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„Fuck off!“Tennis-Star Sabalenka frustriert nach Final-Pleite

Zuerst ging das Spiel flöten, danach die Fassung. Aryna Sabalenka sorgte nach dem Endspiel der US Open mit einem Wutanfall für einen handfesten Skandal.

Was für ein bitterer Abend für Aryna Sabalenka (28)! Sie unterlag im Endspiel der US Open ihrer Gegnerin Elena Rybakina (27) mit 4:6, 7:5 und 2:6 in drei Sätzen. Eine zweifach schmerzliche Erfahrung, da sie schon am Donnerstag ihre Spitzenposition in der Weltrangliste an Rybakina abgeben musste.

Die Gefühle kochten dann vollständig über, noch bevor die Siegerzeremonie begann. Statt wie gewohnt auf der Bank auszuharren, eilte eine sichtlich aufgebrachte Sabalenka zu ihrem Team. Dort geriet sie ins Visier einer TV-Kamera, woraufhin sie explodierte.

Sabalenka als schlechte Verliererin

Sie machte mit einer zornigen Geste und dem klaren Ausruf „Fuck off“ klar, dass man sie nicht filmen solle – Aufnahmen davon kursierten schnell in den sozialen Medien. Das berichtet „Bild“.

Ihre schlechte Stimmung ließ sie auch die Zuschauer bei der folgenden Ansprache spüren, als sie zugab: „Eigentlich habe ich keine Lust, eine Rede zu halten.“

Sabalenka reagierte ungewohnt genervt auf die Niederlage, deutlich anders als noch bei vorigen Pleiten. Nach dem Ausscheiden im Achtelfinale von Wimbledon gegen Naomi Osaka (28) hatte sie die Lage noch humorvoll gemeistert und gewitzelt: „Ich will mich jetzt nur noch betrinken.“

In New York präsentierte sie sich hingegen empfindlich und alles andere als souverän. Bereits im Laufe des Wettbewerbs pflaumte sie einen Journalisten an, der nach den zahlreichen Partys vor Turnierbeginn fragte, ohne ihr dabei etwas unterstellt zu haben.

Für Sabalenka wird es an der Weltspitze enger, ihre vormalige Vormachtstellung ist fürs Erste dahin. Rybakina ist nicht die einzige Konkurrentin, die ihr zu schaffen macht. Auch Athletinnen wie Coco Gauff (22) und Jessica Pegula (32) haben den Thron im Visier, und mit Iva Jovic (18) schiebt schon das nächste Ausnahmetalent kraftvoll nach. (red)

Weitere Aufeinandertreffen der beiden Spitzen-Athletinnen sind schon fest eingeplant. Im Herbst folgen die WTA-Finals in Indian Wells, und im Januar steht in Australien womöglich die nächste gewaltige Grand-Slam-Auseinandersetzung an. Man kann nur hoffen, dass Sabalenka dann ihre Emotionen besser kontrollieren kann. (red)

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