Ein Doping-Vergehen mit krassen Folgen. Ein Top-Star der US-Baseball-Liga verliert alles: seine Saison und ein Vermögen. Die Details sind schockierend.
Doping-Beben in der MLB:Baseball-Star für ganze Saison raus – 15 Millionen Dollar weg!

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Jurickson Profar ist zum zweiten Mal lange wegen Dopings gesperrt worden. (Archivbild)
Der Baseball-Spieler Jurickson Profar (33), der für die Atlanta Braves spielt, hat wegen eines wiederholten Doping-Verstoßes eine Sperre von 162 Partien erhalten. Der Outfielder fehlt deshalb die komplette Spielzeit, wie die Major League Baseball (MLB) bekannt gab. Man fand bei ihm Spuren von extern zugeführtem Testosteron sowie dessen Stoffwechselprodukte.
Der finanzielle Verlust ist gewaltig: Profar büßt sein Jahresgehalt in Höhe von 15 Millionen Dollar ein. Diese Summe war ein Bestandteil seines Drei-Jahres-Kontrakts, der ihm bis 2027 insgesamt 42 Millionen Dollar sichern sollte.
Wieder erwischt: Profar ist kein Unbekannter
Die Sanktion ist deshalb so hart, weil Profar als Wiederholungstäter gilt. Wie die Nachrichtenagentur dpa meldet, musste der aus Curaçao stammende Profi schon Ende März 2025 eine 80-Spiele-Sperre wegen Dopings absitzen. Der Grund war damals das Hormon Choriongonadotropin (hCG), welches die körpereigene Testosteron-Herstellung anregt.
Bereits bei seiner ersten Suspendierung verlor er die Hälfte seines damaligen Einkommens von 12 Millionen Dollar. Nach dieser Sperre hatte Profar noch versichert, dass er „niemals wissentlich eine verbotene Substanz einnehmen würde“. Sein Team, die Atlanta Braves, äußerte sich in einem Statement „unglaublich enttäuscht“ über die positive Probe ihres All-Stars von 2024.
Auch ein Deutscher betroffen
Der Fall Profar ist in diesem Jahr kein Einzelfall. Auch ein deutscher Baseball-Profi ist aktuell gesperrt: Max Kepler. Am 9. Januar wurde der Outfielder für 80 Partien aus dem Verkehr gezogen, nachdem er positiv auf das anabole Steroid Epitrenbolon getestet wurde.
Profar ist nun der siebte Akteur, der aufgrund eines zweiten Vergehens gegen die Doping-Bestimmungen für 162 Spiele gesperrt wurde. Ob er die Strafe hinnimmt, steht noch nicht fest. Laut der Nachrichtenagentur AP erwägt er, Einspruch einzulegen. (red)
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