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Supersportwagen floppt im NetzNeuer Porsche „Mission S“ wird brutal zerlegt

Der Porsche Mission S

Copyright: Thomas Geiger/dpa-tmn

Der Porsche Mission S ist in New York präsentiert worden.

Aktualisiert:

Der deutsche Autobauer kehrt zu seinen Wurzeln zurück. Doch ausgerechnet am Tag der Enthüllung stiehlt Tesla den Stuttgartern die Show.

Nach den Geländewagen Macan und Cayenne konzentriert sich Porsche endlich wieder aufs Wesentliche. Die Schwaben haben einen neuen Supersportwagen präsentiert – und zwar genau dort, wo vor über 70 Jahren alles begann: in New York. Die Präsentation der Studie „Mission S” ist jedoch nach hinten losgegangen.

Denn ausgerechnet am selben Tag zeigte Tesla, was 2026 wirklich bedeutet: einen Roadster, der plötzlich fliegt und wieder sicher landet. Die Kommentare unter dem Porsche-Post explodieren vor Häme. „Sorry bro, hast du was gesagt?“, „Stellen Sie sich vor, man würde 2026 ein Auto auf den Markt bringen, das nicht fliegen kann.“ und der Dauerbrenner: „Ruft mich an, wenn es fliegen kann.“„Schlechtester Launch-Tag ever“, schreiben User.

Porsche will Sportwagen – Tesla macht ihn zum Witz

Andere wittern den totalen Fail: „60.000 Dollar mehr für ein Auto, das nicht mal abhebt?“ Während Porsche „Authentisch. Konsequent. Zeitlos.“ postet, überschwemmt das Netz den Thread mit Flugzeug-Emojis und Spott. Der Post wurde auf der Plattform X in kürzester Zeit millionenfach abgerufen.

Zum Antrieb des neuen Supersportwagens schweigt Porsche noch. Gerüchte sprechen von sechs oder acht Zylindern. Ein Plug-in-Hybrid könnte die Leistung in den vierstelligen Bereich treiben und eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 350 km/h ermöglichen. Eine reine Elektroversion? Das ist erst einmal ausgeschlossen. Am Heck prangen deshalb vier dicke Auspuffrohre.

Porsche „Mission S“: So viel kostet der neue Supersportwagen

Billig ist der neue Porsche nicht. Angeblich soll der Preis bei rund 500.000 Euro liegen und der Marktstart zum Ende der Dekade erfolgen. Die Studie basiert auf einer neuen Mittelmotor-Plattform, die auch für andere Modelle und sogar Konzernmarken genutzt werden könnte.

Das Styling zitiert den 959 und den Carrera GT, im Innenraum gibt es ungewöhnlich viele analoge Elemente ohne große Bildschirme – eine Brücke zum 550 Spyder und 356.

In New York startete einst der 550 Spyder seinen Siegeszug als erster Supersportler aus Stuttgart. An diesem historischen Ort enthüllten sie nun die Studie „Mission S” und kündigten eine neue Baureihe oberhalb des 911ers an.

Mission S sollte der große Neuanfang werden. Stattdessen ist er zum Meme des Tages verkommen. Vier Auspuffe, viel Heritage – und null Flugfähigkeit. Das Internet hat entschieden: Totalschaden in der Wahrnehmung. (red)