PGA Championship: Kaymer und Jäger sorgen für Sensation
„Natürlich spiele ich“Kaymer und Jäger sorgen für Sensation bei PGA Championship

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Martin Kaymer ist stark in die PGA Championship gestartet.
Deutschland mischt die Golf-Welt auf! Zum Start der 108. PGA Championship bei Philadelphia sorgen Martin Kaymer und Stephan Jäger für eine Riesen-Überraschung. Die beiden Deutschen sind Teil einer siebenköpfigen Gruppe, die das zweite Major-Turnier des Jahres anführt.
Mit ihnen an der Spitze: der amtierende Champion und Weltranglistenerste Scottie Scheffler aus den USA, ebenfalls mit 67 Schlägen. Für den 41-jährigen Kaymer, der aus Mettmann kommt und aktuell für die von Saudi-Arabien finanzierte LIV-Tour aufteet, ist dies eine glanzvolle Rückkehr ins Scheinwerferlicht. Im Aronimink Golf Club hat er gezeigt, dass man ihn noch auf der Rechnung haben muss.
„Es macht Spaß“: Kaymer nach langer Leidenszeit wieder fit
Der Rheinländer teilte nach seiner hervorragenden Runde mit, er sei endlich wieder beschwerdefrei und genieße es schlicht, auf dem Rasen zu sein. Seit 2021 plagten ihn immer wieder gesundheitliche Beschwerden, insbesondere sein linkes Handgelenk bereitete ihm Probleme.
„Alles läuft in die richtige Richtung“, äußerte Kaymer sichtlich erleichtert. „Ich kann trainieren. Es macht Spaß.“ Eine klare Ansage an jene, die ihn womöglich bereits abgeschrieben hatten.
Freche Frage beim Dinner als Zündfunke
Seinen ersten von zwei Major-Erfolgen feierte Kaymer ausgerechnet bei der PGA Championship 2010, was ihm ein lebenslanges Teilnahmerecht einbringt. Vier Jahre später siegte er bei der US Open. 2022 kam es dann zum Wechsel zur LIV-Tour.
Der wohl größte Motivationskick stammte jedoch aus unerwarteter Richtung. Ihm sei vor dem Wettbewerb beim Champions-Dinner von einem Mann die Frage gestellt worden, ob er überhaupt noch spiele. Eine Frage, die Kaymer sichtlich anspornte.
„Ich fliege nicht von Europa hierher, um mit euch ein New York Strip (Steak) zu essen. Natürlich spiele ich“, gab Kaymer die merkwürdige Konversation wieder. „Und das hat mich wirklich motiviert.“
Einen Fehlstart erlebte hingegen Masters-Sieger Roy McIlroy. Der Weltranglistenzweite aus Nordirland findet sich nach einer schwachen 74er-Runde nur auf Rang 105 wieder. (dpa/red)
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