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Kritik nach Skandal-Kampf MMA-Maschine knockt Bubi blitzschnell aus: „Gibt sicherlich eine Grenze“

Leonardo Guimaraes wird beim MMA-Kampf im Gesicht getroffen.

Ein unfairer MMA-Kampf in Glasgow sorgt für Kritik, unser Symbolbild zeigt MMA-Kämpfer Leonardo Guimaraes, der eine Faust von Viktor Nemkov am 19. Dezember 2021 in Moskau kassiert.

Skandal-Kampf bei einer MMA-Veranstaltung (Mixed-Martial-Arts) in Schottland. Nach einem völlig ungleichen Kampf hagelt es Kritik.

Das war kein Kampf, das war eine Demütigung! Beim „Evolution of Combat 9 Event“, einem MMA-Fight, der bereits im September 2021 in Glasgow stattgefunden hat, wollten die Kampfsport-Fans packende Duelle im Oktagon sehen. Doch eine Auseinandersetzung wurde zur absoluten Farce. Anfang Januar 2022 tauchten nun Video-Aufnahmen auf. Und der Aufschrei in der Kampfsportszene ist groß.

Was war passiert? Der muskulöse MMA-Kämpfer Aron Lee (USA) brauchte kurzfristig einen Ersatzgegner. Doch dieser war kein ebenbürtiger Kämpfer, sondern eher ein Bubi: Craig Wood (21) war kurzfristig als Gegner eingesprungen, weil ein anderer eingeplanter Kämpfer nicht zur Verfügung stand. Bilder des Kampfes gibt es hier auf Twitter:

Ungleicher MMA-Kampf sorgt für Empörung

Es war ein echtes Missmatch! Muskelmann gegen Jüngelchen. Bereits nach zehn Sekunden schickte Lee seinen völlig überforderten Kontrahenten zu Boden.  Der Ringrichter brach den Kampf daraufhin sofort ab.

MMA-Journalist Harry Williams reagierte auf Twitter mit Empörung: „Können wir bitte herausfinden, wer diesen Kampf zugelassen hat? Es gibt sicherlich eine Grenze.“ Williams sprach aus, was jeder sah: Der eingesprungene Gegner wirkte völlig untrainiert. Solche Kämpfe schaden der Sportart MMA, so seine Meinung.

Unseriös: Einige MMA-Kämpfer polieren ihre Kampfstatistik auf

Damit ist er nicht alleine: Die meisten Reaktionen der Kampfsport-Fans fielen ebenfalls kritisch aus. Ein Fan twitterte: „Ich würde diesem Jungen kein Feuerwerk verkaufen, aber noch weniger in einen MMA-Kampf schicken. Er kann keinen Tag älter als 15 sein.“ Oder: „Das war lächerlich. Jeder kann sehen, dass dies eine totale Diskrepanz war.“

Auch Sieger Aron Lee wird kritisiert, weil er überhaupt auf den kleinen Gegner losgegangen sei. „Der größere Kerl kann stolz sein, dass er den kleinen Jungen ausgeknockt hat“, so ein ironischer Kommentar auf Twitter. Seriöse Veranstalter beim Boxen oder im MMA-Sport würden solche Duelle nie zulassen.

Bei einigen (unseriösen) MMA-Veranstaltungen sorgen ungleiche Kämpfe allerdings immer wieder für Kritik. Schlecht vorbereitete Kämpfer steigen für wenig Geld in den Käfig. Und die ambitionierten Kämpfer können zu Beginn ihrer Karriere ihre Kampfbilanz aufbessern. Mit zehn Siegen aus zehn Kämpfen beispielsweise kommen sie dann bei künftigen Veranstaltungen eher ins Hauptprogramm.

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