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Olympia 2022 Riesen-Zoff wegen ARD-Doku: Gastgeberland China ruft wegen TV-Team die Polizei

Die Olympischen Spiele in China zählen schon jetzt zu den wohl umstrittensten Winterspielen in der Geschichte. China geht auch außerhalb der eigenen Staatsgrenzen gegen kritische Berichterstattung vor.

Kein Tag vergeht ohne neue Sorgen rund um die umstrittensten Winterspiele der Geschichte. Dabei hat Olympia 2022 in Chinas Hauptstadt Peking noch nicht einmal begonnen. Jetzt sorgte eine neue ARD-Doku für weiteren Wirbel um das weltweit kritisch beäugte Gastgeberland.

Denn vor Beginn der Winterspiele (4. bis 20. Februar 2022) warf „Das Erste“ am Montag (31. Januar 2022) mit der Dokumentation „Spiel mit dem Feuer – wer braucht noch solche Spiele?“ einen intensiven Blick auf die Sorgen und Probleme im bevölkerungsreichsten Land der Erde.

Olympia 2022: China ruft Polizei wegen ARD-Dreh in München

Der frühere Ski-Star Felix Neureuther (37) setzt sich in der ARD-Doku intensiv mit den Gegebenheiten in China auseinander. Doch selbst mitten in Deutschland, so zeigen die Bilder, will der Olympia-Ausrichter das offenbar so gut es geht verhindern.

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Polizeieinsatz vor der chinesischen Botschaft beim Dreh einer ARD-Doku.

Polizeieinsatz vor der chinesischen Botschaft beim Dreh einer ARD-Doku. Die Doku läuft am Montagabend (31. Januar 2022) in der ARD.

Als das ARD-Team ein Gespräch zwischen Neureuther und der Menschenrechts-Aktivistin Zumretay Arkin vor der chinesischen Botschaft in München filmt, greift ein dortiges Sicherheitsteam ein. „Woher kommen Sie?“, fragt ein Mann, will den weiteren TV-Dreh verbieten und ruft sogar die Polizei.

Olympia 2022: ARD-Themenabend zu Problemen bei Gastgeber China

Die Beamten der Münchner Polizei sehen verständlicherweise keine Probleme beim Dreh außerhalb des Botschafts-Geländes und lassen die Fernseh-Crew gewähren. Doch die Szene zeigt, mit welchen Mitteln China selbst weit außerhalb der eigenen Landesgrenzen versucht, freie Berichterstattung zu unterbinden.

Felix Neureuther vor der chinesischen Botschaft in München im Gespräch mit Zumretay Arkin.

Felix Neureuther vor der chinesischen Botschaft in München im Gespräch mit Zumretay Arkin. China versuchte den Dreh später polizeilich zu unterbinden.

„Wir sind in Deutschland, hier herrscht zum Glück Pressefreiheit“, sagt Neureuther erleichtert, schiebt aber besorgt hinterher: „Und dieses Land soll die Jugend der Welt mit offenen Armen empfangen? Ausgerechnet China, ein Land, das die Menschenwürde mit Füßen tritt.“

In der 45-minütigen Doku spricht Neureuther sowohl mit Betroffenen als auch mit kritischen Sportlern und IOC-Funktionären. Die Doku ist bereits jetzt komplett in der ARD-Mediathek zu finden. Im TV folgt auf die Ausstrahlung am Montag außerdem ab 21 Uhr eine Diskussion in der Talkshow „hart aber fair“ mit Moderator Frank Plasberg (64). (bc)

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