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Irre Stolper-FalleDeutsches Doppel muss nach Sturz über Werbe-Schild aufgeben

Tennis French Open

Copyright: Frank Molter/dpa

Zeynep Sönmez bei einem Match bei den French Open. (Archivbild)

Sturz über Werbebande entfacht heftige Sicherheits-Debatte

Ein Sturz mit bitteren Konsequenzen beendet jäh den Auftritt eines Tennis-Doppels bei den French Open. Eine Spielerin fällt über ein Werbeschild, was nun eine ernste Diskussion über die Sicherheit der Athleten entfacht.

Es sind schmerzhafte Bilder: Um einen weiten Ball zu erreichen, rannte die türkische Athletin Zeynep Sönmez (24) tief hinter die Grundlinie, ihr Blick fast ausschließlich auf das Spielgerät fokussiert. Plötzlich der Schock: Ihr linker Fuß verfing sich in einem grünen Werbeelement in Höhe des Schienbeins. Sie kam auch mit dem rechten Fuß ins Straucheln, prallte gegen die Begrenzungsplane und landete anschließend auf ihren Knien.

Ihre deutsche Partnerin im Doppel, Tatjana Maria, war sofort zur Stelle, spendete der sichtlich angeschlagenen Sönmez Trost und unterstützte sie beim Aufstehen. Weiterspielen war unmöglich. Die Paarung musste das Match bei einem Spielstand von 0:2 im Auftaktsatz gegen das ukrainische Team Anhelina Kalinina und Dayana Yastremska abbrechen. Wie der Sender beIN Sports auf der Plattform X mitteilte, sei der Rückzug „aufgrund einer Knieverletzung“ bei Sönmez erfolgt.

Britische Spielerin fordert Konsequenzen

Der Zwischenfall löst im Tennis-Betrieb Empörung und Debatten aus. „DIESE DINGE MÜSSEN WEG. Hatte gestern Nacht Glück, aber nächstes Mal vielleicht nicht mehr...“, postete die britische Profi-Spielerin Katie Boulter auf der Plattform X. Sie selbst war in Paris ebenfalls mit gefährlichen Hindernissen konfrontiert worden.

Es handelt sich bei diesem Turnier nicht um einen Einzelfall, bei dem ein Hindernis auf dem Gelände zu einer Verletzung führt. So musste der Belgier Alexander Blockx seine Partie in der zweiten Runde gegen den Australier Alex de Minaur wegen einer Blessur am Knöchel kurzfristig absagen. Wie sein Team mitteilte, war er auf dem Trainingsgelände über eine Abdeckung im hinteren Bereich des Courts gestrauchelt.

Belgisches Team erwägt rechtliche Schritte

Für die Organisatoren könnte dieser Vorfall Konsequenzen haben. Ruben Bemelmans, der Trainer von Blockx, erläuterte gegenüber dem Online-Portal „The Athletic“, dass die Mannschaft über Forderungen nach Schadensersatz nachdenkt. „In meinen Augen sollte das dort entweder gar nicht liegen oder es müsste eine andere Lösung geben“, äußerte Bemelmans. Die Courts seien sowieso schon sehr eng, fügte er hinzu. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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