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3i S10 Ultra Testbericht Leistungsstarker Saug- und Wischroboter mit innovativem WaterRecycle™-System für große Haushalte

Dieser ausführliche Testbericht zum 3i S10 Ultra zeigt euch, wie sich der Staubsauger- und Wischroboter im Alltag schlägt. Das Zusammenspiel aus hoher Saugleistung und dem speziellen WaterRecycle™-System zielt darauf ab, Bodenpflege weitgehend selbstständig zu erledigen und dabei lange Wartungsintervalle zu ermöglichen. Besonders passend wirkt das Konzept für große Wohnflächen, mehrere Etagen sowie Haushalte mit Kindern und Haustieren, weil dort viel Schmutz anfällt und Zeit eine Rolle spielt. Gleichzeitig klärt der Praxistest, wie belastbar diese Idee wirklich ist und wo im täglichen Einsatz Grenzen auftauchen.

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Geräteprofil: Ausstattung, Maße und für wen es passt

Der 3i S10 Ultra Floor Washing Robot Vacuum ist als Kombigerät ausgelegt und übernimmt sowohl Saugen als auch Wischen. Hinter dem Modell stehen 3i Robotics & Smart Home; im Mittelpunkt steht das weltweit erste WaterRecycle™-System, das auf mehr Autonomie und einen bewussteren Umgang mit Wasser abzielt. In der Basisstation wird Abwasser destilliert und erneut nutzbar gemacht, zusätzlich nutzt das System Luftfeuchtigkeit zur Wassergewinnung. Diese Technik ist im Alltag vor allem dann relevant, wenn ihr Nachfüllen und häufige Routinegriffe reduzieren möchtet.

Die maximale Saugleistung liegt je nach Angabe bei bis zu 18.000 Pa (alternativ 13.000 Pa). „Pa“ steht für Pascal und beschreibt vereinfacht, wie stark der Roboter Luft ansaugt und damit Schmutz vom Boden ziehen kann. Aus meiner Sicht passt die Auslegung besonders zu Haushalten mit hoher Schmutzlast, etwa durch Tierhaare, und zu Flächen ab ungefähr 100 m². Unterstützt wird das durch eine Akkulaufzeit von bis zu 180 Minuten, was in großen Wohnungen oder bei mehreren Räumen spürbar ist.

Zur Orientierung nutzt der Roboter eine Laser-Navigation (LiDAR) in Kombination mit Dual-3D-Strukturiertlicht; dazu kommen KI-Algorithmen, die Hindernisse erkennen und die Strategie über DirtScan™ anpassen. Der UltraReach™-Mopp rotiert mit 330 U/min (Umdrehungen pro Minute), wodurch Wischen nicht nur „gezogen“, sondern aktiv bewegt wird. Die Station bringt einen drei Liter großen Wassertank mit und übernimmt Mop-Reinigung sowie Trocknung automatisch; für Staub sind 2,5 Liter vorgesehen, was laut Konzept bis zu 60 Tage ohne manuelles Entleeren erlauben soll. Der Roboter selbst misst etwa 36,7 × 36 × 11,2 cm und wiegt rund 5,5 kg.

Die Materialanmutung wirkt insgesamt wertig; besonders die Anti-Verhedderungs-Doppelkamm-Hauptbürste senkt den Pflegeaufwand, weil sich Haare weniger schnell festsetzen. Gleichzeitig braucht die Dockingstation vergleichsweise viel Platz, was in kleinen oder stark verwinkelten Wohnungen ein praktischer Punkt sein kann. Das Gehäuse aus Kunststoff, Gummi und Metallteilen macht einen robusten Eindruck für den Haushaltsbetrieb. Bei starker Verschmutzung zeigt sich im Test jedoch, dass die Mop-Rolle schneller Verschleißspuren bekommen kann, was je nach Boden, Schmutztyp und Reinigungsfrequenz unterschiedlich stark ausfällt.

Technische Besonderheiten im Überblick

  • WaterRecycle™-System: Bereitet Wasser automatisch auf und füllt nach, sodass ihr deutlich weniger manuell eingreifen müsst.
  • Automatische Mop-Pflege: Die Station wäscht und trocknet die Mopp-Rolle selbstständig und senkt so den regelmäßigen Aufwand.
  • DirtScan™: KI-gestützte Schmutzerkennung passt das Reinigungsverhalten an und macht Saug- und Wischvorgänge zielgerichteter.

Im Alltag fällt WaterRecycle™ als echter Unterschied auf, weil die Wasserroutine spürbar „leiser“ wird und nicht ständig Aufmerksamkeit verlangt. Gleichzeitig bleibt die Technik in sehr trockenen Umgebungen oder bei stark verkrusteten Flecken etwas eingeschränkt, was sich je nach Raumklima und Verschmutzungsgrad relativieren kann. Die automatische Mop-Reinigung wirkt praxisnah und unterstützt eine gleichbleibende Hygiene, auch wenn ihr mit regelmäßigem Zubehörwechsel rechnen solltet. DirtScan™ bringt Struktur in die Reinigung, weil der Roboter stärker verschmutzte Bereiche häufiger bearbeitet und damit mehr nach Bedarf statt nach starrer Route arbeitet.

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Praxisnah eingeordnet: Was euch im Alltag konkret begegnet

Im täglichen Betrieb stehen beim 3i S10 Ultra zwei Dinge im Vordergrund: die hohe Autonomie durch große Tanks und das automatische Wasser-Handling. Das ist besonders angenehm, wenn ihr feste Reinigungspläne nutzt und möglichst selten nachfüllen oder entleeren wollt. Gleichzeitig verlangt das System durch die Station eine gewisse Stellfläche, die ihr im Wohnraum erst einmal sinnvoll finden müsst. Wer diese Rahmenbedingungen erfüllt, bekommt ein Setup, das sich im Idealfall eher wie ein Haushaltsgerät „im Hintergrund“ verhält.

Auch die Navigation spielt im Alltag eine große Rolle: LiDAR und KI sorgen dafür, dass Räume strukturiert abgefahren werden und Hindernisse meist nicht zum Stopper werden. In sehr dunklen Bereichen kann es allerdings zu kurzen Unsicherheiten kommen, was in typischen Wohnungen je nach Lichtverhältnissen unterschiedlich auffällt. Die Schwellenüberwindung bis etwa 24 mm erleichtert den Einsatz in Wohnungen mit Übergängen, zum Beispiel zwischen Räumen oder an Türschwellen. Damit wirkt der Roboter insgesamt auf Mehrraum- und Etagen-Setups ausgelegt.

Hinweis zur Stellfläche der Station

Die Dockingstation ist funktional, aber sichtbar groß und wirkt eher wie ein eigenständiges Haushaltsmodul. Das kann optisch und räumlich ein Nachteil sein, wenn euch ein minimalistischer Look wichtig ist oder ihr nur wenig freie Wandfläche habt. In vielen Haushalten lässt sich das jedoch durch eine kluge Platzierung, etwa in einer Ecke oder nahe eines Abstellbereichs, gut abfedern. Entscheidend ist, dass die Station eben steht und gut erreichbar bleibt.

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Testaufbau und Bewertungsmaßstab

So bewerte ich im Test

  • Verpackung und Unboxing: Stabilität, Vollständigkeit sowie wie gut Gerät und Zubehör geschützt sind.
  • Verarbeitung und Materialqualität: Haptik, Robustheit und erwartbare Haltbarkeit wichtiger Bauteile.
  • Funktionalität: Saug- und Wischleistung im Alltag, Navigation, WaterRecycle™ und Mop-Selbstreinigung.
  • Handhabung und Installation: Aufbau, App-Einrichtung, Steuerlogik und Nutzerfreundlichkeit.
  • Sicherheit und Wartung: Zugänglichkeit von Filtern und Komponenten sowie realistischer Pflegeaufwand.
  • Effizienz: Energie- und Wasserverbrauch, Laufzeit sowie Wartungsintervalle.

Testumgebung und Zeitraum

Ich, Maren Christiansen, teste den 3i S10 Ultra über sieben Tage in meiner Zweizimmerwohnung in Halle. Die Wohnung bildet einen typischen mittelgroßen Haushalt ab: Hartboden, Parkett und ein Teppich im Wohnzimmer. Damit spiegeln die Bedingungen den Alltag vieler Nutzer*innen wider, die Reinigung möglichst unkompliziert neben Beruf und Freizeit organisieren möchten. Im Fokus steht dabei, wie alltagstauglich WaterRecycle™ und die automatische Mop-Pflege tatsächlich sind.

Auspacken: Eindruck und Lieferumfang

Der Karton des 3i S10 Ultra ist stabil und zweckmäßig, fällt durch die große Dockingstation jedoch deutlich voluminöser aus. Roboter und Zubehör liegen sicher in ihren Fächern, der Roboter ist sauber und gut geschützt verpackt. Zum Lieferumfang gehören:

  • Roboter mit montiertem Mop.
  • Große Dockingstation mit WaterRecycle™.
  • Netzkabel und Stromadapter.
  • Ersatz-Moprolle (optional separat erhältlich).
  • Bedienungsanleitung.

Insgesamt ist die Präsentation sachlich und ordentlich, ohne unnötige Spielerei. Durch das Format wirkt die Verpackung weniger kompakt als bei Geräten mit kleinerer Basis. Gleichzeitig passt die Größe zur Station, die eher an eine kleine Haushaltsmaschine erinnert.

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Einrichtung und App-Setup

Für die Installation brauche ich rund 45 Minuten, vor allem wegen App-Kopplung, Kartenerstellung und der Einbindung der WaterRecycle™-Funktion. Der Roboter verbindet sich über die 3i-App mit dem WLAN, parallel wird die Station konfiguriert. Damit ist die Ersteinrichtung etwas anspruchsvoller als bei vielen anderen Geräten, bleibt für technikaffine Nutzer*innen aber gut lösbar. Wenn ihr gern an Einstellungen feilt, bietet das System danach viele Stellschrauben.

Kleinere Schwierigkeiten gibt es bei der WLAN-Verbindung, insbesondere mit älteren Routern im 5-GHz-Bereich. In der Praxis hängt das stark von eurem Netzwerk ab, weshalb es bei moderner Hardware oft weniger auffällt. Zusätzlich braucht die Station einen ebenen, gut zugänglichen Platz mit etwas Freiraum, damit An- und Abfahrt zuverlässig funktionieren. Gerade in kleinen Wohnungen sollte man das vorab einplanen.

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Sieben Tage im Einsatz: Verlauf und Ergebnis

Tage eins bis zwei: Verarbeitung, Lautstärke, erste Läufe

Schon beim Anfassen wirkt der 3i S10 Ultra solide gebaut; die Oberflächen fühlen sich griffig an, und das Gesamtgewicht vermittelt Stabilität. In der Station sitzt der Roboter kompakt und sicher. Die automatische Mop-Selbstreinigung fällt direkt positiv auf, weil sie ohne viel Zutun startet und den Pflegegedanken konsequent umsetzt. Im Minimalmodus liegt der Geräuschpegel bei etwa 55 dB, was im Alltag angenehm ist und den Betrieb auch während der Arbeitszeit möglich macht.

Tage drei bis vier: Navigation, Hindernisse und Teppiche

Die Kombination aus LiDAR und KI arbeitet zuverlässig: Türen, Möbel und typische Hindernisse werden in meinem Test sauber erkannt und meist umfahren. DirtScan™ zeigt seinen Nutzen, weil stärker verschmutzte Bereiche häufiger angesteuert werden und die Reinigung dadurch weniger „gleichförmig“ wirkt. Der Mop hebt sich bei Teppichkontakt automatisch an, und die Saugleistung wird verstärkt; das entspricht dem erwarteten Verhalten im gemischten Haushalt. Bei strukturierten Teppichen bleibt die Tiefenreinigung jedoch ausbaufähig, wobei Material, Florhöhe und Verschmutzungsart dabei einen großen Unterschied machen können.

In sehr dunklen Zonen stockt die Navigation gelegentlich minimal. Das wirkt im Test eher wie ein kurzer Moment der Orientierung als ein echtes Problem und kann stark davon abhängen, wie euer Raum geschnitten ist und wie viel Restlicht vorhanden ist. Praktisch ist die Schwellenüberwindung bis rund 24 mm, weil sie Übergänge im Alltag spürbar erleichtert. Für Wohnungen mit mehreren Bereichen oder kleineren Kanten ist das ein klarer Pluspunkt.

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Tage fünf bis sechs: Wasser, Mop und Energiebedarf

Bei einer mittleren Luftfeuchte von etwa 45 % liefert WaterRecycle™ in meinem Umfeld zuverlässig Wasser nach. Gleichzeitig fällt der Strombedarf der Station im aktiven Modus der Wasseraufbereitung auf: Er liegt bei bis zu 500 W. Das ist im Vergleich zu einfacheren Stationen hoch, kann sich aber je nach Nutzungsmuster relativieren, wenn ihr dafür seltener manuell eingreift und der Roboter insgesamt planbarer arbeitet. Entscheidend ist, wie oft die Aufbereitung tatsächlich läuft und wie ihr eure Reinigungspläne setzt.

Die Mop-Rolle reinigt sich ordentlich, doch bei stark verkrusteten Flecken, etwa angetrockneten Kaffeeresten, sind mehrere Durchgänge nötig, um sichtbare Rückstände zu reduzieren. Das lässt sich in vielen Fällen durch passende Einstellungen oder ein wiederholtes Wischen ausgleichen, hängt aber stark von Fleckenart und Untergrund ab. Positiv ist das automatische Trocknen, weil es Geruchsbildung vorbeugt und die Nutzungsdauer unterstützt. Insgesamt ist die Wischleistung gut, erreicht jedoch nicht das Niveau von warmwasserbasierten Konzepten, die je nach System tiefer in Fugen und Ritzen arbeiten können.

Tag sieben: Alltagstauglichkeit als Gesamtbild

Im Alltag überzeugt der 3i S10 Ultra vor allem durch seine Autonomie: große Behälter, seltene Wartungsgriffe und ein insgesamt gut durchdachtes Station-Konzept. Die App bietet viele Einstellmöglichkeiten, wirkt für weniger techniknahe Nutzer*innen aber etwas komplex. Mit etwas Eingewöhnung lässt sich das meist gut beherrschen, wobei eure Erfahrung mit Smart-Home-Apps eine Rolle spielt. Die Sprachsteuerung über Alexa und Google Assistant läuft in meinem Test stabil.

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Einordnung aus Tester*innen-Sicht

Die Kombination aus WaterRecycle™ und automatischer Mop-Reinigung fühlt sich im täglichen Ablauf wie ein spürbarer Schritt nach vorn an, weil typische Routinearbeiten deutlich seltener anfallen. Auch die Saugleistung wirkt kräftig und ist für Familienhaushalte klar ausreichend. Gleichzeitig solltet ihr die Wohnsituation realistisch einbeziehen, denn die Station benötigt Platz und die Teppich-Tiefenreinigung ist nicht in jeder Situation gleich stark. Je nach Teppichtyp und Erwartung kann das im eigenen Haushalt stärker oder weniger stark ins Gewicht fallen.

„Die Wasser-Recycling-Technologie fällt im Alltag positiv auf und senkt den Aufwand beim Nachfüllen deutlich.“

„Die App ist funktionsreich, kann für Einsteiger*innen aber zunächst überladen wirken.“

Unterm Strich verbindet das Gerät eine echte Innovation mit klassischer Robotik, zeigt aber auch, dass einzelne Ergebnisse von Umgebung und Nutzung abhängen. Gerade Luftfeuchte, Bodenarten und Verschmutzungsprofile beeinflussen, wie stark die Vorteile im eigenen Alltag sichtbar werden. Wer das berücksichtigt, kann die Stärken gezielt ausspielen. So entsteht ein insgesamt stimmiges Bild ohne Überraschungen in die eine oder andere Richtung.

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Erfahrungen anderer: Verdichtete Außenperspektive

Zusammengefasste Erfahrungen aus Nutzertests und Expert*innenbewertungen bestätigen vor allem die Kombination aus Saugkraft und Wasserautonomie. Häufig genannt werden die langen Wartungsintervalle durch den großen Staub- und Wassertank, was den freihändigen Betrieb bis zu 60 Tage unterstützen soll. Ebenso wird die Navigation mit zuverlässiger Hinderniserkennung regelmäßig positiv hervorgehoben. Damit entsteht ein Bild, das gut zu einem Alltag passt, in dem Reinigung planbar und wenig aufwendig sein soll.

Mehrere Erfahrungsberichte betonen, dass WaterRecycle™ und die selbstreinigende Mop-Rolle den Aufwand im Betrieb deutlich senken. Gleichzeitig werden die umfangreiche App-Steuerung und Schwächen bei sehr hartnäckigen, eingetrockneten Flecken als Punkte genannt, die nicht jede Person gleich bewertet. Auch die Orientierung in sehr dunklen Bereichen wird gelegentlich als ausbaufähig beschrieben. In der Praxis hängt das jedoch stark davon ab, wie eure Räume beleuchtet sind und welche Fleckenarten im Haushalt typischerweise entstehen.

Diese externen Erfahrungen passen weitgehend zu meinem eigenen Testbericht und stützen die Einschätzung, dass das Gerät im Alltag viel Komfort liefern kann. Gleichzeitig bleibt es ein Premiumprodukt, dessen Nutzen sich vor allem dann auszahlt, wenn ihr die Autonomie-Funktionen wirklich ausreizt. Wer eher selten wischt oder kaum Schmutz im Haushalt hat, spürt die Vorteile möglicherweise weniger stark. Insgesamt ergibt sich ein konsistentes Gesamtbild.

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FAQ aus dem Testalltag: häufige Fragen zum 3i S10 Ultra

Wie gut reinigt der 3i S10 Ultra angetrocknete Flüssigkeitsflecken auf Hartboden?

Der 3i S10 Ultra nutzt einen rotierenden UltraReach™-Mopp mit 330 U/min, der bei frischen bis leicht angetrockneten Flecken überzeugende Ergebnisse liefert. Bei stark eingetrockneten Rückständen bleiben jedoch häufig Reste zurück, sodass mehrere Durchgänge sinnvoll sind. Das liegt nicht zuletzt daran, dass manche Flecken eine längere Einwirkzeit oder mehr mechanischen Druck benötigen. Die konstante Wasserversorgung hilft dabei, erreicht aber naturgemäß Grenzen.

Was verändert WaterRecycle™ beim Wasserverbrauch im Haushalt?

WaterRecycle™ reduziert die manuelle Wasserbefüllung deutlich, weil Abwasser destilliert und erneut verwendet wird und zusätzlich Luftfeuchtigkeit zur Wassergewinnung beiträgt. In feuchten Umgebungen kann das System bis zu einen Liter Wasser pro Tag erzeugen, was den Nachfüllbedarf senkt. Gleichzeitig steht dem ein höherer Energieeinsatz für die Aufbereitung gegenüber. Welche Bilanz ihr im Alltag spürt, hängt daher von Luftfeuchtigkeit und Nutzungsintensität ab.

Wie zuverlässig klappt der Wechsel zwischen Teppich und Hartboden?

Die Teppicherkennung arbeitet zuverlässig: Bei Teppichkontakt hebt der Mop an, und die Saugleistung wird verstärkt. Schwellen bis ungefähr 24 mm werden im Test ohne Probleme überwunden, was Übergänge im Haushalt erleichtert. Bei hochflorigen oder sehr strukturierten Teppichen ist die Tiefenreinigung nicht immer auf dem gleichen Niveau wie auf Hartboden. Je nach Teppichmaterial kann das aber erwartbar sein und fällt nicht in jedem Zuhause gleich stark auf.

Wie bewegt sich der Roboter in engen Möbelbereichen und entlang von Kanten?

Durch LiDAR und KI findet der 3i S10 Ultra auch in engeren Bereichen meist präzise Wege und umgeht Hindernisse wie Kabel überwiegend sicher. In sehr engen Passagen kommt es vereinzelt zu leichtem Verhaken. Das bleibt im Test jedoch eher eine kleine Unterbrechung als ein echter Abbruch und hängt stark davon ab, wie eng Möbel gestellt sind. Insgesamt wirkt die Navigation für die meisten Wohnumgebungen ausreichend souverän.

Wie wirkt sich die App auf die tägliche Nutzung aus?

Die App bietet unter anderem 3D-Kartierung, Zonenplanung und Sprachsteuerung über Alexa und Google. Das schafft Flexibilität, erfordert aber etwas Einarbeitung, weil viele Optionen verfügbar sind. Bei instabilem WLAN kann die Verbindung gelegentlich abbrechen, was die Bedienung kurzfristig erschwert. Mit stabilem Netz und etwas Routine lässt sich der Funktionsumfang jedoch gut nutzen.

Eignet sich der 3i S10 Ultra für Haustierhaushalte?

Für Haushalte mit Tieren ist das Gerät gut geeignet: Die Anti-Verhedderungs-Hauptbürste und die hohe Saugleistung nehmen Haare zuverlässig auf. Die große Staubkapazität senkt die Häufigkeit des Entleerens und passt damit zu typischen Tierhaushalten. Auch die Navigation kommt mit alltäglichen Hindernissen gut zurecht. Wie stark ihr den Vorteil merkt, hängt natürlich davon ab, wie viele Tiere bei euch leben und wie viel Fellwechsel anfällt.

Wie gut erreicht der Roboter Bereiche unter Möbeln?

Mit einer Höhe von 11,2 cm kommt der Roboter unter viele Möbel, aber nicht unter sehr niedrige. Seitenbürsten und der ausziehbare UltraReach™-Mopp unterstützen die Kantenreinigung. Die Eckenreinigung wird als durchschnittlich eingeordnet, was in vielen Wohnungen üblich ist und je nach Möblierung unterschiedlich auffällt. Wenn ihr viele sehr niedrige Möbel habt, sollte man das vorab berücksichtigen.

Wie hoch ist der Stromverbrauch im Vergleich zu Standardrobotern?

Durch die Wasseraufbereitung in der Station liegt der Energiebedarf insgesamt höher als bei klassischen Robotern ohne diese Funktion. Für die Aufbereitung sind im aktiven Modus bis zu 500 W genannt; im normalen Saugbetrieb bewegt sich das System ebenfalls über dem Durchschnitt. Das kann sich im Haushalt bemerkbar machen, wird aber teilweise durch die hohe Autonomie und selteneren manuellen Aufwand relativiert. Am Ende hängt es davon ab, wie intensiv ihr die Funktionen nutzt.

Welche Punkte werden von Nutzer*innen am häufigsten kritisch genannt?

Häufig genannt werden die komplexe App-Bedienung, die nur teilweise überzeugende Leistung bei stark eingetrockneten Flecken, der hohe Energiebedarf der Station und der Platzbedarf der Dockingstation. Diese Punkte treffen jedoch nicht jede Person gleich, weil Wohnraum, Bodenarten und Erwartungshaltung stark variieren. Wer technikaffin ist und genügend Stellfläche hat, empfindet manches davon weniger als Einschränkung. Umgekehrt können enge Wohnungen oder seltene Wischbedarfe die Prioritäten verschieben.

Welche Rolle spielt die Luftfeuchtigkeit für WaterRecycle™?

Damit WaterRecycle™ effizient Wasser erzeugt, ist eine Luftfeuchtigkeit von ungefähr 40 % oder mehr hilfreich. In sehr trockenen Räumen sinkt die Leistung, sodass ihr früher Wasser nachfüllen müsst. An feuchten Tagen kann das System bis zu einen Liter pro Tag erzeugen und die kontinuierliche Reinigung unterstützen. Wie stark ihr das merkt, hängt daher stark vom Klima in euren Räumen ab.

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Die Marke hinter dem Gerät: 3i in Kürze

3i ist eine Smart-Home-Marke aus dem Technologiekonzern Shenzhen Picea Robotics Co., Ltd. Der Fokus liegt auf automatisierten Reinigungslösungen, bei denen Nachhaltigkeit und Bedienkomfort eine zentrale Rolle spielen. Seit der Übernahme des amerikanischen Robotik-Pioniers iRobot im Jahr 2025 baut das Unternehmen seine Position am Markt weiter aus. Damit verbindet 3i eigene Entwicklungen mit einer breiteren Robotik-Expertise im Hintergrund.

Das Leitbild von 3i zielt darauf, Hausarbeit durch smarte Automatisierung zu vereinfachen und dabei Ressourcen zu schonen. Technologien wie WaterRecycle™ und kombinierte Saug- und Wischsysteme sind dafür typische Bausteine im Portfolio. Gleichzeitig wird sichtbar, dass Software und App noch Entwicklungspotenzial haben. Das ist im Alltag vor allem dann relevant, wenn ihr eine besonders intuitive Bedienung erwartet.

Neben dem S10 Ultra führt 3i weitere Robotermodelle, die unterschiedliche Preisbereiche abdecken. Damit richtet sich die Marke nicht nur an ein einziges Nutzungsprofil. Für den S10 Ultra bleibt das zentrale Thema jedoch eindeutig die möglichst autonome Bodenpflege. Genau daran muss er sich im Alltag messen lassen.

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Schlussfazit

Der 3i S10 Ultra verbindet innovative Technik mit Funktionen, die vor allem in großen Haushalten einen praktischen Nutzen haben. Besonders WaterRecycle™ und die automatische Mop-Selbstreinigung reduzieren manuelle Wartung spürbar und verlängern die Phasen, in denen ihr euch nicht kümmern müsst. Hohe Saugleistung und präzise Navigation unterstützen eine gründliche Reinigung. Gleichzeitig bleibt bei Teppichen in der Tiefe noch Potenzial, was je nach Teppichtyp und Verschmutzung unterschiedlich relevant ist.

Preislich liegt der 3i S10 Ultra bei etwa 1.100 € und damit im Premiumsegment. Er passt besonders zu technikaffinen Nutzer*innen, die Automatisierung, Zeitpläne und lange Wartungsintervalle wirklich nutzen möchten. Wer wenig Platz hat oder sehr einfache Anforderungen verfolgt, kann die große Station und die komplexe App eher als Einschränkung erleben, wobei das stark vom individuellen Wohnkonzept abhängt. Insgesamt wirkt das Gerät wie ein konsequent auf Autonomie gebautes System, das im passenden Umfeld seine Stärken ausspielt.

Empfohlen ist der 3i S10 Ultra vor allem für Familien, Mehrstöcker und Tierhaushalte, die bewusst in ein innovatives und wartungsarmes Reinigungssystem investieren möchten.

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