Terror in Kabul 19 Tote: Sprengstoff-Anschlag bei Kricket-Turnier mit UN-Mitarbeitern

Ein Soldat mit Maschinenpistole wacht vor dem Kricket-Stadion in Kabul.

Ein Taliban-Kämpfer steht vor dem Kricket-Stadion in Kabul (Afghanistan) am 29. Juli 2022 Wache.

Auch nach der Machtübernahme der Taliban geht der Terror in Afghanistan weiter. Bei einem Kricket-Turnier in Kabul kamen 19 Menschen ums Leben. Unter den Zuschauern waren auch UN-Mitarbeiter.

In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind bei einer Explosion während eines Kricket-Tuniers am Freitagnachmittag nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere wurden verletzt.

UN-Generalsekretär António Guterres (73) teilte am Samstag über Twitter mit, er verurteile „die Attacke aufs Schärfste“.

Kricket-Turnier in Kabul: Explosion auf der Zuschauertribüne

Nach Angaben des afghanischen Polizeisprechers Khalid Zadran ereignete sich die Explosion auf der Zuschauertribüne und forderte so zahlreiche Opfer.

Zu den Zuschauern zählten auch Vertreter der Vereinten Nationen. Verletzt oder getötet wurde jedoch keiner von ihnen, wie ein UN-Sprecher der berichtete.

Die Taliban, die seit August 2021 wieder in Afghanistan herrschen, machten keine Angaben zu Todesopfern.

Ein Sprecher der militanten Islamisten sagte lediglich in den sozialen Medien, dass jegliche Spekulationen zum Aufstieg der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Afghanistan falsch seien.

Laut eines kürzlich erschienenen UN-Berichts gingen jedoch die meisten Anschläge auf Zivilisten seit der Machtübernahme der Taliban vom IS aus. (dpa)

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