Mega-Enttäuschung für Deutschlands Tennis-Hoffnung! Ihr Traum vom Wimbledon-Sieg im Einzel zerplatzt nach einem Wurf des Schlägers.
Wut-Ausbruch in WimbledonDeutsches Tennis-Talent (15) nach Schlägerwurf disqualifiziert

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Ida Wobker hat den Ball im Visier – in Wimbledon hat sie für einen Eklat gesorgt.
Die ganze Wut musste raus, aber die Art und Weise war fatal! Der Traum vom Junioren-Wettbewerb in Wimbledon fand für die deutsche Nachwuchsspielerin Ida Wobker (15) ein jähes Ende.
Während ihrer Auftaktpartie gegen Maria Valentina Pop (16) aus Rumänien überkam sie nach einer ihrer vermutlich schwächsten Leistungen die blanke Verzweiflung. Bei einem Spielstand von 0:6, 5:5 und 0:40 aus ihrer Perspektive, direkt nach ihrem 44. vermeidbaren Fehler, pfefferte sie ihren Schläger auf den Boden von Court 11.
Spielabbruch nach langer Warterei – Tränen bei Wobker
Das Spielgerät kam aber nicht zur Ruhe: Vom Boden prallte es direkt in einen glücklicherweise unbesetzten Publikumsbereich. Zwar kam keine Person zu Schaden, doch die Folgen waren drastisch und eindeutig. Das Regelwerk ist hier unerbittlich und wurde den jungen Spielerinnen im Vorfeld klargemacht: Sobald ein Schläger so den Court verlässt, ist das Turnier sofort beendet. Das berichtet „bild.de“.
Danach herrschte eine nervenaufreibende Stille auf dem kleinen Nebencourt. Der Unparteiische stoppte das Spiel umgehend, griff zum Telefon und rief die Oberschiedsrichterin. Sie ging zu der Stelle, wo das Racket gelandet war, und vergewisserte sich, dass niemand im Publikum getroffen wurde. Selbst die Balljungen und -mädchen blieben auf dem Spielfeld, als die Verantwortlichen über Funk die Lage besprachen.
Es dauerte quälend lange zehn Minuten, bis der Supervisor den Platz betrat. Nach einer kurzen Unterhaltung mit dem Stuhlschiedsrichter wurde die finale Entscheidung verkündet: Spielabbruch, Wobker ist raus. Ihre Mentorin, die frühere Tennis-Bundestrainerin Barbara Rittner (53), welche den Schläger noch fangen konnte, war sichtlich geschockt.
Rittner sagte gegenüber der Bild: „Es war ganz unglücklich. Eigentlich ist sie null aggressiv.“ Die junge Athletin aus der Nähe von Osnabrück, die bereits mit 14 Jahren in der Weltrangliste auftauchte, war völlig aufgelöst.
Rittner schilderte die Situation: „Es ist todtraurig. Ich war dann mit ihr auch im Schiedsrichter-Büro. Sie hat nur geweint und schämt sich sehr. Aber sie wird daraus lernen.“ Ein winziges Trostpflaster gibt es für die aktuelle Nummer 689 der Rangliste dennoch: Im Doppel-Wettbewerb kann sie an der Seite ihrer Partnerin Denisa Zoldakova (18) starten. (red)
