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Finalistin ohne GeldTennis-Star kann Hotel nicht zahlen – trotz Millionen-Preisgeld

French Open

Copyright: Thibault Camus/AP/dpa

Was passiert in Paris mit Maja Chwalinska?

Kein Sponsor, kein Geld: Tennis-Star im Hotel-Drama

Maja Chwalinska (24), die Sensations-Finalistin, lebt im Rahmen der French Open ihren persönlichen Tennis-Traum. Ihre ständig wechselnden Outfits sind dabei aber kein modisches Statement, sondern haben einen ernsten finanziellen Hintergrund.

„Eigentlich gibt es keine Geschichte. Ich werde nicht gesponsert, also ist das wohl die ganze Geschichte“, erklärte die Polin nach ihrem Halbfinal-Triumph über Diana Schnaider aus Russland mit einem Lächeln. Sie ahnt: Nach diesem Sandplatz-Wahnsinn in Paris wird sich das ändern.

Preisgeld-Wende nach Hotel-Drama in Paris

Dieses bewegende Tennis-Märchen und die sympathische Ausstrahlung der Athletin lassen sich hervorragend vermarkten. Ihre komplette finanzielle Situation dürfte sich durch den unglaublichen Lauf, der in der Qualifikation begann und sie bis ins Finale führte, radikal verbessern. Sammelte Chwalinska in ihrer gesamten Laufbahn bis zum Start des Turniers circa 742.000 Euro an Prämien, so sind ihr bei Roland Garros schon jetzt 1.400.000 Euro gewiss.

Und bei einem Sieg im Endspiel am Samstag gegen Mirra Andrejewa, die deutlich favorisierte Russin, würde sich ihre Prämie sogar auf 2.800.000 Euro verdoppeln. Die Sache hat allerdings einen Haken: Die Gewinnsummen werden erst nach Turnierende überwiesen.

Das führte nach ihrem Achtelfinal-Erfolg über die Griechin Maria Sakkari zu einem echten Unterkunfts-Problem. Die Nummer 114 der Weltrangliste musste unerwartet für eine weitere Woche eine Bleibe im sündhaft teuren Paris organisieren. Sie gab zu, zu hoffen, dass es noch freie Zimmer gäbe und sie auch „genug Geld“ dafür habe.

Polnischer Sponsor springt für Hotelkosten ein

Ein Förderer aus Polen übernahm letztendlich die Ausgaben für das Hotel. Dafür sei sie „sehr dankbar“, äußerte die Polin und ergänzte: „Ansonsten konzentriere ich mich voll und ganz auf Tennis, und alles Weitere ergibt sich nach dem Turnier.“

Chwalinska, die in ihrer Vergangenheit mit Verletzungen und auch einer depressiven Phase rang, ist in Paris erst die zweite Qualifikantin, die es in ein Grand-Slam-Endspiel geschafft hat. Dieses Kunststück war zuvor nur Emma Raducanu während der US Open 2021 geglückt – die Britin konnte damals sogar den Titel mit nach Hause nehmen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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