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„Fühle große Angst“ Stalker belästigt Tennis-Jungstar: Dreiste Aktion wird ihm zum Verhängnis

Emma Raducanu lächelt während ihres Zweitrunden-Matches bei den Australian Open

Emma Raducanu, hier bei ihrem Zweitrunden-Match der Australian Open am 20. Januar 2022 gegen Danka Kovinić, wurde von einem Stalker belästigt.

Seit ihrem Sensations-Sieg bei den US Open 2021 kennt sie jeder Tennis-Fan: Doch nun wurde der britische Shooting-Star Emma Raducanu Opfer eines Stalkers.

Sie hat ein bezauberndes Lächeln und spielt bezauberndes Tennis: Seit ihrem Sensations-Sieg bei den US Open im September 2021 ist Emma Raducanu (19) vielen Sport-Fans weltweit ein Begriff. Doch nun wurde bekannt, dass die junge Britin Opfer einer unheimlichen Stalking-Attacke wurde!

Medienberichten zufolge habe ein Mann im November vergangenen Jahres begonnen, Kontakt zu Raducanu aufzunehmen. Unter anderem habe er ihr Karten geschrieben und Geschenke zu ihrem Elternhaus gebracht. Doch damit nicht genug: Der Mann habe auch einen Baum im Garten mit einer Lichterkette dekoriert.

Am 4. Dezember sei der Mann dann durch die offene Eingangstür ins Haus gelangt und habe einen Schuh entwendet, weil er laut eigenen Angaben ein „Souvenir von Emma“ haben wollte.

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Emma Raducanu: Tennis-Jungstar wird Opfer eines Stalkers

Die Aktion an jenem Dezember-Tag sollte für den Mann aber zum Verhängnis werden. Nicht nur, dass der Schuh gar nicht Emma, sondern ihrem Vater gehörte – der Stalker wurde auch auf frischer Tat ertappt. Denn Raducanus Vater sah den Mann auf der Überwachungskamera, nahm im Auto die Verfolgung auf und informierte auch die Polizei, welche den Mann kurz darauf festnahm.

Am vergangenen Donnerstag (27. Januar 2022) wurde der Stalker schließlich vom Amtsgericht für schuldig befunden. Er darf fortan weder Kontakt zu Raducanu und ihren Eltern aufnehmen, noch die Straße betreten, in der die Familie des Tennis-Shootingstars wohnt.

Emma Raducanu streckt sich nach dem Ball

Emma Raducanu, hier bei den Australian Open am 20. Januar 2022, gewann im September 2021 als Qualifikantin sensationell die US Open.

Für Raducanu selbst ist die Geschichte damit aber noch nicht ausgestanden. Denn die junge Britin hat auch nach der Verurteilung immer noch Angst. „Ich fühle mich in meinem eigenen Haus nicht sicher. Ich möchte in ein neues Haus mit besseren Sicherheitsvorkehrungen umziehen, weil ich Angst habe, dass er zurückkommen könnte, da er weiß, wo mein Haus ist“, sagte sie der Polizei. „Seit das alles passiert ist, fühle ich große Angst. Ich habe das Gefühl, dass mir meine Freiheit genommen wurde. Ich schaue ständig über meine Schulter“, erklärte sie weiter.

Ihre Fans drücken nun natürlich die Daumen, dass es Raducanu bald wieder besser geht und der Stalker keine Gefahr mehr darstellt. Rein sportlich lief es zuletzt für die Britin nicht wie erhofft: Bei den Australian Open war für sie bereits in der zweiten Runde beim 4:6, 6:4 und 3:6 gegen Danka Kovinić (27/Montenegro) Endstation. (kos)

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