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VierschanzentourneeDeutsche Springer ohne Chance beim Sieg von Kubacki

Dawid Kubacki jubelt über seinen Sieg beim Vierschanzentournee-Springen in Innsbruck.

Hat den Sieg bei der Vierschanzentournee weiter im Blick: Der Pole Dawid Kubacki siegte am Mittwoch (3. Januar) beim dritten Springen im österreichischen Innsbruck.

Während Dawid Kubacki bei der Vierschanzentournee mit dem Sieg in Innsbruck seine Chancen auf den Gesamtsieg zumindest leicht verbessert hat, sprangen die deutschen Starter am Bergisel nur hinterher.

Der polnische Skispringer Dawid Kubacki hat mit einem Sieg in Innsbruck für etwas Spannung bei der 71. Vierschanzentournee gesorgt. Der Zweite der Gesamtwertung gewann am Bergisel vor dem bisherigen Dominator Halvor Egner Granerud aus Norwegen und dem Slowenen Anze Lanisek. Philipp Raimund landete als bester Deutscher auf dem 13. Rang.

Kubacki flog auf 127,0 und 133,0 m und holte seinen fünften Saisonsieg. Im Kampf um den Goldenen Adler verkürzte der Olympia-Dritte Kubacki seinen Rückstand auf Granerud von 26,8 auf 23,3 Punkte. Andreas Wellinger fiel durch seinen 18. Rang in der Gesamtwertung auf den achten Platz zurück.

Vierschanzentournee: DSV-Adler spielen vorne keine Rolle

Die DSV-Adler hatten in Abwesenheit von Karl Geiger erneut nichts mit dem Ausgang zu tun. Hinter Raimund, der das beste Ergebnis seiner Karriere feierte, blieb auch Wellinger hinter den Erwartungen zurück. Erstmals seit 2016/17 droht den DSV-Adlern somit eine Tournee ohne einen Podestplatz bei einem Tagesspringen.

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„Es geht gerade sehr zäh, uns fehlen ein paar Meter. Die müssen wir im Laufe der Zeit finden, aber das geht nicht so schnell“, sagte Bundestrainer Stefan Horngacher in der ARD. Nehmen Sie hier an der EXPRESS.de-Umfrage teil:

Der zuletzt formschwache Markus Eisenbichler (Siegsdorf) schaffte es erstmals bei dieser Tournee in den zweiten Durchgang, der sechsmalige Weltmeister durfte mit dem 22. Rang halbwegs zufrieden sein. Eine ordentliche Leistung zeigten Constantin Schmid (Oberaudorf) und Pius Paschke (Kiefersfelden) auf den Positionen 26 und 28.

Stephan Leyhe (Willingen), 2019 noch Vierter in Innsbruck, schied dagegen ebenso wie Titelverteidiger Ryoyu Kobayashi (Japan) nach dem ersten Durchgang aus. Der deutsche Hoffnungsträger Geiger war am Dienstag völlig überraschend schon in der Qualifikation gescheitert. (sid)