Was für ein Hammer in Wimbledon! Die Top-Favoritin ist draußen. Ihre Bezwingerin machte schon vor dem ersten Aufschlag von sich reden.
Osaka schockt WimbledonNummer 1 fliegt raus und will sich „nur noch betrinken“

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Aryna Sabalenka ist in Wimbledon im Achtelfinale ausgeschieden.
Die Grand-Slam-Saison ist für Aryna Sabalenka (28) ein einziges Drama. Beim legendären Rasenturnier in Wimbledon war für die Weltranglistenerste schon in der Runde der letzten 16 Schluss.
Gegen Naomi Osaka (28) aus Japan gab es eine herbe 2:6, 6:7-Pleite. Ihre Unglücksserie bei den wichtigsten Events geht damit weiter.
Frust-Beichte: Sabalenka will Niederlage ertränken
Osaka sorgte bereits vor dem Match für mächtig Aufsehen. Sie kam in einem schneeweißen Kimono auf den Platz – eine Erscheinung, die ihre Reihe von extravaganten Looks bei den großen Turnieren fortsetzt.
„Über Kleidung kann ich mich ausdrücken“, hatte sie in Paris erläutert. Mit dem Kimono wolle sie ihre japanischen und haitianischen Wurzeln ehren. Das berichtet „Bild“.
Die Idee für den Kimono hatte Osaka nach eigenen Angaben auch durch einen ihrer Favoriten auf der Leinwand: „Ich liebe ‚Kill Bill‘. Ich erinnerte mich, wie ich mich in Lucy Lius Charakter verliebte. Sie hat einen weißen Kimono“.
Die Show vor der Partie beeinträchtigt ihre Konzentration offensichtlich nicht. Nach einer Pause aufgrund psychischer Schwierigkeiten kam sie 2024 zurück und knüpft langsam wieder an frühere Erfolge an, als sie jeweils doppelt bei den Australian und US Open triumphierte.
Die besiegte Sabalenka war nach dem Spiel sichtlich frustriert und nahm kein Blatt vor den Mund. Mit einem gezwungenen Lächeln meinte sie: „Ich möchte einfach gehen, mich total betrinken, Tennis vergessen und versuchen, besser in Form zu kommen.“ Gleichzeitig würdigte sie die Leistung ihrer Kontrahentin: „Sie hat mich überwältigt. Ich hatte das Gefühl, dass es ein unglaubliches Niveau von ihr war.“
Für Sabalenka ist dies der weitere Dämpfer in einer völlig missratenen Grand-Slam-Saison. In Melbourne verlor sie das Endspiel der Australian Open gegen Elena Rybakina (27). Bei den French Open in der französischen Hauptstadt scheiterte sie bereits im Viertelfinale an Diana Shnaider (22) aus Russland. (red)
