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Eriksen-Schock Teamarzt: „Ich fühlte seinen Puls, plötzlich hat sich das geändert“

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Nach den dramatischen Minuten wurde Christian Eriksen am 12. Juni 2021 abgeschirmt vom Platz gebracht.

Kopenhagen – Fußball wird in solchen Momenten einfach nur egal: Als Christian Eriksen (29) am Samstag (12. Juni 2021) beim EM-Spiel Dänemark gegen Finnland zusammenbrach, hielt die Welt den Atem an. Der Dänen-Star musste noch auf dem Platz wiederbelebt werden. Nach der Partie schilderte der dänische Mannschaftsarzt die dramatischen Szenen auf dem Spielfeld.

  • EM 2021: Christian Eriksen noch auf dem Platz wiederbelebt
  • Dänische Spieler schützten ihren Mitspieler
  • Dänischer Mannschaftsarzt schildert dramatische Minuten

Christian Eriksen lebt! Das ist die einzige Nachricht, die am Samstag wichtig war. Der 1:0-Sieg der Finnen gegen Dänemark? An diesem Abend noch nicht einmal eine Randnotiz, völlig egal.

Zusammenbruch bei EM 2021: Morten Boesen einer der ersten Helfer bei Christian Eriksen

Eriksen brach in der 43. Minute ohne Gegnereinwirkung zusammen, seine Mitspieler erkannten die Situation sofort, riefen hektisch Hilfe zu sich. Einer der ersten Betreuer beim Spielmacher war der dänische Mannschaftsarzt Morten Boesen.

Nach der Partie schilderte Boesen auf der Pressekonferenz die dramatischen Minuten. Demnach habe Eriksen noch geatmet, als er bei ihm ankam, das habe sich aber plötzlich geändert.

Morten Boesen: „Wir haben es geschafft, Christian Eriksen zurückzuholen“

„Wir wurden auf den Platz gerufen, als Christian zu Boden ging. Ich habe es nicht genau gesehen, aber es war klar, dass er nicht bei Bewusstsein war. Als ich zu ihm kam, lag er auf der Seite, er atmete und ich fühlte seinen Puls. Aber plötzlich hat sich das geändert. Und wie jeder gesehen hat, begannen wir ihn wiederzubeleben“, sagte Boesen.

Danach habe es sehr schnelle Hilfe vom Ärzteteam und den restlichen Helfern gegeben: „Mit deren Hilfe haben wir getan, was notwendig war. Wir haben es geschafft, Christian zurückzuholen. Er hat mit mir gesprochen, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde für die weitere Behandlung.“ (tsc)

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