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„Battle of the Sexes“Tennis-Star stichelt gegen Konkurrentin

Aktualisiert

Aryna Sabalenka dominiert als Weltranglistenerste aktuell das Damen-Tennis. Abseits des Courts sorgt sie bei Instagram für Furore. Ihre Konkurrentin Iga Swiatek hat für Sabalenkas letzten Auftritt kein Verständnis.

Aryna Sabalenka (27) macht auf und abseits des Tennis-Courts eine gute Figur. Zuletzt duellierte sie sich zwischen den Feiertagen in Dubai beim „Battle of the Sexes“ mit Nick Kyrgios.

Das Match, das der Exzentriker Kyrgios locker mit 6:3, 6:3 gewann, sorgt bei Sabalenkas Konkurrentin Iga Swiatek allerdings für Kopfschütteln. Der polnische Tennis-Star, aktuell die Nummer zwei hinter Sabalenka, hat das „Battle of the Sexes“ scharf kritisiert. „Ich habe es nicht gesehen, weil ich mir so etwas nicht anschaue“, sagte sie über das Showmatch.

Swiatek stichelt: „Ich glaube, der Name war einfach derselbe“

„Ich bin mir sicher, dass es viel Aufmerksamkeit erregt hat. Es war Unterhaltung, aber ich würde nicht sagen, dass es etwas mit sozialem Wandel oder wichtigen Themen zu tun hatte“, sagte Swiatek in Sydney, wo sie ihre Saison beim United Cup beginnt: „Ich glaube, der Name war einfach derselbe wie bei dem Match von Billie Jean King 1973. Das war's. Mehr Gemeinsamkeiten gab es nicht, denn ich finde, dass das Damentennis mittlerweile eigenständig ist.“

52 Jahre nach dem legendären Sieg von Billie Jean King über Bobby Riggs hatte bereits die Presse das Showmatch auseinandergenommen, die Protagonisten selbst zeigten sich dagegen zufrieden. „Wir haben so viele großartige Athletinnen und großartige Geschichten zu erzählen, dass wir uns nicht unbedingt mit dem Herrentennis vergleichen müssen“, meinte Swiatek: „Ehrlich gesagt, muss es gar keinen Wettbewerb geben.“

Die sechsmalige Grand-Slam-Siegerin, die in den kommenden Wochen ihren ersten Titel bei den Australian Open anpeilt, sieht viel mehr den zuvor anstehenden United Cup als Möglichkeit, das Herren- und Damentennis gemeinsam zu feiern. „Veranstaltungen wie diese bringen das Tennis zusammen [...] und machen unseren Sport besser“, sagte die 24-Jährige. (sid)