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Formel 1 Die wichtigsten Fragen zum Rücktritt: Macht’s Sebastian Vettel wie Michael Schumacher?

Sebastian Vettel am Tag seines Rücktritts in der Formel 1 mit Sonnenbrille im Fahrerlager

Sebastian Vettel am Donnerstag (28. Juli 2022), dem Tag seines Rücktritts in der Formel 1.

Sebastian Vettel verabschiedet sich zum Jahresende aus der Formel 1 und hat damit die drängendste Zukunfts-Frage beantwortet. Dennoch stellen sich zahlreiche weitere Fragen. EXPRESS.de liefert die Antworten.

Tag eins nach der Rücktrittserklärung von Sebastian Vettel (35). Und trotz seiner langen Begründung sind noch viele Fragen offen – auch für den scheidenden Vierfach-Weltmeister selbst.

„Ich weiß nicht, wie es werden wird. Ich bin ja noch hier und habe zehn weitere Rennen vor mir“, sagt Vettel vor dem Ungarn-GP (Sonntag, 15 Uhr, Sky). EXPRESS.de beantwortet die vier wichtigsten Fragen.

Sebastian Vettel will Nachwuchs in der Formel 1 Platz machen

Macht’s Vettel wie Schumi? In gewisser Weise schon. Der 289-fache GP-Starter nennt als einen Rücktrittsgrund: „Es wäre unfair den jungen Fahrern gegenüber, den Platz weiter zu blockieren.“

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So hatte auch Michael Schumacher (53) seinen ersten Rücktritt 2006 bei Ferrari begründet: „Ich habe nur aufgehört, um meinen Freund Felipe Massa nicht arbeitslos zu machen. Ich hätte keine Mühe gehabt, mich Kimi Räikkönen zu stellen.“

Ironie des Schicksals ist, dass Vettel sein Cockpit in der Formel 1 auch für Schumi-Sohn Mick frei machen könnte. Denn dessen Vertrag beim Pannenteam Haas läuft aus und Aston-Martin-Milliardär Lawrence Stroll (63) könnte sich Mick als neues deutsches Zugpferd für seinen schleppenden Sportwagen-Verkauf gönnen.

Formel 1: Nachfolger-Suche nach Vettel-Aus läuft

Wer wird Vettel-Nachfolger bei Aston Martin? Neben Mick Schumacher (23) hoch gehandelt wird Nico Hülkenberg (34). Der erfahrene Emmericher war als Test- und Ersatzfahrer schon in den vergangenen beiden Jahren eingesprungen, als die Corona-infizierten Lance Stroll (23) und Sergio Pérez (32) passen mussten.

Der „Hülk“ absolviert kommende Woche auch den Test mit den neuen Pirelli-Reifen, den Vettel abgesagt hatte. Hauptkonkurrent der beiden Deutschen ist Fernando Alonso (41). Der Altmeister zeigt bei Alpine starke Leistungen und möchte noch mindestens zwei Jahre fahren, doch das Team bietet ihm nur einen Jahresvertrag.

Alonso ist wegen seiner teaminternen Krawall-Politik allerdings eine Gefahr für Teaminhaber-Sohn Lance. Auch ein Kandidat ist Daniel Ricciardo (33), der bei McLaren von Lando Norris (22) geschlagen wird und trotz Vertrags für 2023 keine Zukunft mehr haben soll. Der deutsche Teamchef Andreas Seidl (46) liebäugelt mit Colton Herta (22, USA) und Alex Palou (25, Spanien) aus der Indycar-Serie.

Formel 1: Zukunfts-Pläne von Sebastian Vettel weiter offen

Gibt Vettel wie Schumi ein Comeback? Dass er wie sein Idol nach drei Jahren Pause wieder Lust auf Motorsport haben könnte, schloss Vettel 2019 aus: „Für mich ist klar: Wenn ich einmal aufhöre, dann höre ich auf und komme auch nicht mehr zurück.“ Auch ein Wechsel in andere Rennserien wie die DTM kommt für Vettel nicht infrage.

Was macht Vettel nach der Formel 1? Erstmal will er sich Zeit für Frau Hanna und die drei Kinder nehmen und im heimischen Biogarten entschleunigen. Wie viele seiner Vorgänger vor die Kamera zu treten, schloss er bereits aus: „Ich werde kein TV-Experte sein. Nein, nein.“ Dagegen kann er sich vorstellen, das von ihm auf dem Gymnasium angestrebte Ingenieurstudium zu beginnen.

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