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„Wäre ein Schlag ins Gesicht“ Trotz Einreiseverbot: Nicht-geimpfter Novak Djokovic will Australian Open spielen

Tennis-Star Novak Djokovic setzt an zum Aufschlag.

Tennis-Star Novak Djokovic bei den Astana Open am 9. Oktober 2022 in Kasachstan.

Novak Djokovic will im kommenden Jahr trotz eines Einreiseverbots bei den Australien Open spielen. Der Tennis-Star musste Anfang dieses Jahres aufgrund seines Ungeimpften-Status das Land verlassen.

Tennis-Star Novak Djokovic (35) will im kommenden Jahr bei den Australian Open mitspielen. Das kündigte Turnierchef Craig Tiley am Mittwoch (12. Oktober 2022) an. Es liege an dem Serben selbst, „die Situation“ mit der Regierung zu klären, denn der 35-Jährige wurde mit einem dreijährigen Einreiseverbot für das Land belegt.

Der nicht gegen Covid-19 geimpfte Djokovic hatte Australien nach seiner Einreise zu den Australian Open im Januar dieses Jahres nach einem Rechtsstreit wieder verlassen müssen. 

Tennis: Djokovic-Rückkehr obliegt der australischen Regierung

Tiley habe mit dem Serben beim Laver Cup über die Situation gesprochen, erklärte er der Zeitung „The Age“: „Er sagte, dass er natürlich gerne nach Australien zurückkommen würde, aber er weiß, dass die Entscheidung letztlich bei der Bundesregierung liegt.“ Die langjährige Nummer eins der Weltrangliste habe „diesen Standpunkt akzeptiert“.

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Kritik für eine mögliche Sonderbehandlung des neunmaligen Turniersiegers kommt von der Oppositionspolitikerin Karen Andrews (62), die zum Zeitpunkt der Abschiebung Djokovics Innenministerin war.

„Es wäre ein Schlag ins Gesicht für die Menschen in Australien, wenn Novak Djokovic plötzlich wieder ins Land gelassen wird, nur weil er ein hochrangiger Tennisspieler ist“, sagte Andrews dem Radiosender, „ABC“.

Djokovic verpasste in diesem Jahr neben den Australian Open auch die US Open im August, weil er ungeimpft nicht in die USA einreisen durfte. 

Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres in Melbourne (16. bis 29. Januar 2023) sind zudem Russen und Belarussen als neutrale Athleten spielberechtigt, kündigte Tiley an. Die Sportlerinnen und Sportler dürfen Russland und Belarus wegen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine aber nicht durch offizielle Logos oder Fahnen repräsentieren.(dpa)

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