Mega-Fight geplatzt Kölner Ex-Champion Charr will Tyson Fury jetzt ausknocken

Tyson Fury hebt seine Fäuste zur Deckung vor sein Gesicht.

Tyson Fury bei einer öffentlichen Trainingseinheit im Wembley-Stadion am 19. April 2022 

Der große Boxkampf zwischen Anthony Joshua und Tyson Fury wird nicht stattfinden. Dafür wird der Kölner Ex-Weltmeister Mahmoud Charr Joshua im Ring vertreten.

Diesen Kampf hätte sich wohl niemand entgehen lassen. Das „Battle of Britain“ im Boxring zwischen den Schwergewichtsstars Tyson Fury (34) und Anthony Joshua (32) ist geplatzt. Das teilte der WBC-Champion Fury bei Instagram mit.

Trotz einer mündlichen Einigung vor einigen Wochen ließ Joshua am Montag (26. September 2022) eine Deadline verstreichen, um den Vertrag zu unterschreiben. Die einmalige Chance nutzte dafür Mahmoud Charr (37).

Nach Joshua-Absage: Mahmoud Charr wird Furys neuer Gegner

Sein Promoter erklärte bereits am vergangenen Wochenende: „Es gibt noch so viel zu tun. Bis so ein Kampf steht, dauert es. Wir haben zehn Tage auf den Vertrag gewartet und plötzlich will er ihn innerhalb von 24 Stunden unterschrieben zurückhaben. Keine Chance!“

„Es ist offiziell“, sagte Fury in einem Video: „Es ist Montag nach 17 Uhr, es wurde kein Vertrag unterschrieben. Für Joshua ist es offiziell vorbei.“ Nachdem Joshua mit der Unterschrift gezögert hatte, hatte Fury eine Frist gesetzt. Joshua äußerte sich bislang nicht.

Stattdessen kämpft Fury nun gegen den deutschen Ex-Weltmeister Mahmoud Charr. Der Kampf ist für den 3. Dezember in Manchester oder Cardiff vorgesehen, wie Charrs Management mitteilte. Fury bestätigte das Duell bei Instagram, freute sich in seiner Story auf einen Gegner mit „Feuer und Gier“.

„Tyson, du hast eine gute Entscheidung getroffen“, sagte Charr bei Instagram: „Wir werden unseren Fans die beste Show liefern.“ Seine optimistische Prognose für den Fight gegen den in 33 Kämpfen unbesiegten Fury: „Die Chance ist sehr groß. Andy Warhol hat gesagt: Jeder Mensch hat 15 Minuten in seinem Leben, um weltberühmt zu werden. Das sind meine 15 Minuten. In vier Runden werde ich Tyson Fury ausknocken.“

Fury, der zwischen Genie und Wahnsinn wie zwischen Rücktritt und Weitermachen schwankt, hatte Ex-Weltmeister Joshua Anfang September auf Social Media herausgefordert.

Dessen Management hatte einige Tage später eigentlich mitgeteilt, „alle Bedingungen“ für ein Duell akzeptiert zu haben. Nach zwei Niederlagen gegen den Ukrainer Alexander Usyk (35) ist der frühere Champion Joshua ohne WM-Gürtel. (sid)

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