„Größter Kampf meines Lebens“ Wladimir Klitschko mit dramatischem Appell

Vitali Klitschko (r), Bürgermeister von Kiew und ehemaliger Box-Profi, und sein Bruder Wladimir Klitschko, ebenfalls ehemaliger Box-Profi, schauen auf ein Smartphone im Rathaus in Kiew.

Wladimir (l.) und Vitali Klitschko am 27. Februar 2022 im Rathaus von Kiew. Die beiden früheren Boxer kämpfen nach der russischen Invasion erbittert für die Ukraine.

Wladimir Klitschko setzt sich gemeinsam mit Bruder Witali für sein Heimatland Ukraine ein. Nun fordert er eine noch stärkere Isolation Russlands im Sport.

Die ukrainische Boxlegende Wladimir Klitschko (45) hat am Mittwoch (9. März 2022) zu einer noch stärkeren Isolation Russlands bei internationalen Sportwettbewerben aufgerufen.

„Ich habe nichts persönlich gegen die Athleten, aber ich habe sehr viel gegen die Aggression des russischen Präsidenten Putin und seine Kriegsmaschine“, sagte der 45-Jährige Wladimir Klitschko im Interview mit der britischen Zeitung „Mirror“.

Klitschko: „Größter Kampf meines Lebens“

Russland von allen Wettbewerben auszuschließen, sei kein Akt der Aggression. Russische Athleten würden ihre Regierung dann fragen, weshalb niemand mehr gegen sie antreten wolle. Sanktionen auf verschiedensten Ebenen, auch im Sport, seien sehr wichtig. „Wir müssen diesen Krieg stoppen, im Namen des Friedens“, sagte der Ex-Profi.

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Wladimir Klitschko und sein Bruder Vitali Klitschko (50), der Bürgermeister von Kiew ist, sind in derUkraine geblieben, um ihr Land gegen den russischen Angriff zu verteidigen. Der Box-Profi beschrieb die Situation im Interview als „größten Kampf seines Lebens.“ Seit dem von Wladimir Putin (69) veranlassten Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar zeigen sich die beiden Klitschko-Brüder stets kämpferisch.

Russland bereits von Verbänden ausgeschlossen

Die FIFA und die Europäische Fußball-Union haben bereits zuvor alle russischen Mannschaften von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Auch andere Verbände schlossen die Russen aus, darunter sind Sportarten wie Biathlon, Eishockey, Basketball, Volleyball und Handball.

Das Internationale Olympische Komitee empfahl den Ausschluss von russischen und belarussischen Athleten und Offiziellen. Bei den Paralympischen Spielen 2022 in Peking sind russische und belarussische Athletinnen und Athleten ausgeschlossen. (dpa/sto)

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