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Olympia-Bronze futsch Ski-Verband erkennt Maier Medaille nach neun Tagen wieder ab

Skicrosserin Daniela Maier.

Skicross-Star Daniela Maier (hier am 17. Februar 2022) muss ihre Bronze-Medaille zurückgeben.

Skandal-Entscheidung um Skicrosserin Daniela Maier: Neun Tage nach ihrem überraschenden Olympia-Erfolg wurde der Deutschen nun doch noch ihre Bronze-Medaille aberkannt.

Skicrosserin Daniela Maier (25) muss ihre Bronze-Medaille von den Olympischen Spielen in Peking zurückgeben. Die zuständige Kommission des Internationalen Ski-Verbandes FIS gab damit am Samstag (26. Februar 2022) einem Protest des Schweizer Skiverbandes Swiss Ski gegen das Resultat des Rennens am 17. Februar statt.

Bronze erhält die Schweizerin Fanny Smith (29), die nach dem Finale von der Jury wegen Behinderung von Maier auf den vierten Platz zurückgestuft worden war.

Bronze-Gewinnerin Smith zeigt Mitgefühl für Daniela Maier

„Ich bin natürlich erleichtert über diesen Entscheid“, erklärte Smith nach der Bekanntgabe des Urteils. „Denn ich war stets überzeugt, dass ich keinen Fehler gemacht habe. Gleichzeitig schmerzt es mich aber für Daniela Maier, welche nun die Leidtragende der Situation ist.“

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Ob das deutsche Team das neue Urteil anfechten wird, ist nicht bekannt. Der Deutsche Skiverband (DSV) erfuhr von der Entscheidung am Rande der alpinen Weltcup-Rennen in Garmisch-Partenkirchen. DSV-Sprecher Ralph Eder erklärte: „Wir werden in Abstimmung mit dem DOSB alle rechtlichen Schritte prüfen.“

Bereits nach der Zieleinfahrt hatte die deutsche Skicrosserin viel Verständnis für den Unmut der Schweizerin gezeigt. Über die TV-Mikrofone war zu hören, wie Maier zu Smith direkt nach ihrer Zurückstufung sagte: „Das ist unfair.“

FIS-Erklärung: „Aktion war weder beabsichtigt noch vermeidbar“

„Die Berufungskommission stellte fest, dass die unmittelbare Nähe der Rennfahrer im Moment zu einer Aktion führte, die weder beabsichtigt noch vermeidbar war“, begründete die FIS ihre Entscheidung. Viermal habe sich die Kommission zuvor viermal getroffen und die Situation mithilfe des Bildmaterials und der schriftlichen Dokumentation diskutiert. Am Ende stand die Entscheidung: „Der Kontakt war das Ergebnis einer Reihe von Aktionen, die im Einklang stattfanden.“

Für Smith, die sich nun über Bronze freuen darf, endet eine tagelange Leidenszeit. Nach ihrer Rückkehr aus China verkündete sie eine Pause und sagte alle Rennen ab. „Ihr könnt euch alle vorstellen, wie emotional und anstrengend die letzte Woche für mich war“, erklärte sie auf Instagram. „Ich fühle mich im Moment mental nicht in der Lage, Rennen zu fahren.“ (sid/job)

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