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„Einfach ärgerlich“ Goldhoffnung Schmid im Riesenslalom raus, Felix Neureuther sitzt mit Corona fest

Olympia-Enttäuschung: Alexander Schmid ist ausgeschieden.

Enttäuscht zu Fuß ins Ziel: Alexander Schmid schied am 13. Februar 2022 im Ski alpin-Riesenslalom früh aus.

Im Hotelzimmer sah ARD-Experte Felix Neureuther das Unheil für Goldhoffnung Alexander Schmid. Im Riesenslalom schied der Deutsche schon früh aus, bei chaotischen Wetterverhältnissen.

Chaotische Verhältnisse im Riesenslalom mit einem deutschen Opfer: Goldhoffnung Alexander Schmid (27) ist im ersten Lauf ausgeschieden. „Das war schon bitter, die Bedingungen sind grenzwertig. Er hat für mich von allen am besten ausgeschaut, hat die Tore super getroffen. Und dann passiert so ein kleiner Moment, dann ist er draußen“, sagt ARD-Experte Felix Neureuther (37). „Uns fehlt bislang einfach das Quäntchen Glück.“

Der war allerdings nicht im Studio der ARD, sondern aus dem Hotelzimmer zugeschaltet und machte den Chaostag aus deutscher Sicht perfekt: Der Ex-Weltmeister war vor der Sendung positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, konnte seine Analyse nur aus dem Hotelzimmer vortragen.

Alexander Schmid startete stark, stürzte früh

Und sah auf der Strecke in China ein Schneechaos. Im dichten Schneetreiben erwischte es im ersten Lauf reihenweise Topläufer. Für die deutsche Hoffnung Alexander Schmid war das Rennen nach nur 20 Sekunden schon zu Ende: Der Allgäuer war bei schwierigen Sichtverhältnissen mit Startnummer neun und Zwischenbestzeit unterwegs, als er nach einem Fahrfehler einfädelte. Enttäuscht fuhr er an den Streckenrand und sank in den Schnee. Das deutsche Ski alpin-Team bleibt weiter ohne Edelmetall.

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„Das ärgert mich, ich habe mir natürlich was anderes vorgenommen“, sagte Schmid in der ARD. Sein Aus könne er sich „nur so erklären, dass es ein bisschen glatt war. Ich bin einfach weggerutscht“ Die grenzwertigen Bedingungen auf der „Eisfluss“-Piste sollten aber „keine Ausrede sein, da muss jeder durch“.

Deutsche Läufer enttäuschen, Odermatt führt

Auch Slalom-Ass Linus Straßer, der sich für das Rennen in seiner Spezialdisziplin am Mittwoch einfahren wollte, stürzte, blieb aber auch unverletzt. Julian Rauchfuss kam mit einem Rückstand von 5,30 Sekunden auf den führenden Topfavoriten Marco Odermatt (Schweiz) auf den enttäuschenden 30. Rang, mit einem couragierten zweiten Lauf verbesserte er sich auf Rang 20.

Der musste wegen der widrigen Bedingungen verschoben werden, Pistenraupen waren auf der Strecke. Odermatt lieferte aber auch im zweiten Lauf, holte am Ende Gold.

Und Neureuther? „Der war vom positiven Test völlig überrascht. Mir geht es super“, sagte der Ex-Topathlet. Moderatorin Jessy Wellmer war enttäuscht: „Schade, dass du nicht bei mir bist.“ (ach/dpa)

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