E-Bikes sollen innerhalb von sieben bis zehn Tagen ankommen, der Versand innerhalb Europas wird als kostenlos beschrieben. Ein mehrsprachiger Support soll bei Produktauswahl, Montage, Bedienung und Ersatzteilfragen unterstützen.

Als Qualitätsrahmen beschreibt Gleecycle den CITST-Prozess mit Lieferantenprüfung, Produktionskontrollen, Musterprüfungen, Stichproben und Kundendienst-Nachverfolgung. Für das T20 Pro stehen eine deutschsprachige Produktdarstellung, eine ausführliche Anleitung, Zubehör im Lieferumfang und die ausgewiesenen Garantiebedingungen zur Verfügung. Die tatsächliche Abwicklung von Ersatzteilen und Service sollte dennoch vor dem Kauf geklärt werden.

Fazit nach sieben Tagen

Das Dukawey T20 Pro zeigt im Test eine klare Ausrichtung auf komfortable Alltagsfahrten. Der 960-Wh-Akku, der tiefe Einstieg, die breiten Reifen, die vordere Federgabel, die hydraulischen Scheibenbremsen und die Gepäckausstattung greifen sinnvoll ineinander. Die Sensorumschaltung ergänzt das Konzept um eine praktische Möglichkeit, das Unterstützungsgefühl an unterschiedliche Fahrweisen anzupassen.

Für Personen zwischen 150 und 180 cm eignet sich das Modell vor allem dann, wenn Pendelwege, Einkäufe, Freizeitfahrten oder die Nutzung im Wohnmobil im Mittelpunkt stehen. Das Falten erleichtert das Verstauen, während die 28 kg beim häufigen Tragen einzuplanen sind. Wer die Maße vorab mit dem eigenen Stauraum vergleicht und ein komfortorientiertes statt besonders leichtes Faltrad sucht, erhält ein vielseitig ausgestattetes E-Bike.

Meine Erfahrungen fallen insgesamt positiv aus. Besonders überzeugend sind für mich die Akkureserve, der unkomplizierte Tiefeinstieg, die breiten Reifen, der Frontkorb und die Wahl zwischen zwei Sensorcharakteristiken. Das Gewicht bleibt der wichtigste praktische Punkt beim Heben, spielt während der Fahrt jedoch eine deutlich kleinere Rolle.

Das Dukawey T20 Pro online ansehen und die Eignung für den eigenen Alltag bewerten