Gedanken über Pläne nach Formel 1 Einen Job schließt Sebastian Vettel kategorisch aus

Sebastian Vettel aus Deutschland vom Team Aston Martin lacht während der Vorbereitungen der Formel 1 in Silverstone.

Sebastian Vettel, hier am 15. Juli beim Rennwochenende der Formel 1 in Silverstone, plant bereits die Zeit nach der Rennfahrer-Karriere.

Sebastian Vettel macht sich erste Gedanken um die Karriere nach der Karriere in der Formel 1. Während die Politik Vettel viele Anreize bietet, schreckt er vor einem Job im Dunstkreis der Formel 1 noch zurück.

Istanbul. Die erfolgreichen Zeiten in der Formel 1 liegen inzwischen schon weit hinter Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel (34), an das Karriereende nach der Saison will der Pilot von Aston Martin aber noch nicht denken. Dennoch beschäftigt sich Vettel auch schon mit der Zukunft nach der aktiven Zeit in der Formel 1.

Wie genau sich der Heppenheimer nach Auslaufen seines bis Ende 2022 laufenden Vertrags betätigen will, ist bislang noch offen. Nur einen Job schließt Vettel schon einmal kategorisch aus.

Sebastian Vettel sieht sich nicht als TV-Reporter in der Formel 1

„Ich bin nicht sicher, ob Politik das Richtige für mich wäre. Schauen Sie auf mein Alter, ich werde keine zehn Jahre mehr fahren. Ich denke natürlich darüber nach, was nach der Formel 1 kommt“, sagte Vettel der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Zuletzt hatte er sich bereits vermehrt in politischen und sozialen Fragen geäußert, unter anderem in Sachen Klimaschutz, Nachhaltigkeit oder einem Tempolimit auf Deutschlands Autobahnen.

Ähnlich klar formulierte er jetzt eine Absage an die Aussicht, ihn künftig als TV-Reporter im Formel-1-Zirkus zu sehen. „Der einfachste Weg wäre, Reporter bei einem Fernsehsender zu werden und sich für die nächsten Jahre wieder an demselben Platz zu finden wie bisher. Da sehe ich mich nicht“, machte Sebastian Vettel deutlich.

Sebastian Vettel sorgt sich um Zukunft der Formel 1

Obwohl Vettel zunächst Abstand zur Formel 1 gewinnen und sich nach dem Karriereende vorübergehend aus dem aktuellen Geschehen zurückziehen, ist eine endgültige Abkehr von der Königsklasse des Motorsports keine Option.

Dabei ist Vettel sicher, dass sich viele Änderungen für die kommenden Jahre abzeichnen. „Es wird gerade über einiges gesprochen, das die Zukunft der Formel 1 verändern könnte. Das wäre wichtig. Sonst bin ich nicht sehr optimistisch. Wenn sich nichts ändert, könnte es sein, dass die Formel 1 verschwindet“, gab er zu bedenken.

Immer wieder hatte Vettel, der bislang 53 Renn-Siege feierte, bereits Änderungen der Formel 1 gefordert, um die Überlebenschancen der reise- und kostenintensiven Rennserie zu sichern. Auch bei gesellschaftlichen Fragen wie dem Kampf für die Rechte von Homosexuellen nahm er die Formel 1 erneut in die Pflicht. (bc)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.