Harter Rückschlag für die SVG Lüneburg im eigenen Wohnzimmer.
Bittere Klatsche im FinaleLüneburg verliert CEV-Pokal-Hinspiel gegen Piacenza klar mit 0:3

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SVG-Libero bei einer Abwehraktion.
Das war ein Schlag ins Kontor für die Volleyball-Cracks von SVG Lüneburg! Im Hinspiel des CEV-Pokal-Finales musste sich der deutsche Pokalsieger dem italienischen Spitzenteam Gas Sales Bluenergy Piacenza deutlich mit 0:3 (24:26, 22:25, 16:25) beugen.
Dabei sah es vor 3.200 begeisterten Fans in der restlos ausverkauften LKH-Arena zunächst so vielversprechend aus. Im ersten Satz legten die „Lüne-Hünen“ einen Blitzstart hin und führten schon mit 14:9. Aber die Italiener, welche im Viertelfinale schon den deutschen Meister, die BR Volleys aus der Hauptstadt Berlin, aus dem Turnier gekegelt hatten, bissen sich zurück. Beim Spielstand von 24:23 hatten sie auf einmal Satzball und machten den Deckel eiskalt drauf.
Lüneburg gibt zwei Mal eine klare Führung aus der Hand
Ein Déjà-vu, das sich im zweiten Durchgang wiederholen sollte. Es war beinahe eine Blaupause des ersten Satzes: Erneut erarbeitete sich die Formation von Trainer Stefan Hübner einen komfortablen Vorsprung, diesmal sogar von 18:12. Doch wieder ließen sie Piacenza zurück in die Partie finden.
Danach war der Kampfgeist der Lüneburger gebrochen, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Im dritten Satz konnten die Gastgeber nichts mehr entgegensetzen und Piacenza machte nach rund 90 Minuten direkt mit dem ersten Matchball den deutlichen Triumph perfekt.
Jetzt gilt der Fokus der deutschen Meisterschaft
Für die Norddeutschen ist es die zweite Teilnahme an einem Finale im CEV-Pokal nach dem Jahr 2024, als sie gegen den polnischen Verein Resovia Rzeszow den Kürzeren zogen. Um die Hoffnung auf den Titelgewinn am Leben zu halten, benötigt die SVG im Rückspiel am kommenden Mittwoch (20.00 Uhr) einen 3:0- oder 3:1-Sieg, um einen alles entscheidenden Golden Set zu erzwingen.
Bevor es aber dazu kommt, wartet schon das nächste wichtige Spiel: Am Sonntag (18.00 Uhr/Dyn) möchten die Lüneburger bei den SWD Powervolleys Düren den Einzug in das Finale um den Titel der deutschen Meisterschaft sichern. Das erste Aufeinandertreffen der „Best of Three“-Halbfinalserie hatte die Hübner-Mannschaft mit 3:0 für sich entschieden. (red)
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