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NFL Für mehr Diversität: Neue Regel für Football-Trainer soll Minderheiten stärken

Mike Tomlin mit Headset.

Mike Tomlin ist derzeit einer von zwei schwarzen Head-Coaches in der NFL. Die Pittsburgh Steelers soll er nicht nur, wie am 5. Dezember 2021, gegen die Baltimore Ravens zum Erfolg führen.

Das Thema Diversität beschäftigt die Offiziellen der NFL schon seit Jahren. Nun wurde erneut eine Regel für eine größere Vielfalt auf der Trainerposition erlassen.

Die National Football League (NFL) in den USA will das Thema Diversität in verantwortlichen Positionen stärker in den Fokus rücken. Dies versucht die Liga nun mit einer neuen verpflichtenden Vorgabe für die Teams.

Mit Beginn der neuen Saison im September müssen die Teams der NFL mindestens eine Frau auf der Position des Assistenz-Coaches für die Offensive beschäftigen, oder einen Mann, der einer Minderheit angehört. Das gab die Liga am Montag (28. März 2022) bekannt, nachdem die Besitzer aller 32 Franchises im Rahmen ihres Meetings in Florida dies entschieden hatten.

NFL: Fehlende Diversität beunruhigt sogar Präsident Biden

Damit trage man der Tatsache Rechnung, dass tendenziell die meisten Headcoaches aus dem Bereich der Offensivtrainer aufsteigen, sagte Art Rooney II (69), Besitzer der Pittsburgh Steelers. Bei den Steelers ist mit Mike Tomlin (50) einer von nur zwei schwarzen Head-Coaches in der NFL beschäftigt.

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„Wir haben ganz klar den Trend, dass die Coaches aus der Offensive kommen, und wir haben eindeutig nicht viele Minderheiten in den Stellen der Offensive Coordinators“, so Rooney, der auch Vorsitzender des NFL-Komitees für Diversität und Inklusion ist.

Die Liga steht seit einer Weile wegen fehlender Vielfalt in der Kritik. NFL-Commissioner Roger Goodell (63) bezeichnete diese als „inakzeptabel“, sogar US-Präsident Joe Biden (79) schaltete sich zuletzt beunruhigt ein. Mit Blick auf die gesamte Liga sei „die Vorstellung abwegig, dass es nicht genügend afro-amerikanische Coaches geben soll, die Teams führen können“, sagte er in einem NBC-Interview.

NFL: Vergangene Regeln funktionierten nicht

Der frühere Miami-Dolphins-Headcoach Brian Flores (41) hatte dem Thema zuvor wieder mehr Dringlichkeit verschafft, er verklagte die NFL wegen angeblich rassistisch motivierter Benachteiligungen.

Zwar verpflichtete die „Rooney Rule“ die Teams bereits dazu, eine bestimmte Quote von Personen aus Minderheiten zu Einstellungsgesprächen einzuladen. Laut Flores sei dies allerdings teilweise nur in Scheingesprächen geschehen. Ab sofort sind die Teams zu festen Maßnahmen gezwungen. (dpa/sto)

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