Mega-Ärger in New York! Jelena Ostapenko reagiert auf Sticheleien und zelebriert ihren Erfolg mit einem Wut-Schrei.
Mega-Zoff bei US OpenCoach verspottet Gegnerinnen – Handshake verweigert

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Jelena Ostapenko und Hsieh Su‑wei ärgerten sich bei den US Open mit dem gegnerischen Coach herum.
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Die ganze Anspannung entlädt sich bei Jelena Ostapenko. Unmittelbar nach dem entscheidenden Punkt fixiert die Lettin die gegnerische Bank und brüllt den Coach an. Eine heftige Reaktion nach einer aufgeheizten Doppel-Partie zusammen mit Hsieh Su-wei (Taiwan) gegen das Duo Maya Joint (Australien) und Chan Hao-ching (Taiwan).
Was war der Auslöser für diesen Wutanfall? Ostapenko und ihre Doppel-Partnerin Hsieh fühlen sich durch den Coach der Kontrahentinnen extrem gestört. Der Vorwurf: unfaires Benehmen und verächtliche Bemerkungen, die weit über übliche Unterstützung hinausgingen. Das berichtet „Daily Mail“.
„Die machen das nur, weil sie so viel schlechter sind als wir“
Beim Spielstand von 4:1 für Joint und Chan beschwerte sich Hsieh beim Stuhlschiedsrichter. Ihr zufolge wurden die Bemerkungen auf Chinesisch gemacht. Ostapenko erklärte: „Der redet nur Scheiße, er feuert nicht an.“
Sie setzte noch einen drauf und beschuldigte die Gegenseite der gezielten Provokation: „Die machen das, weil sie wissen, dass sie uns nicht schlagen können, weil sie so viel schlechter sind als wir.“ Anschließend deutete sie zur Box der Kontrahentinnen und verlangte: „Wenn er das nochmal macht, ruf den Supervisor.“
Die beiden Spielerinnen verlangten vom Referee, eine Person aufzutreiben, die die Sprache beherrscht, um die Beschimpfungen nachzuweisen.
Im Anschluss an die durch die Diskussion bedingte längere Unterbrechung gaben Ostapenko und Hsieh auf dem Court ihre Antwort. Sie drehten das Match und siegten mit 6:4 und 6:4. Die beiden Taiwanesinnen Hsieh und Chan verweigerten sich anschließend am Netz gegenseitig den eigentlich üblichen Handschlag. Die beiden sollen schon seit Längerem überhaupt nicht gut aufeinander zu sprechen sein. Ostapenko schüttelte trotz ihres Wut-Schreis dagegen beiden Gegnerinnen die Hand.
Im Anschluss an die Partie erläuterte Ostapenko den Zwischenfall detaillierter. „Nach jedem leichten Fehler, den wir gemacht haben, haben sie geklatscht und geschrien, was im Doppel nicht sehr üblich ist“, äußerte sie. Es sollen spöttische Bemerkungen wie „wunderschöner Schlag“ auf Chinesisch gefallen sein. Hsieh hatte die Äußerungen für ihre lettische Kollegin übersetzt.
„Ich respektiere alle Spieler, aber ich habe das Gefühl, dass solche Dinge manchmal mit Absicht gemacht werden“, so Ostapenko, die im Einzel, Doppel und Mixed jeweils einen Grand-Slam-Titel gewonnen hat. Allerdings erreichten die Provokationen das genaue Gegenteil. Der Ärger habe sie zusätzlich motiviert. „Solche Dinge pushen mich noch mehr. Dann sage ich mir: ‚Ich werde dieses Match nicht verlieren. Ich kann auf dem Platz sterben, aber ich werde dieses Match nicht verlieren.‘“ (red)
