Nach Bestechungsvorwurf Youtube-Boxer Jake Paul auf 100 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt

Jake Paul schreibt Autogramme.

Jake Paul, hier am 13. September 2022 bei einer Pressekonferenz, wird verklagt.

Jake Paul riskiert gern eine dicke Lippe. Diesmal könnte das ziemlich teuer werden. Promoter Eddie Hearn und seine Agentur Matchroom verklagen ihn nun wegen Verleumdung auf 103 Millionen Euro Schadenersatz!

Vom YouTube-Star zum erfolgreichen Profi-Boxer: Jake Paul hat mit fünf Siegen in fünf Kämpfen und einem vollen Tampa-Bay-Stadion beim letzten Fight den Schritt in den professionellen Sport geschafft.

Doch sein loses Mundwerk könnte dem früheren Disney-Star, der mit seiner On-Off-Beziehung mit It-Girl Julia Rose und freizügigen gemeinsamen Fotos immer wieder für Schlagzeilen sorgt, nun eine herbe Strafe einbringen.

Schwere Vorwürfe von Jake Paul gegen Referee Feldmann

Paul, der immer wieder Druck auf seine Gegner macht, um sie zu Kämpfen zu bringen oder sie beschimpft, wenn sie verletzungsbedingt absagen müssten, hatte beim letzten Weltmeisterschafts-Kampf zwischen Anthony Joshua und Olyksandr Usyk Korruption gewittert und einem Schiedsrichter und den Promotern offen Bestechung vorgeworfen.

„Glenn Feldmann kam nach Saudi-Arabien, um den Kampf für Anthony Joshua zu werten, obwohl jeder sehen konnte, dass es keine Split Decision war“, sagt Jake Paul live auf IFL TV. Die anderen beiden Schiedsrichter hatten für Usyk gestimmt und der Ukrainer siegte so im Kampf um den Schwergewichtstitel.

Paul, der mit seiner Sympathie für Donald Trump nicht hinter dem Berg hält, warf Feldmann und Promoter Eddie Hearn gleich „wiederholte Straftaten vor.“ Schon bei früheren Kämpfen hätte der Referee auf Geheiß des Ausrichters entschieden.

Die Vorwürfe seien haltlos und ehrverletztend, hieß es von der Gegenseite. Nun fordert Veranstalter Matchroom und Promoter Eddie Hearn Schadensersatz in Höhe von über 100 Millionen US-Dollar (103 Millionen Euro), und in einer Erklärung gegenüber DailyMail.com sagte Hearns Anwalt Frank Salzano: „Sowohl rechtlich als auch ethisch gibt es eine klare Linie, die Meinungen von diffamierenden Lügen trennt. Jake Paul weiß das, und er hat absichtlich diese Grenze überschritten, als er Matchroom Boxing und Eddie Hearn fälschlicherweise beschuldigte, Kämpfe zu manipulieren.“

Offenbar hatte man Jake Paul aufgefordert, seine am 20. September 2022 getätigten Behauptungen zurückzunehmen. Der Boxer habe abgelehnt. Anwalt Salzano: „Jetzt wird er die rechtlichen Konsequenzen seines Handelns erleben.“

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.