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Drama bei der Tour de FranceGelbes Trikot muss Rennen verlassen

Es beginnt wie ein Märchen, aber endet im Drama: Der Träger des Gelben Trikots muss die Tour de France nach der 6. Etappe verlassen.

Nach seinem Sturz im Gelben Trikot endet das magisch begonnene Abenteuer des Norwegers Torstein Traeen bei der Tour de France dramatisch.

Der 30-Jährige muss bei der 113. Ausgabe der Frankreich-Rundfahrt wegen der Folgen seines Unfalls aufgeben. Bei Traeen wurden mehrere Rippenbrüche und eine Gehirnerschütterung diagnostiziert, heißt es in einer Mitteilung seines Rennstalls.

Überraschend in Gelb bei der Tour de France

„Das ist wirklich nicht das Ende, das wir uns für dieses gelbe Abenteuer gewünscht haben“, sagte Team-Geschäftsführer Thor Hushovd. Traeen habe der Mannschaft einen „historischen Moment beschert“. „Darauf werden wir immer stolz sein. Nach den weiteren Untersuchungen war jedoch klar, dass er nicht weitermachen kann.“

Der Profi, der in der Vergangenheit erfolgreich Hodenkrebs besiegt hatte, übernahm auf der vierten Etappe überraschend das Gelbe Trikot des Gesamtführenden von Superstar Tadej Pogacar. Er trug es zwei Tage.

Doch dann konnte Traeen am Donnerstag (9. Juli 2026) auf der schwierigen Bergetappe in den Pyrenäen schon früh Pogacar nicht mehr folgen. Er stürzte bei der Abfahrt vom Col du Tourmalet und musste behandelt werden. Er konnte zunächst weiterfahren, kam aber erst eine halbe Stunde nach Tagessieger Pogacar im Ziel an.

Pogacar erwähnte Traeen in den Siegerinterviews. „Ich habe gehört, dass Torstein gestürzt ist. Ich hoffe, dass es ihm gut geht. Mir wäre es lieber gewesen, er hätte das Trikot behalten“, sagte er. (dpa)

War bei der ersten schweren Bergprüfung mal wieder eine Klasse für sich: Tadej Pogacar.
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