Achtung, Gesundheitsgefahr Hersteller ruft Kinder-Produkt zurück

Schock-Diagnose! Kann Tokio-Heldin Krawzow jemals wieder Leistungssport betreiben?

Elena Krawzow präsentiert die Goldmedaille und Sieger-Blumen bei den Paralympics in Tokio.

Elena Krawzow feiert am 1. September 2021 ihre Goldmedaille bei den Paralympics in Tokio. Auf einen Traum-Sommer folgte jetzt die Horror-Nachricht im Herbst.

Bei Paralympics-Gold-Schwimmerin Elena Krawzow wurde ein Gehirntumor diagnostiziert. Die weitere Behandlung ist bisher unklar und damit erst recht, ob das Ex-Playboy-Covergirl je wieder Leistungssport betreiben kann.

Berlin. Was für eine bittere Nachricht! Nachdem Elena Krawzow (27) bei den Paralympics in Tokio diesen Sommer noch den größten Erfolg ihrer Karriere gefeiert hatte, könnte diese jetzt auf dem Spiel stehen. Bei der sehbehinderten Schwimmerin, die in Japan Gold über 100 Meter Brust gewann, wurde ein Tumor in der linken Gehirnhälfte festgestellt.

Krawzow: „Dass mich ein Besuch beim Arzt so aus dem Leben reißt, hätte ich nie gedacht“

Das ehemalige Playboy-Covergirl berichtete auf Instagram über die schockierenden Neuigkeiten: „Dass mich ein Besuch beim Arzt so aus dem Leben reißt, hätte ich nie gedacht.“ Bereits seit Tokio habe sie unter Kopfschmerzen und Schwindelattacken gelitten. Nach ihrem Urlaub wollte sie die Ursache abklären lassen. Eine MRT-Untersuchung, die in der vergangenen Woche stattfand, habe nun den Tumor-Befund ergeben.

Am vergangenen Sonntag sei sie dann kurzzeitig in der Berliner Charité stationär aufgenommen worden, teilte Krawzow mit. Am Montag folgte bereits eine Gewebeprobe per Biopsie: „Jetzt heißt es zwei quälend lange Wochen abwarten, bis alle Ergebnisse da sind.“

„Das ist eine Nachricht, die erschüttert“, sagte Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes. „Ich wünsche ihr alles erdenklich Gute und die Hoffnung auf eine Heilung“, ergänzte er.

Ihre Termine hat die 27-Jährige bis auf Weiteres allerdings abgesagt. Die Paralympics-Siegerin hofft natürlich, irgendwann professionell ins Becken zurückkehren zu können: „Jetzt muss ich mich erstmal um meine Gesundheit kümmern, aber wenn alles gut läuft, werde ich zum Leistungssport zurückkehren! Versprochen!“, schrieb sie abschließend. (sid/kmh)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.